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Steuerabkommen: Liechtenstein und EU tauschen Bankdaten aus
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Erst die Schweiz, jetzt auch Liechtenstein: Das kleine Fürstentum hat sich mit der EU auf einen Austausch von Bankdaten geeinigt. Das Abkommen tritt schon in anderthalb Jahren in Kraft.

jamguy 29.10.2015, 00:24
1. Witzlos

Derb Transfer beginnt "schon in eineinhalb Jahren"!Warum nicht morgen?

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sarkosy 29.10.2015, 07:59
2. Was heisst

Liechtenstein hat grossen Ärger mit der BRD und der EU seit mindestens 5 Jahren - zu Recht,natürlich!Dann duldet man voller Verständnis die Zeitschinderei der bettelarmen Herzogsfamilie,die sich übrigens mit stetiger anti-Habsburg-Politik über die Runden gerettet hat und jetzt gibt es 18 Monate zusätzlich,um den Bankstern aus diesem Landkreis zu gestatten,ihre Tricks zu vertuschen und die Steuerflüchtlinge in Sicherheit und Anonymität zu retten

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happy2010 29.10.2015, 08:40
3.

Nicht verwechseln.
Mit dem Austausch von Bankdaten wird verhindert, dass man Gelder unsichtbar im jeweiligen Land parkt (wobei es doch noch ettliche Ausnahmen für gewisse Rechtsformen gibt)

Was man nicht verhindert ist das "Lukileaks", also dass die Staaten es belohnen, wenn man Umsätze dorthin verschiebt

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hevopi 29.10.2015, 10:14
4. Warum wird solange gewartet?

Damit schnell noch die Kohle in andere Länder transferiert werden kann. Wann endlich hört auch dieser Irrsinn mit den sogenannten Steueroasen (besser: Kriminellen-Hochburgen) auf und wann wird endlich mal zur Kenntnis genommen, dass der IS nur existiert, weil er durch unsere erstklassige "Geldtransfermethode" gefördert wird. Wann werden endlich die sogenannten Händler, die mit den geklauten Schätzen der Museen in Nordafrika (wie auch in Kambodscha) Milliarden machen dahin überführt, wo sie hingehören?

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-snowlife- 29.10.2015, 11:11
5.

Zitat von happy2010
Was man nicht verhindert ist das "Lukileaks", also dass die Staaten es belohnen, wenn man Umsätze dorthin verschiebt
tja leider kann gemäss ihrer aussage/schreiberei/fantasien dieses loch niemand schliessen...

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alice-b 29.10.2015, 12:24
6. Naja....

hier reist der Artikel das Thema nun nur an, Details fehl-anzeige.
Wenn ich mich an das Schweizerische Abkommen erinnere, wurden vom Tage der Untereichung des Abkommens, alle Bankbewegung festgehalten und später weitergeleitet. Heißt verschieben ohne Spuren zu hinterlassen, war nicht mehr drin. Könnte mir vorstellen das es hier ebenfalls so sein wird.

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happy2010 29.10.2015, 13:23
7.

Zitat von -snowlife-
tja leider kann gemäss ihrer aussage/schreiberei/fantasien dieses loch niemand schliessen...
Ach, Sie können doch gerne aufzeigen, wie folgendes stattfindendes Szenaro verhindert werden kann:

Wenn ein Konzern sein Patent in der Schweiz und nicht in Deutschland anmeldet, dann bekommt der Konzern alle Einnhamen aus diesem Patent in der Schweiz quasi steuerfrei.

In Deutschland hingegen fallen im Schnitt 29% an

Es ist also dämlich, ein Patent hierzulande zu registireren, und deswegen werden die meisten Patente in der Schweiz (und den NL ) angemeldet

Frage an Sie: Wie kann der deutsche Staat diesen Steuerdiebstahl der Schweiz (und der NL) verhindern?

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Margot 357 29.10.2015, 14:38
8. Die Unternehmen haben schon ihre Lösungen umgesetzt!

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Diese-Firmen-verstecken-2-1-Billionen-Dollar-article16218636.html
Die beliebtesten Steueroasen sind Bermuda und die Kaiman-Inseln. Rund 60% der größten US-Firmen haben mindestens eine Briefkastenfirma dort. Denn auf den Karibik-Inseln gibt es weder Gewinnsteuern für Firmen
noch Mehrwertsteuer. Die Profite, die alle US-Multis 2010 dort bunkerten, entsprachen dem 16fachen der Wirtschaftsleistung der Staaten.

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yvowald@freenet.de 29.10.2015, 15:09
9. Steuerhinterzieher bekommen kalte Füße

Hoffentlich bekommen jetzt die letzten großen Steuerhinterzieherinnen und -hinterzieher "kalte Füße".
Damit dieser Sumpf der unsozialen Multimillionäre und Milliardäre endlich ausgetrocknet wird.

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