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Steuer und Sozialversicherung 2017: Mehr Netto gibt es nicht für alle
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Der nächste Gehaltszettel offenbart, wer von der Mini-Steuersenkung zum Jahreswechsel profitiert. Unter dem Strich sind Geringverdiener und Spitzenverdiener die Dummen.

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pom_muc 14.01.2017, 10:36
30.

Zitat von bernd0963
....bei einem Jahresbrutto von etwa 250,000 Euro kann die Steuer von mir aus 50% betragen - dann hätte ich immernoch genug und vor allem mehr als jetzt und das für qualifizierte Arbeit - allerdings im Osten des Landes !!! Immer wieder interessant zu sehen mit welchen Summen sich so mancher beschäftigen muss und dann wegen zum Bsp. 0,2% am jammern ist !!!
Wir sind heute doch schon bei fast 50%.
42% Lohnsteuer + 3% Reichensteuer ab 250.000€ + 5.5% Soli

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carryflag 14.01.2017, 10:36
31.

Zitat von Raget
Es tut mir unheimlich Leid für Sie. Aber wissen Sie was? Sie können gehen... Packen Sie doch ihre Sachen und ziehen ins gelobte "Ausland". Von ihren ersten, unheimlich üppigen, Jahresgehältern überweisen Sie bitte 200.000,-€ an den deutschen Staat, der damit ihre schulische Ausbildung (inkl. Versicherungen) finanziert hat und die Sie sonst über ihre Steuern "verrechnet" hätten.
Ich habe schon das vielfache an diesen Staat zurückbezahlt...und Sie bezahlen wahrscheinlich fast gar keine Steuern - bzw. wenn überhaupt nur ein paar hundert Euro. Geschenkt wurde mir weder mein Studium noch mein beruflicher Erfolgt. Dabei hat mir weder der Staat noch solche Leute wie Sie jemals geholfen. Das ich jetzt 50% Abgaben habe akzeptiere ich, aber nicht das ständige Gejammer (und Beleidigungen von Menschen wie ihnen - und Politikern) - wobei mir das eigentlich auch egal ist. Jeder steht genau da im Leben wo er hingehört (ansonsten würde er ja nicht da stehen).

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carryflag 14.01.2017, 10:37
32.

Zitat von bernd0963
....bei einem Jahresbrutto von etwa 250,000 Euro kann die Steuer von mir aus 50% betragen - dann hätte ich immernoch genug und vor allem mehr als jetzt und das für qualifizierte Arbeit - allerdings im Osten des Landes !!! Immer wieder interessant zu sehen mit welchen Summen sich so mancher beschäftigen muss und dann wegen zum Bsp. 0,2% am jammern ist !!!
Genau. Dann gebe ich ihnen mal einen Job wo 250.000 EUR/Jahr gezahlt werden und Sie würden nach 1 Woche wegen Unfähigkeit gefeuert. Typischer Minderleister Quatsch!

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serveradmin 14.01.2017, 10:39
33. Kleiner Denkfehler

Zitat von muellerthomas
hm, ich hab ein höheres Gehalt und trotz leicht gestiegenem PKV-Beitrag etwas mehr netto.
Möglicherweise haben Sie nicht trotz, sondern wegen der gestiegenen PKV-Beiträge mehr netto: durch die höheren Beiträge, die Sie sicherlich auch Ihrem Arbeitgeber angezeigt haben, steigt auch der Arbeitgeberanteil, den er Ihnen mit Ihrem Gehalt auszahlt. Das führt dann zunächst zu einer etwas höheren Netto-Zahlung. Wenn Sie allerdings Ihren eigenen Beitragsanteil mit berücksichtigen, kommt dann unter dem Strich eventuell doch ein kleiner Verlust zustande.

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Spiegelleserin57 14.01.2017, 10:42
34. Bildung ist alles und ...das Solidarprinzip!

Zitat von vogel0815
Das war mir beim Schreiben klar, dass Gift und Galle gespuckt wird. Eine typisch deutsche Reaktion. Steuern sind gar nicht mal das Problem. Es sind eher die frechen Sozialabgaben. Und nein, Ich kann nicht zur PKV wechseln, weil die Bemessungsgrenze gestiegen ist und ein Teil des Gehalts variabler Performance Bonus ist. Und zum Thema Ausbildung: Mit der Ausbildungsqualität deutscher Universitäten brauchen Sie gar nicht erst am Arbeitsmarkt auflaufen. Hätte ich mich nicht autodidakt mit der fachlichen Materie beschäftigt, wäre ich einer der vielen Akademiker mit 1,5k netto. Ach ich vergaß -- das ist ja ein SUPER Gehalt... HAHA!
wer sich nicht weiterbildet bleibt auf der Strecke..so einfach ist das!
Der Arbeitmarkt verlangt gut qualifizierte Arbeitskräfte , auch bei den Akademikern vion denen es mittlerweile massenhaft gibt.
Ein Studium allein ist viel zu wenig für einen guten Job und es gibt eben massenhaft Konmkurrenz. Da spielt es keine Rolle ob diese in D absolviert werden, auch Auslandserfahrung ist erwünscht.
Es gibt auch viele junge Leute die all diese Anforderungen erfüllen. ....
Die GKV braucht auch Leute die eben die Gemeinschaft !! finanzieren. PKV wird im Alter traumhaft teuer und man kann nicht mehr zurück in die gesetzliche Krankenversicherung.
Niemand muss daran glauben dass die Renten und Pensionen üppig ausfallen werden da der Staat mittlerweile auch bei über 1,2 Billionen Schulden angekommen ist und sparen muss.

