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Stellwerk-Chaos in Mainz: Bahn überprüft Personalplanung im ganzen Konzern
DPA

Nach dem Mainzer Stellwerk-Chaos lenkt die Bahn ein. In allen 400 Betrieben will sie jetzt prüfen, ob es genug Personal gibt - und notfalls neue Mitarbeiter einstellen.

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einwerfer 14.08.2013, 23:22
1. Ich lach mich kaputt !

Da prüfen die Leute, die für den massiven Personalabbau verantwortlich sind nach IHREN betriebswirtschaftlichen Kriterien dem Personalbestand. Das Ergebniss ist doch jetzt schon klar: wir haben zu viel Leute und die sind, außer uns, auch noch zu hoch bezahlt.

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einwerfer 14.08.2013, 23:25
2. Nachtrag

"in sämtlichen 400 (!) Konzernbetrieben" Kann mir mal jemand erklären, wie man auf die Idee kommen kann, eine Firma, deren Geschäft der schienengebundene Transport von Perosnen und Gütern ist, in VIERHUNDERT Einzelfirmen aufzusplitten ? Und anschließend sich darüber beschwert, dass man es mit so vielen Einzelgewerkschaften zu tun hat.

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nicosx 14.08.2013, 23:46
3. ...

Tja liebe Bahn (DB Netz),

wenn man seine Azubis (9 von 10 meines Jahrgangs) nach Abschluss in die konzerneigene Zeitarbeitsagentur entlässt und diese dann durchs Land gejagt werden von Minijob zu Minijob hangelt und man dieses dann auch noch euphemistisch "Übernahme" nennt hat man nichts anderes verdient. Eine 2+ im IHK-Abschlusszeugnis war halt zu wenig...

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mat_yes 14.08.2013, 23:49
4. Das wird nix...

ich habe das Chaos der DB am eigenen Leibe erlebt. Solange die Bundesregierung bzw. das Finanzministerium 500 Mio Euro im Jahr als "PLICHTDIVIDENDE" verlangt, wird die Bahn, besonders beim Personal sparen.
Es muss an solchen Punkten endlich eine strikte Trennung zwischen Politik und Wirtschaft geben.
Die Tansport-Verpflichtung kann auch Vertraglich fest gelegt werden.
Nur nutzt das auf die Schnelle nichts.

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Spießgeselle 15.08.2013, 00:07
5. Kein Job wie jeder andere!

Die Bahn hat schon vor über einem Jahr eine massive Mitarbeiter-Rekrutierungskampagne gestartet, mit eigenem Internetportal, Fernsehspots und Plakataktionen an vielen Bahnhöfen. Es wird in großem Stil Personal gesucht und eingestellt, und nicht erst seit gestern. Man darf auch nie die Eigeninteressen der verschiedenen Akteure vergessen, Gewerkschaften profilieren sich auch immer gerne auf Kosten des Managements einer Firma.
Apropos profilieren, mit unseren Politikern ist es da nicht anders und die Bahn ist immer ein wohlfeiles Opfer. Dabei darf man aber nicht vergessen, daß die Politik die generelle Linie vorgibt, die das Management umsetzt und alles mit absegnet. Man mag von Mehdorn halten was man will, er ist mit dem Auftrag geholt worden, das Unternehmen profitabel zu machen und an die Börse zu bringen. Das hat er sich nicht ausgedacht, das war Auftrag der Politik. Und Brüderle behauptet allen Ernstes, diese Probleme würde es in einem privaten Unternehmen nicht geben, weil es sich das gar nicht leisten könnte. Vielleicht sollte er sich mal in England informieren. Achja, die CDU verspricht gerade in ihrem Wahlprogram 25 Mrd. für die Autobahnen, und was ist mit der Bahn ...

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note4shape 15.08.2013, 00:25
6. Ein guter Anfang...

...waere die sofortige Streichung der Boni und radikale Gehaltskuerzung fuer Topmanagement und Aufsichtsrat. Das wuerde dann etwas Geld fuer zusaerzliche Mitarbeiter bringen. Dann Gehalt der Topmanager von Bahnperformance abhaengig machen.

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dennis.restle 15.08.2013, 00:32
7. 2000 neue Mitarbeiter im Halbjahr sind zuwenig!

wenn es 194.000 Mitarbeiter gibt und ein Mitarbeiter von 25-65 Arbeitet sind das 40 Jahre. d.h jedes Jahr gehen also 4850 Mitarbeiter in Rente. Dem gegenüber werden aber nur 4000 Mitarbeiter im Jahr (2 Halbjahre * 2000Mitarbeiter/Halbjahr ) eingestellt.
das ist ein Minus von 850 Mitarbeitern/Jahr.

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kenno 15.08.2013, 00:35
8. stellwerk also

jeder 16jährige Märklinfan mit Strategiespielerfahrung kann das innerhalb von 20 Minuten lernen

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marypastor 15.08.2013, 00:54
9. Ich sehe da kein Problem.

Zitat von sysop
Nach dem Mainzer Stellwerk-Chaos lenkt die Bahn ein. In allen 400 Betrieben will sie jetzt prüfen, ob es genug Personal gibt - und notfalls neue Mitarbeiter einstellen.

Personal gibt's genug.

Die Bahn braucht nur mal in den Asylanten- Unterkuenften fragen, ob
jemand bei der Bahn arbeiten will. Gem. dem, was man so gehoert hat, sind das doch alles Ingenieure und Techniker.

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