Forum: Wirtschaft
Stellenstreichungen: Nokia Siemens Networks baut 17.000 Jobs ab

Fast jeder vierte Arbeitsplatz fällt weg: Der Mobilfunkausrüster Nokia Siemens Networks will 17.000 Stellen streichen. Zurzeit arbeiten noch rund 74.000 Menschen für das finnisch-deutsche Gemeinschaftsunternehmen. Bis Ende 2013 soll der Jobabbau abgeschlossen sein.

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martinius26 23.11.2011, 14:36
10. .

Habe mal in dem Laden gearbeitet.

Man muss zum einen Sagen das in dem Laden nur alte Beamte der Telekom sitzen die man loshaben möchte, diese sitzen dort Ihre Zeit ab und gehen mit Anfang 50 in frührente.

Zum anderen ist das so das dort wirklich keine Arbeit ist, wir saßen auch Tagelang rum und haben nichts gemacht, alle Aufträge die man hatte gingen verloren. man hatte Kochgruppen etc. um die Zeit totzuschlagen.

Das dieses Unternehmen noch existiert ist eh ein Witz und ist nur eine frage der Zeit gewesen bis dort die Lichter ausgingen.

Ob sich jetzt meine Erfahrungen auf alle Standorte übertragen lassen kann ich allerdings nicht sagen.

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kein Ideologe 23.11.2011, 14:37
11. 345345345

Zitat von timewalk
Und die anderen folgen noch. Später werden dann bei Microsoft 100 ehemalige eingestellt. Der Microsoft Deal zementiert den Untergang von NOKIA
es geht um Nokia Siemens Networks, das sind nicht die mit den bunten kleinen Telefonen.

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eigene_meinung 23.11.2011, 14:58
12. Unsinn

Zitat von Baerliner73
Mit Verlusten zahlen sich Gehälter auf Dauer ziemlich schlecht, aber das ist ja nicht das Problem von Angestellten. Sie finden es wohl besser, wenn nicht 17.000 Jobs wegfallen, sondern 74.000. Zu "hire & fire" gehört nicht nur das Abschaffen von Jobs, sondern auch das Schaffen. Wollen sie diese Aufgabe übernehmen?
Dieses Totschlagargument wird auch durch häufiges Wiederholen nicht richtig. Richtig ist vielmehr, dass durch Massenentlassungen die Firmen massiv geschädigt werden. Zu den unmittelbaren Restrukturierungskosten kommt nämlich der Verlust der Mitarbeiter hinzu, die dann keine Produkte mehr entwickeln, bauen, verkaufen und warten können.

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Brennstoff 23.11.2011, 15:03
13. Das Management dieses Unternehmen ist mir ein Rätzel

Die Bundesregierung hat etliche Mia. für den Ausbau des deutschen Breitbandnetzes bereit gestellt.
Geld und Aufträge sollten also im Bereich des Möglichen liegen.
Wie kann man da so ein Unternehmen an die Wand fahren?

Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich.

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wg2310 23.11.2011, 15:04
14. ah so ist das...

Also mit Smartphones hat NSN soviel am Hut wie BMW als Fahrradproduzent...

Und mit seinen Kollegas aus China spricht man sich mal so zwischendurch ab a la:

He, mach Du den Mobilfunkausbau in Kasachstan, ich nehm dann irgendwas in Afrika...

Holla...schon mal was von Kartell gehört...

Mal abgesehen davon hat Huawei so einen gequirllten Quatsch gar nicht nötig. Die gekommen nämlich die Aufträge auch ohne Mitbieterabsprachen. Die kommen mit den Brieftaschen voller Geld zu ihren Kunden und bieten, subventioniert über den chinesichen Staat Traumfinanzierungen an, die jeden Kunden dahin schmachten lassen.
So ist das...aber das Gequatsche mit dicken Boni und die Rumhackerei auf C-Level ist ja auch viel plakativer und einfacher...MannMannMann..nix als warme Luft.

Zitat von leser008
Da hatten sich aber auch zwei Traumpartner gefunden. Völlig abgekoppelt von den Bedürfnissen und Wünschen der Kunden träumten Siemens und Nokia vor sich hin. Beide vertrauten auf pure Marktmacht. Z.B. wusste seit Jahren alle Welt, dass die Kunden die verspielten Touch-Smartphones wollen. Da hätte Nokia reagieren und investieren müssen. Einzige Reaktion der Elite: Massenhaft Leute rausschmeissen und sich selber dicke Bonuszahlungen genehmigen, weil das so anstrengend war. Genauso wusste jeder, dass in aller Welt riesige Handynetze neu oder aufgerüstet werden. Da hätte man sich mit Huawei und Ericson absprechen müssen und investieren. Ablauf, siehe oben, 17000 AN rausgeschmissen.

