Forum: Wirtschaft
Stellenabbau bei der Commerzbank: Operation Kahlschlag
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Mit einem riesigen Stellenabbau will die Commerzbank aus der Krise kommen - aber ob das gegen Niedrigzinsen hilft? Die Bank, die einst große Ambitionen hatte, schrumpft weiter in Richtung Sparkassen-Niveau.

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buero 27.09.2016, 19:32
1. Vielleicht kann es mir jemand erklären

Für mich unverständlich ist das Gerede über die Niedrigzinsen. Entscheidend ist schon immer die Differenz zwischen dem Zins der EZB und dem Zins, der Schuldnern abverlangt wird. Und diese Differenz hat sich doch nicht geändert.

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sonntag500 27.09.2016, 19:33
2. 9000 Stellen werden abgebaut?

Da muss doch der Wirtschaftsminister uns SPD- Vorsitzende eingreifen.
Entweder mit noch mehr von unserem Geld, damit die Dividenden für die Aktionäre stimmt, oder mit einem Ministererlass.
Es tut mir leid, aber mir fehlt die Sympathie für die Commerzbank, die genau so weiter machte, wie vor der Bankenkrise.
Deutsche Bank, wie auch die Commerzbank gehören abgewickelt.
Ein Faß ohne Boden auf Kosten der Steuerzahler.

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frankfurtbeat 27.09.2016, 19:36
3.

was anderes als Stellenabbau fällt den Nieten in Nadelstreifen nicht mehr ein? Das ist es doch sicherlich besser den Laden gleich dicht zu machen ... war selbst Kunde bei der Bank - allerdings nicht sehr lange :-)

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peter-11 27.09.2016, 19:37
4. Tja ...

wenn man sich dann noch diese verlogene Werbung anschaut .... muss man aber nicht

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behemoth1 27.09.2016, 19:39
5. Finanzwelt

Jeden Tag wir eine neues Sau durchs Dorf getrieben, man bekommt mit, das es nach der letzten Finanzkrise nicht wieder Berg auf ging.
Auch wenn damals noch Frau Merkel und ihre Finanzminister Steinbrück lauthals verkündeten, dass man stärker aus der Krise herausgehen wird.
Aber nichts dergleichen, insgesamt kriselt es an allen Ecken, ist daran denn nicht auch die Zinspolitik der EZB mit verantwortlich?
Sicherlich wurden von den Banken viele Fehler gemacht, aber die machte man doch schon immer und trotzdem ist es irgendwie immer weiter gegangen, aber jetzt scheint es kaum noch ein halten beim Rückwärtsgang zu geben.

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labuhei 27.09.2016, 19:39
6. Zockergeschäft?

Niveauvoller Artikel, toll recherchiert und sachlich formuliert.

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der_gärtner13 27.09.2016, 19:43
7. was wird denn jetzt von allen Seiten so rumgejammert?

Genau das war doch das Ziel, wo man mit der Commerzbank hin wollte nach der Finanzkrise.

Dass für das, was die Bank in Zukunft darstellen soll, keine 62.000 Mitarbeiter (2009) benötigt werden und ein Unternehmen übrig bleibt, dessen Bewertung nichts mit dem einstigen Marktwert und Marktstellung zu tun hat, ist doch voll beabsichtigt.

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el_marinero 27.09.2016, 19:44
8. Stellenabbau

Danke, dass Sie so viele Gedanken an die Menschen verschwenden, die ihren Job verlieren..das werden keine hochbezahlten Manager sein.
Aber seinen Unmut über die Banken zu äußern fällt ja jedem leicht, vor allem dem, der kein bisschen Wissen über die Branche hat.

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chwe 27.09.2016, 19:47
9.

Zitat von buero
Für mich unverständlich ist das Gerede über die Niedrigzinsen. Entscheidend ist schon immer die Differenz zwischen dem Zins der EZB und dem Zins, der Schuldnern abverlangt wird. Und diese Differenz hat sich doch nicht geändert.
In vielen Faellen (Girokonto, Tagesgeld, Festgeld ...) ist die Bank der Schuldner. Das Geld der Kunden wird aber weitergereicht an die EZB weil Kredite nicht in der Hoehe der Einlagen nachgefragt werden. Die Bank kann aber die Negativzinsen nicht an die Kunden weitergeben.
Frueher gab es bei der EZB positive Zinsen und auf das Girokonto nichts oder sehr wenig, damals war die Bank im Plus.

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