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Stellenabbau bei der Commerzbank: Operation Kahlschlag
AP

Mit einem riesigen Stellenabbau will die Commerzbank aus der Krise kommen - aber ob das gegen Niedrigzinsen hilft? Die Bank, die einst große Ambitionen hatte, schrumpft weiter in Richtung Sparkassen-Niveau.

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mettwurstlolli 28.09.2016, 13:43
90.

Zitat von Jugendlicher
im Vorstand der Commerzbank sitzt auch jemand der Bundesregierung. Sie ist ja mit fast 16,00 % beteiligt.
Soso, welche(r) der Vorstände soll das denn bitte sein?
wenn, dann säße so jemand wohl als Statthalter des Gesellschafters im Aufsichtsrat, und nicht mal da leuchtet mir ein wer das sein sollte.

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Athlonpower 28.09.2016, 20:29
91. Warten Sie nur, bis die Unternehmenszerleger äh -berater vorbeischauen

Zitat von thequickeningishappening
hat die groesste Bank (CBA) Ihre Hauptfilliale geschrumpft (Umzug, 1/4 Flaeche, statt 6 Schaltern 2, nur Einer besetzt, Kunden werden ins Internet Banking gedraengt). Folge: Kunden wandern ab! Die wesentlich kleinere Bendigo Bank hat 6 Schalter und 2 Kundenberater im Eingangsbereich. Deren Geschaeft brummt!!!
Die kleine Bendigo Bank hatte aber auch noch keine Besuche von den Top-Super-Duper-Beratern der Firmen R. Berger und McKinsey,

die CBA mit Sicherheit schon.

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Circular 28.09.2016, 22:41
92. Banken abschaffen und den Job

Zitat von brutus972
Die Commerzbank, wie auch die Deutsche Bank sind zu Bonuszahlvereinen für das Management verkommen. Sie sind bei fast allen mafiösen Machenschaften dabei gewesen. Am Ende soll der Steuerzahler diese Bagage retten? Da kann ich nur auf Englisch antworten "Thinkste!"
auf die Finanzämter übertragen. Das wäre eine proppere Lösung. Alle Guthaben würde dort geführt und Kredite und Darlehen werden in Unternehmensanteile umgewandelt.

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poppei 29.09.2016, 09:57
93. Sehr gute Analyse!

Zitat von franziskus.2
Ein Personalabbau wird die Bank nicht retten. Das Dümmste was ein Manager machen kann ist, Personal abzubauen. Vorher müssen alle Möglichkeiten ausgelotet werden um ohne diese Maßnahme auszukommen. Ich selbst habe einmal in einer schwierigen Phase für ein Unternehmen gearbeitet. Es drohte ein Personalabbau, wenn wir die Probleme nicht in den Griff bekommen. Ich habe mir vorgestellt, welche Mitarbeiter ich entlassen würde. Die spontane Entscheidung war leicht. Am nächsten Tag war ich mir nicht mehr sicher, ob ich wirklich objektiv war. Eine Woche später hätte ich folgenden Vorschlag gemacht. Alle Mitarbeiter verzichten auf einen Teil ihres Einkommens. Ober sehr viel, unten immer weniger bis zu Null. Ein Mitarbeiter der 10000 € im Monat verdient kann locker auf 2000 € verzichten, der 2000 € verdient, bei dem sind 100 € sehr viel. Damit wollte ich erreichen, dass wir mehr Zeit bekommen um die Probleme zu lösen. Sollte das auch nichts nützen, dann hätte ich ein Losverfahren vorgeschlagen um möglichst gerecht zu sein. Wir haben die Probleme auch ohne diese Maßnahmen in den Griff bekommen und 4 neue Mitarbeiter eingestellt. Dieses Erfolgserlebnis kann man nicht mit Geld bezahlen. Es gibt nichts schlimmeres für ein Unternehmen, wenn die Mitarbeiter um ihre Stellen kämpfen. Das führt unweigerlich zum Untergang, weil jeder Mitarbeiter nur seine persönlichen Interessen in den Vordergrund stellt. Das Unternehmen ist zweitrangig.
Danke, dieser Vorschlag kann nicht oft genug wiederholt werden!

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poppei 29.09.2016, 10:48
94. Neue Dolchstoßlegende Niedrige Zinsen

Das die niedrigen Zinsen schuld sind an dem schlechten Zustand der Banken ist kaum vorstellbar. Wahrscheinlich lässt sich einfach nicht mehr so leicht Geld verdienen, nachdem die betrügerischen AAA -Kredit Konglomerate nicht mehr handelbar sind.
Normalerweise rentieren sich bei Niedrigzins alle Investitionen, die alte Ausgabenpositionen verdrängen können, z.B. im privaten Bereich:
- Immobilienkauf versus aktuelle Miete
- Stromerzeugung versus aktuelle Stromrechnung des Lieferanten
- Wärmeerzeugung versus aktuelle Heizungsrechnung des Lieferanten
- Elektroauto mit Photovoltaikanlagen versus aktuelle Spritkosten
Dies hat allerdings mit einer klaren Kalkulation, Risikoabschätzung und Risikoabsicherung zu tun, also guter Handwerksarbeit mit Klein-klein...

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RalfFreitags 30.09.2016, 15:48
95. sind sie sicher Banken transferieren nur Geld?

Zitat von monolithos
Man darf bei allem Geschrei um die Arbeitsplätze nicht vergessen, dass die Bankenwirtschaft mit nichts anderem beschäftigt ist als mit dem Transfer von Geld, in welcher ausgefuchsten Form auch immer. Das ist zwar weder verboten noch total überflüssig, aber "Wertschöpfung" im Sinne von "Wertschaffung" findet hier nicht statt. Wenn allein in einer deutschen Nochgroßbank über 50000 Menschen ihr Ein- bzw. Auskommen finden, dann nur von dem Geld, das von anderen Menschen (den Kunden) zu den Mitarbeitern hinverlagert wurde. Die Kunden der Commerz- oder jeder anderen Bank nehmen zwar mitunter mittlerweile unverzichtbare Dienstleistungen der vielen Banker in Anspruch, sind aber lertztlich finanziell nur damit beschäftigt, diese durchzufüttern. Das trifft zwar auf viele andere Branchen und Berufe auch zu, aber die allermeisten für den Zusammenhalt der Gesellschaft wichtigeren Berufe (beispielhaft seien nur die Müllabfuhrjungs und die Kassiererinnen genannt) werden weitaus schlechter entlohnt. Auch wenn es für die Banker hart wird: Wir alle müssen uns die Frage stellen, ob wir als Gesellschaft wirklich so viele von denen durchfüttern und den 9000 Jobs bei der Commerzbank hinterhertrauern wollen.
wenn Sie das Glauben, lesen sie bitte die Fakten nach wie Giralgeld/Buchgeld erstellt wird bzw. wer es generiert, eins kann ich Ihnen schon jetzt verraten es ist nicht der Staat. einfach mal googlen nach Geldschöpfung Buchgeld etc.

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