Forum: Wirtschaft
Steuerbetrug: Manipulierte Kassen - Fiskus verliert zehn Milliarden Euro

Der Bundesrechnungshof spricht von einem Massenphänomen: Nach SPIEGEL-Informationen betrügen Firmen den Staat mit manipulierten Kassen. Ein Verfahren könnte das unterbinden - doch die Minister Schäuble und Gabriel sind dagegen.

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Criticz 20.06.2015, 17:03
150. Das Thema ist URALT

ja, man sollte gegen diesen Steuerbetrug vorgehen - aber warum wird das nun wieder - am Vorabend des Grexit (-: - wieder aus der Schublade geholt?

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Maximilian Maybach 20.06.2015, 17:05
151. Klar doch,

Zitat von schwaebischehausfrau
(...)Ich verlange in jedem Laden eine Rechnung und schmeiß sie gleich danach in den nächsten Papierkorb. Das sollten alle machen, denn dann könnten die Einkommen-Steuersätze gesenkt werden für alle oder mehr in Schulen und Infrastruktur investiert werden.
sicher, auf jeden Fall würden Steuern gesenkt werden. Aber erst wenn Weltfrieden herrscht, der Papst muslimisch und der Ajatollah katholisch ist und Politiker immer nur die Wahrheit sagen.

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dr.könig 20.06.2015, 17:07
152. Steuergerechtigkeit für alle ! ??

Zitat von poetnix
Wenn der Aufwand für den Bertrüger zu hoch ist, seinen Betrug einzustellen, lassen wir ihn einfach weiter betrügen? Was ist das denn? Ich glaub mein Schwein pfeift! Irgendwie muss ich in einer anderen Welt leben, als diese Politnix.
Das ist eine ähnliche Sache, wie das mit den
Quittungen in Griechenland.
Von anderen etwas verlangen, was wir selbst nicht hinkriegen( wollen ) ?
Beim Mindestlohn geht es doch auch ?
Worin besteht der angebliche zu hohe Aufwand
der Unternehmer ?

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schwaebischehausfrau 20.06.2015, 17:08
153. @Trader07: Da gab's dann wohl...

Zitat von trader_07
Zweimal in 11 Jahren bei mir. Geprüft wurden jeweils drei Jahre.
tja, da gab's dann wohl bei Ihnen wohl schon entsprechende Indizien/Verdachtsmomente und die Raster-Methode des FA-Computers hat bei Ihnen ganz, ganz laute Alarmtöne produziert. Hier mal die realistischen Zahlen des Finanzministeriums dazu, wie oft Unternehmen geprüft werden in Deutschland:

"Nach der letzten Betriebsprüfungsstatistik des Bundesfinanzministeriums aus dem Jahre 2012 beträgt der durchschnittliche Prüfungsturnus bei Großbetrieben etwa 4,5 Jahre, bei Mittelbetrieben etwa 15 Jahre und bei Kleinbetrieben ungefähr 30 Jahr. Kleinstbetriebe wurden statistisch nur alle 100 Jahre – also faktisch nie geprüft. Aus dieser Statistik kann man also schlussfolgern, dass die Wahrscheinlichkeit, geprüft zu werden, mit zunehmender Unternehmensgröße enorm ansteigt". Und deshalb ist es an der Zeit, jedes mögliche Betrugs-Schlupfloch, das man schliessen kann, zu schliessen. Jeden ehrlichen Unternehmer wird's freuen, weil ihm Schwarzarbeiter und Steuerbetrüger die Aufträge wegnehmen. Und wenn ich im Restaurant Umsatz-Steuer zahle und die wird dann nicht abgeführt, dann sehe ich mich selbst auch als Betrugs-Opfer an.

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MeineMeinungist... 20.06.2015, 17:09
154. Bereits vor über 25 Jahren erfuhr ich

durch ein Gespräch mit einem Systemhaus, welches Hard- und Software an Friseure verkaufte, dass ohne eine besondere Funktion/Tastatureingabe, welche half, Schwarzgeld zu buchen ohne offiziell registriert zu werden, die Friseure nicht bereit waren, Registrierkassen einzuführen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses System noch heute, auch in anderen Branchen, bestens funktioniert.

Aber das interessiert die Verantwortlichen Politiker überhaupt nicht. Es wird einfach weggeguckt. Dafür werden lieber alle Bürger unter Generalverdacht gestellt, durch Massenspeicherung ihrer Daten, weil die gewonnenen Erkenntnisse einen viel höheren politischen Stellenwert haben zu ihrem Machterhalt.

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naklar? 20.06.2015, 17:10
155. Man muß die Selbstständigkeit kennen um hier mitzureden. Die ...

... Finanzämter jagen regelrecht Ihre Kunden (insbesonders Kleinselbständigé) um sie dann irgendwann zu erledigen.
Oder die Kunden werfen irgendwann selbst frustiert das Handtuch. Die Beamten dort haben Null Ahnung von Selbstständigkeit und lieben besonders die abhängig Beschäftigten der Großunternehmen. Da findet sich zwar auch immer etwas bei den Großunternehmen (infolge saftiger Nachzahlungen), nur gehen die in der Regel nicht daran pleite.
Ausnahmen sollen auch hier die Regel bestimmen.

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Qual 20.06.2015, 17:12
156. Regierung des Geldes, nicht des Volkes

Ich finde es immer wieder krass, wie in D ausgerechnet auf die Befindlichkeiten derer geachtet wird, die hier besonders gut verdienen. Wenn von zu hohem Aufwand geredet wird ist nämlich nie der kleine Selbstständige, der nur ausgelagert wurde, gemeint, sondern immer nur die Großen, die eh jeden mit Arbeitsplatzverlagerung erpressen.

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quidquidagis1 20.06.2015, 17:13
157. Uralt?

Zitat von Criticz
ja, man sollte gegen diesen Steuerbetrug vorgehen - aber warum wird das nun wieder - am Vorabend des Grexit (-: - wieder aus der Schublade geholt?
..tja,weil wir das seit Jahren tun,was wir den Griechen vorgeben zu ändern?!

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guki0340 20.06.2015, 17:14
158. Solange die Ausgaben die Einnahmen nicht überschreiten

prüft das Finanzamt selten. Man muss halt geschickt manipulieren.

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garfield53 20.06.2015, 17:15
159. mmm

Ja warum denn wohl?

Schliesslich sind sie und ihre Parteien von der Gunst der Banken und Konzerne und dem Wohlwollen deren Medien abhängig.

Ansonsten wären sie weg vom Fenster/ von der geborgten Scheinmacht.

Also lieber die drei Affen machen und aussitzen.
Darin haben unsere "großen" Volksparteien so ihre Erfahrung und die "freien" Medien sorgen dafür, das alles so bleibt, lieber die AFD und die Rechten hätscheln, als auf "demokratischen" Wege politische Alternativen zu zulassen.

Wir sehen ja aktuell, wie nicht genehme Regierungen, wie in Griechenland, mit allen Mitteln unter dem Deckmantel der EU "bekämpft" werden.
Also können wir uns politische Alternativen in Deutschland, vielleicht den korrupten Sumpf der Banken und Konzerne trocken legen, gleich aus dem Kopf schlagen, denn das würde u.U. im Sinne des Wortes blutig enden.

Die Macht der Banken und Konzerne beschneiden käme ja Gotteslästerung gleich und da geht gar nicht, ich kann mich nicht mal an einen Versuch einer Bundesregierung erinnern, es sei denn, die Folgen konnten auf den Steuerzahler und Otto - Normalverbraucher abgewälzt werden.

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