Forum: Wirtschaft
Steueraufkommen: Staat zahlt an Kirchen so viel Geld wie nie
DPA

Die Bundesländer überweisen den Kirchen immer mehr Geld, wie eine neue Erhebung zeigt. Das Geld fließt zusätzlich zur Kirchensteuer.

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kleinbürger 05.06.2018, 08:30
10. steuer

die kirchen sollten sich schämen geld welches der staat auch bei atheisten , muslimen, buddisten usw. über steuern einnimmt anzunehmen.

aber wenn es um geld geht war der klerus noch nie zimperlich. die kirchen schwimmen im geld und es ist auch aus diesem grunde nicht einzusehen die kirchen noch weiter mit staatlichem geld zu füttern.
auch die kirchensteuer sollte komplett gestrichen werden, die kirchen sollten mit dem geld auskommen welches ihre anhänger ihnen spenden.

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der.reyne.hohn 05.06.2018, 08:33
11. Für die Bevölkerung ein Hohn

...Ausgleich für Enteignungen ..1803..
Natürlich darf jetzt der Steuerzahler dafür aufkommen, dass das Land, das die Kirchen legal der unterdrückten Bevölkerung abgeknöpft hat vom Staat übernommen wurde ...

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fx33 05.06.2018, 08:33
12. Die Kirchen...

Zitat von maphry
Die damaligen Enteignungen haben Stadtentwicklung in Deutschland überhaupt erst möglich gemacht. Mit diesen geringen Zahlungen sind wir noch gut bedient. Es ist gut das der Staat hier Vertragstreu bleibt, ansonsten verliert er jegliche Verlässlichkeit.
Die Kirchen sind mit Sicherheit nicht durch Enteignungen zu den größten Grundbesitzern in Deutschland geworden. Und nach über 200 Jahren noch "Vertrgastreue" einzufordern ist für Vereine, die davon leben, unüberprüfbare Versprechungen zu machen, ziemlich dreist.
Ich plädiere dafür, nicht nur den Amtskirchen die staatliche Unterstützung zu entziehem, sondern darüber hinaus den Grundbesitz zu enteignen, den sich die Kirchen durch ihre Heilsversprechen nach dem Tod zusammengerafft haben.

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foamberg 05.06.2018, 08:34
13.

josef der 2. hatte schon recht! alle kirchen schleifen lassen die nicht der seelsorge dienen! und die feisten bischöfe zu normaler gartenarbeit zwingen - sollten sie sich aufgrund ihres wamstes dazu eignen. ansonsten beten bei wasser und brot! ;-)

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phillyst 05.06.2018, 08:34
14. Wow

Das ist schon beeindruckend. Gleichzeitig weigern sich die örtlichen (katholischen) Träger der KiTas hier im Landkreis vehement, um den Erziehermangel zu reduzieren, wenigstens die Ballungsraumzulage zu zahlen und klopfen wegen jedem Kram bei der Gemeinde an, um nochmal paar Euro raus zu holen.

Ich bin ja wirklich ein Leben und Leben lassen-Typ, wegen mir dürfen die Leut an Jehova, das fliegende Spaghettimonster, Jesus, Gott, Vishnu, Nessi, Muhammed oder von mir aus den Terminator glauben... die Verlogenheit der christlichen Kirchen und deren Gier nach weltlichen Besitztümern, über die sie noch nichtmal irgendjemandem Rechenschaft schuldig ist, keine Steuern zahlt etc. pp. ist mir allerdings tatsächlich ein Dorn im Auge.

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rkinfo 05.06.2018, 08:36
15. Integrationskurse für Protestanten in katholische Ehen ?

Nachdem 'die heilige Ehe' für den Papst bei konfessionsverschiedenen Ehen endet (heilige Kommunion verweigern), sollte ein Teil des Geldes eher für Integrationskurse der Religionsfunktionäre verwendet werden.

Wir sollten auch endlich unsere Kirchensteuer abschaffen, wobei das italienische Modell als Ersatz interessant wäre. Dies Kirchensteuer wird dort vom allgemeinen Steueraufkommen abgezogen, wobei der Steuerpflichtige den Empfänger wählen kann. Damit wäre sogar der Wegfall der Meldung zur Religion an den Arbeitgeber möglich.
Es ist nicht zeitgemäß, dass Bürgen lebenslang Zuneigung zur ursprünglichen Religion haben. Der J.W.v.Goethe schwankte mehrfach zwischen Islam und Christenzum, wobei ihm aber das heidnische 'Wein, Wein und Gesang' dann doch häufig am Besten gefiel ;-)

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jonas_c 05.06.2018, 08:38
16. Unsinn

Was für ein einseitiger voreingenommener Artikel. Als wenn diese Zahlungen völlig beliebig und ohne Rechtsgrundlage wären. Statt zu beleuchten warum es das gibt, wird hier eine Verschwörungstheorie bedient.

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benmartin70 05.06.2018, 08:49
17.

Zitat von maphry
Die damaligen Enteignungen haben Stadtentwicklung in Deutschland überhaupt erst möglich gemacht. Mit diesen geringen Zahlungen sind wir noch gut bedient. Es ist gut das der Staat hier Vertragstreu bleibt, ansonsten verliert er jegliche Verlässlichkeit.
Geringe Zahlungen? Über 2 Jahrhunderte?
Sehr witzig.
Können wir weiterzahlen, aber dann soll die Kirche bitte auch Grundsteuer zahlen. Mal sehen was sich eher rechnet.

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schneemann3 05.06.2018, 08:49
18. woher hat die Kirche das Land bekommen?

war gottgegeben oder wurden doch ein paar Bauern und sonstige Besitzer enteignet?

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Lexington67 05.06.2018, 08:52
19. Eine Trennung von Kirche und Staat

Eine komplette Trennung von Kirche und Staat ist dringend geboten.
- Keine Religion im öffentlichen Raum
- keine Stillen Feiertage
- keine religiösen Symbole in öffentlichen Einrichtungen oder an deren Bediensteten
- kein konfessioneller Religionsunterricht in öffentlichen Schulen
- kein Einzug der Mitgliedsbeiträge durch den Staat
- keine Bischofsgehälter aus Steuermitteln
- keine Sonderrechte für "Ruhestörenden Lärm"
- Keine Kirchenvertreter in Rundfunkräten
- keine gesetzlichen Feiertage mit kirchlichem Hintergrund (Da gibt es sicher andere, bessere Gründe)
- keine kirchliche Zwangsberatung bei Schwangerschaftsabbrüchen.
- keine kirchlichen Sonderwürste bei Arbeitsrecht und Gerichtsbarkeit

Hätte auch gleich den Vorteil das anderen Religionen auch gleich der Wind aus den Segeln genommen wird,
weil es keine Präzendenzfälle mehr gibt. Man kann den Muezzin schlecht verbieten wenn man dabei gegen die Kirchenglocken anbrüllen muss. Und wie will man dem Rabbi den Gang in den (konfessionslosen) Kindergarten verwehren, wenn dort 1x pro Woche der Pfaffe seinen Müll verbreitet?

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