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Stellwerkchaos in Mainz: Reisen mit der Bahn wird zum Glücksspiel
DPA

Das Chaos am Mainzer Hauptbahnhof bringt massive Fehlplanungen bei der Deutschen Bahn ans Licht. Jetzt rächt sich der rigorose Sparkurs von Ex-Chef Mehdorn. Fahrgäste müssen jederzeit mit Ausfällen rechnen.

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galaxy2525 08.08.2013, 16:46
10. Das ist der Preis der Privatisierung.

Die Bahn und alle wichtige Infrastruktur muss verstaatlicht werden, da hat Privatisierung nichts zu suchen. Und das geht mit den Energieversorgern weiter.

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vogel.marc 08.08.2013, 16:46
11. optional

Mehdorn mal wieder. Was kommt als nächstes? Ich sehe schon die SChlagzeile. Flughafen Berlin (wenn er denn mal in Betrieb ist) muss Flugbetrieb unterbrechen, weil die chronisch unterbelegte Fluglotsenabteilung ausfällt ...

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pennywise_the_clown 08.08.2013, 16:47
12.

Zitat von ptb29
dass sie aber die Einhaltung von Arbeits- und Ruhezeiten durchsetzen, rechne ich ihnen positiv an. Leider passiert das dann wieder auf Kosten anderer, die dafür "etwas mehr" machen müssen.
Sehen sie es mal so:
Möchten sie mit einem ICE mit über 200 km/h dahin donnern, wenn für ihre Sicherheit verantwortliche evtl. übermüdet sind?
Wenn das, was da im Artikel steht stimmt hat sich die Bahn als Arbeitgeber strafbar gemacht.

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nils1966 08.08.2013, 16:48
13.

Zitat von Gallandor
Es gibt Dinge, die nicht in die freie Wirtschaft gehören. Dazu gehören alle Dinge der grundlegenden Infrastruktur wie Straßen, Bahn, Wasser, Strom, Telefon und Internet .. Hat in den letzten 30 Jahren jemals eine Privatisierung etwas Gutes hervorgebracht außer einige wenige Leute reicher zu machen?
Da kann man Ihnen nur Recht geben. Bahn, Post, etc. waren mal natinale hoheitliche Rechte.
Würden die Privatisierer recht haben, müßte man genauso gut und konsequent auch Bundeswehr, Polizei und Feuerwehr privatisieren.

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Ludwigsburger 08.08.2013, 16:51
14. Wieso ist Herr Mehdorn schuld?

Er war vielleicht der Auslöser. Aber Herr Grube muss Probleme suchen, finden und abstellen - Aufgabe jedes normalen leitenden Angestellten. Sonst ist er sein Geld nicht wert.

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cjbrummer 08.08.2013, 16:52
15. Deutsche Bahn - willkommen Bananenrepublik

Ja - die DB. Wenn es nur in Mainz so wäre.
Ist doch leider jeden Tag so. - Verspätung ohne Ende, keine Informationen. - dafür verlangt die DB noch richtig Geld - und wird als Alternative zum Auto oder Flugzeug angepriesen. Ich fahre täglich mind. 2 Std. Zug - oft mehrere Strecken - und habe fast jeden Tag Grund zu Beschwerden. Wann versteht man einmal, dass Geld richtig zu investieren - und nicht nur auf Gewinn zu sehen sondern dass Bahnfahren als echte Alternative wieder Sinn macht?

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hiwhatsup 08.08.2013, 16:54
16. Fernbusse sind effizienter

Die Bahn ist eben ein überholtes Transportmittel - 300 Jahre alt
Es gibt doch inzwischen das Automobil und Busse.
Dazu gibt es ein Umfangreiches Strassennetz, viel besser ausgebaut als das Schinennetz - Strassen gibt es bis zu jedem Haus!

Warum sollen auf dem Strassennetz nicht also vermehrt Busse fahren?
In vielen Ländern z.B. Mexiko hat sich herausgestellt das die Fernbusse kundenfreundlicher und billiger sind als die Bahn. Dort gibt es keine Bahnen mehr - nur noch Fernbusse.
Warum kann das Fernbusmodell nicht auch für Deutschland gelten?

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zynik 08.08.2013, 16:54
17.

Zitat von sysop
Das Chaos am Mainzer Hauptbahnhof bringt massive Fehlplanungen bei der Deutschen Bahn ans Licht. Jetzt rächt sich der rigorose Sparkurs von Ex-Chef Mehdorn. Fahrgäste müssen jederzeit mit Ausfällen rechnen.
Das alte Lied. Lästiges Konsumvieh formerly known as "König Kunde". Aber die Mehdorns dieser Republik fallen trotzdem immerwieder auf die Füsse. Ein echter "Leistungsträger".

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Peter Werner 08.08.2013, 16:55
18.

Zitat von Gallandor
Es gibt Dinge, die nicht in die freie Wirtschaft gehören. Dazu gehören alle Dinge der grundlegenden Infrastruktur wie Straßen, Bahn, Wasser, Strom, Telefon und Internet .. Hat in den letzten 30 Jahren jemals eine Privatisierung etwas Gutes hervorgebracht außer einige wenige Leute reicher zu machen?
So auf die Schnelle fällt mir da die Telekom ein, "früher" ein furchtbarer Laden. Ist es zwar immer noch, aber zumindest gibt es Konkurrenz. Die Preise sind drastisch gefallen, was bei der ehemaligen Monopolstruktur so wohl nicht passiert wäre.
Welchen Nutzen allerdings die Privatisierung der Bahn haben soll, kann sich mir ebenfalls nicht erschließen. Die Bahn hat eine eng umfaßte Aufgabe (Zugverbindungen zu Verfügung stellen samt der zugehörigen Bahnhöfe), und das wars. Hierfür braucht es keine Spekulation, hierbei muss kein Gewinn erwirtschaftet werden, hierbei braucht es keine Expansion. Hier braucht es auch keine exorbitanten Vorstandsgehälter, von Börsengängen ganz zu schweigen. Es genügt vollkommen, die gestellte Aufgabe zum Nutzen der Allgemeinheit für einen angemessenen Preis (Kombination aus Zuschuss und Fahrpreiseinnahmen) zu erledigen. Eigentlich eine klassische Aufgabe staatlicher Grundversorgung.

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bssh 08.08.2013, 16:56
19. Jetzt fängt es an

So langsam sieht man in vielen Bereichen die Folgen des Sparwahns. Hier ist bei der Bahn, wo die versuchte Privatisierung wie so oft zu Lasten der Beschäftigten und der Nutzer geht. Anderswo sieht man, wie öffentliche Gebäude, Schulen, Bahnhöfe, Straßen verfallen. Die aufgestauten und versäumten Investitionen sind gewaltig, die Kosten werden bald die gewünschten Einsparungen weit übertreffen.
Ich wünsche mir beinahe, dass die jetzige Regierung an der Macht bleibt um das auszubaden, was sie sich und uns eingebrockt haben.

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