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Armin2 14.01.2017, 10:44
35. Miese Stimmungsmache

Natürlich profitiert jemand, der nur WENIG Steuern zahlt, in absoluten Zahlen nicht wie jemand, der mehr Steuern zahlt. Was erwartet der Autor denn? Der hätte mal in PROZENT die Steuererleichterung für die verschiedenen Einkommensklassen aufzeigen sollen, dann sähe das Bild ganz anders aus.

Der Spiegel wirft Russland vor, gezielt Stimmung im Westen zu machen. Und? Der Spiegel und die anderen Medien machen das die ganze Zeit mit bewusst platzierten Halbwahrheiten.

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Stäffelesrutscher 14.01.2017, 10:44
36.

»In der Gesamtbilanz sind Geringverdiener und Spitzenverdiener ab 6500 Euro die Dummen. Ein Ehepaar (zwei Kinder) mit einem Alleinverdiener und einem konstanten Einkommen von monatlich nur 1500 Euro brutto hat nach Berechnungen der Steuerberater-Genossenschaft Datev trotz der Steuererleichterungen 18 Euro weniger im Jahr.«

1. Angesichts der Geldflüsse, die bei »Spitzenmanagern« wie den Abgasoptimierern der Automobilindustrie oder bei Herrn Pofalla vorhanden sind (von Frau Klatten ganz zu schweigen), würde ich einen Alleinverdiener mit 6.500 Euro brutto nicht als »Spitzenverdiener« bezeichnen.

2. Die Begriffe »Einkommen« und »brutto« schließen sich in Bezug auf steuerliche Sachverhalte aus. Das »Brutto« auf dem Lohnzettel heißt »Einnahmen«. Das »Einkommen« ist das, was nach Abzug der Werbungskosten, der Kinderbetreuungskosten, der anerkannten Versicherungsbeiträge, der Spenden, der außergewöhnlichen Belastungen und gegebenenfalls noch ein paar anderen Dingen übrigbleibt.

3. Ein »Ehepaar (zwei Kinder) mit einem Alleinverdiener und ... 1500 Euro brutto« kann schon deswegen keine Steuererleichterungen genießen, weil für 1.500 Euro brutto in Steuerklasse III keine Lohnsteuer fällig wird und das zu versteuernde Einkommen von maximal rund 14.000 Euro deutlich unterhalb des Existenzminimums liegt. Deswegen wird diese vierköpfige Familie im Hartz-IV-Bezug sein, so dass Ausführungen über gestiegene Sozialabgaben drollig sind, denn die werden bei der Berechnung der Leistungen berücksichtigt.


Ach ja, und generell: Bedauernswert ist nicht, dass Leute mit mehr als 4.200 oder 6.500 Euro brutto im Monat ein paar Euro mehr in die Sozialversicherung einzahlen müssen - bedauernswert ist vielmehr, dass es diese Beitragsbemessungsgrenzen überhaupt gibt und sich die Sozialabgaben nur nach den Erwerbseinnahmen bemessen. Die Beitragssätze könnten drastisch gesenkt werden, wenn auch Herr Pofalla und Frau Klatten denselben Teil ihrer Einnahmen (meinetwegen auch ihrer Einkünfte) für die Krankenversicherung - und zwar die gesetzliche! - aufwenden müssten wie die Leute, die in Herrn Pofallas und Frau Klagens Firmen den Boden wischen.

Für Herrn Tenhagen hätte ich noch eine schöne Anregung: Vielleicht könnten Sie erläutern und kommentieren, warum ein Ehepaar mit einem Gehaltsbrutto von 7.000 Euro monatlich mehr Geld in die Sozialversicherung einzahlen muss, wenn beide Gatten je 3.500 Euro brutto erhalten, als wenn einer als Alleinverdiener 7.000 Euro Brutto hat. Stichworte: »Gleichbehandlung«, »Schutz von Ehe und Familie« und »der Staat will doch Ehepaaren nicht danach unterschiedlich behandeln, wie sie das gemeinsame Familienbudget verdienen« (dieses Argument kommt immer, wenn die Abschaffung des Ehegattensplittings vorgeschlagen wird).

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pom_muc 14.01.2017, 10:45
37.

Zitat von muellerthomas
Der Grundfreibetrag wird regelmäßig angepasst.
Hilft nicht viel wenn man unten etwas weniger Steuern zahlen muss aber dank kalter Progression von jeder Lohnerhöhung oben fast 50% an den Staat abgeben muss.

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grossermist 14.01.2017, 10:47
38. @vogel0815

Ich hoffe, Ihr Kommentar war ironisch gemeint. Ansonsten ist Ihre Aussage doch schon etwas abgehoben.

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maxmarius 14.01.2017, 10:58
39.

Zitat von vogel0815
Das war mir beim Schreiben klar, dass Gift und Galle gespuckt wird. Eine typisch deutsche Reaktion. Steuern sind gar nicht mal das Problem. Es sind eher die frechen Sozialabgaben. Und nein, Ich kann nicht zur PKV wechseln, weil die Bemessungsgrenze gestiegen ist und ein Teil des Gehalts variabler Performance Bonus ist. Und zum Thema Ausbildung: Mit der Ausbildungsqualität deutscher Universitäten brauchen Sie gar nicht erst am Arbeitsmarkt auflaufen. Hätte ich mich nicht autodidakt mit der fachlichen Materie beschäftigt, wäre ich einer der vielen Akademiker mit 1,5k netto. Ach ich vergaß -- das ist ja ein SUPER Gehalt... HAHA!
Mensch Honey, ich denk Du bist im Dschungelcamp.

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