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Der Pragmatist 23.11.2011, 15:08
15. Unsinnige Methoden

Zitat von ZiehblankButzemann
Diese amerikanische Hire und Fire Mentalität hält immer mehr Einzug in unsere europäische Wirtschaftskultur. Meistens wurden vorher noch Millionen Subventionen vom jeweiligen Staat eingestrichen um sich dann klammheimlich aus dem Staub zu machen, wie es gerade die Handysparte von Nokia in den letzten Jahren immer wieder unrühmlich bewiesen hat. In dem Fall werden einfach mal 17000 Schiksale übergangen, bis man dann in ein paar Jahren wieder aufwändig nach Spezialisten sucht, die dann längst umgeschult wurden. Das ist der Masterplan der Kurzsichtigkeit!
Mitarbeiter werden eingestellt, weil sie gebraucht werden. Was soll eine Firma mit ihnen machen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden? Wenn es nach den Gewerkschaften ginge, duerften Firmen auch keine Leute entlassen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Das haben die Gewerkschaften z.B. bei GM in den USA erzwungen. Wenn Leuet nicht mehr gebraucht werden, sizten sie bis auf Weiteres in einer "job bank", d.h., sie werden bezahlt, sitzen aber zu Hause. Das Resultat ist bekannt. GM ging pleite. Mit solch unsinnigen Mehtoden laesst sich keine Firma fuehren, sie geht unter.

Pragmatist

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zulthak 23.11.2011, 15:13
16. .

Zitat von ZiehblankButzemann
Diese amerikanische Hire und Fire Mentalität hält immer mehr Einzug in unsere europäische Wirtschaftskultur. Meistens wurden vorher noch Millionen Subventionen vom jeweiligen Staat eingestrichen um sich dann klammheimlich aus dem Staub zu machen, wie es gerade die Handysparte von Nokia in den letzten Jahren immer wieder unrühmlich bewiesen hat. In dem Fall werden einfach mal 17000 Schiksale übergangen, bis man dann in ein paar Jahren wieder aufwändig nach Spezialisten sucht, die dann längst umgeschult wurden. Das ist der Masterplan der Kurzsichtigkeit!
Mal wieder einer der sein Wissen vom Stammtisch hat. Wenn das Unternehmen dicht machen muss sind alle Arbeitsplätze weg, wenn man mit dem Abbau von 17.000 die anderen Arbeitsplätze sichern kann weiß man genau was zu tun ist.
Wer hier kurzsichtig ist....

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Stammzelle 23.11.2011, 15:21
17. no title -

23001 Arbeitslose mehr in ein paar Tagen

gestern 1 bei merck (der totalversager mappus -:
gestern 6000 bei eon
heute 17000 bei nsn

mit welchem mitteln wird denn nin wieder die arbeitslosenstatistik von der leyer und der illegitimen bundesregierung gefälscht, so wie honecker ...

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orion4713 23.11.2011, 15:25
18. Hier könnte Ihre Werbung stehen

Zitat von sysop
Fast jeder vierte Arbeitsplatz fällt weg: Der Mobilfunkausrüster Nokia Siemens Networks will 17.000 Stellen streichen. Zurzeit arbeiten noch rund 74.000 Menschen für das finnisch-deutsche Gemeinschaftsunternehmen. Bis Ende 2013 soll der Jobabbau abgeschlossen sein.
Es ist immer derselbe Reflex bei diesen Excel-Jüngern. Kaum taucht unten in der Tabelle eine rote Zahl auf, wird bei der Belegschaftgröße so lange gedreht bis wieder eine schwarze Zahl kommt.

Das könnte der Pförtner für weniger Geld auch....

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wörni1951 23.11.2011, 15:33
19. Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich sehe was ich poste

Es ist immer wieder erschreckend, mit wie wenig Sachverstand und mit welchen Stammtischparolen hier teilweise gepostet wird. Da wird Nokia mit Nokia-Siemens-Networks und NSN-S (das sind die mit den geparkten Beamten) munter in einen Topf geworfen.
Macht Euch doch erstmal schlau bevor Ihr Euch öffentlich zum Affen macht. Versucht mal zu verstehen, daß Deutschland nur ein kleiner Teil des globalen Geschehens ist (ob es uns nun gefällt oder nicht). Danach könnt Ihr ja munter weiterposten.
Als (sehr wahrscheinlich) Betroffener hat es mich bei der heutigen Nachricht vom Stuhl gehauen. Aber die unsachlichen und teilweise unglaublich naiven Stammtisch-Reaktionen im SPON Forum haben mir den Rest gegeben.

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