Forum: Wirtschaft
Steuerdebatte: Das Geld ist da - nur bei den Falschen
AP

Das ging ja fix: Gerade mal vier Tage nach der Bundestagswahl ist die CDU bereit, mit der SPD über Steuererhöhungen zu verhandeln. Was für ein Irrweg! Der deutsche Staat hat kein Einnahmenproblem, sondern ein Gerechtigkeitsproblem.

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jensfx 26.09.2013, 14:36
10. Absolut richtig !

Mochte noch hinzufügen das die 25 Prozent Kapitalertragsteuer im Jahr im durchschnitt noch deutlich geringer ausfällt da nur bei einer Realisierung der Gewinne die Steuer greift. Da diese häufig erst nachvielen Jahren gemacht wird ist die auf Jahr gerechnete Steuer noch geringer.

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Old Grumpy 26.09.2013, 14:36
11. wäre ja mal sinnvoll...

...wenn das denn auch passieren würde (Lobbies, Theo Müller, aufgepasst!)...dann könnte man doch gleich mal den Haushalt vom Kopf auf die Füße stellen und das ganze Querfinanzierungschaos beseitigen. Blickt doch keiner mehr durch wofür was gezahlt wird (Soli für den Aufbau Ost z.B.)

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der_joerg 26.09.2013, 14:36
12. Warum

Zitat von sysop
Das ging ja fix: Gerade mal vier Tage nach der Bundestagswahl ist die CDU bereit, mit der SPD über Steuererhöhungen zu verhandeln. Was für ein Irrweg! Der deutsche Staat hat kein Einnahmenproblem, sondern ein Gerechtigkeitsproblem.
Warum soll eigentlich immer beim Familiensplitting die Ehefrau oder der Ehemann herausgenommen werden?
Familiensplitting heißt für mich üblicherweise Mann, Frau, Kind(er)!
Sonst muß man es konsequent Kindersplitting nennen.

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captain_america 26.09.2013, 14:37
13. Merkel ...

... hat noch nicht mal mit den Koalitionsverhandlungen begonnen, da schmeisst sie schon das erste Wahlversprechen ueber den Haufen. Was Deutschland braucht sind niedrigere Steuern auf echte Arbeitsleistung - im Gegenzug sollten Spekulationsgewinne als normales Einkommen versteuert werden.

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xcountzerox 26.09.2013, 14:37
14. danke

auf den punkt gebracht. mindestlohn dazu und unbedingt die anpassung der leih-/zeitarbeitvergütung an die sonstigen mitarbeitereinkommen. am besten noch höher, damit diese "leih"-arbeitsplätze sich so kurz wie möglich lohnen. werkverträge abschaffen.

so einfach ist es und weniger einnahmen würde es sicher nicht geben. ich bezweifele ganz stark, dass irgendein seriöser unternehmer dann aus diesem guten absatzmarkt abwandern würde. aber immer wieder drohen dürfen sie natürlich.

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kaalam 26.09.2013, 14:37
15. Zu Faul oder das Thema ist unbeqem

Die Regierung hat überhaupt kein Interesse das Thema zu bearbeiten. Nach Merkel, REGELT SICH ALLES VON SELBST.

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tuscreen 26.09.2013, 14:37
16. Unfassbar

Zitat von sysop
Das ging ja fix: Gerade mal vier Tage nach der Bundestagswahl ist die CDU bereit, mit der SPD über Steuererhöhungen zu verhandeln. Was für ein Irrweg! Der deutsche Staat hat kein Einnahmenproblem, sondern ein Gerechtigkeitsproblem.
Die CDU weiß genau, dass sie bei Neuwahlen wahrscheinlich NICHT mehr auf das hohe Erstergebnis kommen würde, und tut jetzt scheinbar ALLES, um andere Parteien auf ihre Seite zu ziehen.

Aber wahrscheinlich ist das der vielgepriesene "Pragmatismus" der Kanzlerin.

Ich prophezeie allerdings, dass ihr auch der nix nutzen wird. Die SPD wird sich auf keine Große Koalition einlassen, vor allem dann nicht, wenn sie vorher ihre Mitglieder dazu befragt.

Die Grünen werden auch nicht. Die FDP ist bekanntlich raus aus dem Spiel.

Wenn sich also nicht doch noch Steinbrück mit den Linken zusammenrauft, werden wir in nem Vierteljahr Neuwahlen haben.

Und dann wird´s RICHTIG spannend.......

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grimboldunfried 26.09.2013, 14:38
17. Deutschland hat

eine Einnahmenproblematik, eine Problematik bei der Verteilung der Gelder UND bei der Gerechtigkeit. Der Rückschluß, dass man, weil man "mal" Steuern bezahlt hat, Einnahmenmäßig super darsteht ist, nunja, etwas einfach gestrickt...

Was ist mit den immer noch über Krankenkassen, mit so unnützen Stadtstaaten wie Hamburg und Bremen (mit Ihren jeweiligen unnützen Senaten) ?

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Christian S. 26.09.2013, 14:38
18. Spitzensteuersatz != Gerechtigkeit?

Wenn ich falsch liege bitte korrigieren: Aber soweit ich unser Steuersystem durchblicke betrifft der Spitzensteuersatz den Otto-Normal-Verbraucher eh nicht, sondern nur sehr viel besser Verdienende. Dementsprechend ist die Erhöhung des Spitzensteuersatzes doch ein erster richtiger Schritt in Richtung Gerechtigkeit. Sicherlich ist das nur die halbe Miete, weil die unteren Einkommen davon auch irgendwie entlastet werden müssen.

In meinen Augen ist alleine schon das Wort Steuererhöhung in diesem Kontext irreführend und vermutlich eher der Wahlkampfpolemik geschuldet. Wieso dieser Artikel es nötig hat sich auf dieses polemische Niveau einlassen zu müssen verstehe ich nicht, schließlich sind die beinhalteten Vorschläge zur Steuerreform ganz vernünftig.

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thechamelion3@web.de 26.09.2013, 14:39
19.

Zitat von sysop
Das ging ja fix: Gerade mal vier Tage nach der Bundestagswahl ist die CDU bereit, mit der SPD über Steuererhöhungen zu verhandeln. Was für ein Irrweg! Der deutsche Staat hat kein Einnahmenproblem, sondern ein Gerechtigkeitsproblem.
WOW, und dasvon der eher sozialdemokratisch eingestellten Spiegel Redaktion!!!!

Ein super Artikel, der ein Kernproblem aufgreift.

Deutschlands Staat nimmt genug, und er hat genug.
Und er belohnt Leute, die nicht oder kaum arbeiten.

Es gibt, gerade im mittleren Einkommensbereich ab 30. tausend Euro keine Anreize grossartig mehr zu verdienen, schliesslich gehen mit Steuern und Abgaben 50% des EInkommens weg.

Waehrend ich verstehe, das Erbe weitgehend steuerfrei ist (wurde ja aus versteuertem Geld erarbeitet und vernichtet Arbeitsplaetze) verstehe ich den Unterschied zw. Einkommenssteuer und Kapitalsteuer nicht.
Warum besteuern wir da nicht konsequent entweder EInkommen oder Kapital?!

Insgesamt gehoert das System reformiert, vereinfacht und v.a zukunftsfaehig gemacht. Deutschland wird nicht auf Dauer ueber 40 Mio. Arbeitsplaetze haben.

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