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Steuern, Bildung, Infrastruktur: So will Clinton die Wirtschaft ankurbeln
REUTERS

Hillary Clinton hat ihr Programm zur Wirtschaftspolitik vorgestellt - und ihren Rivalen Donald Trump scharf attackiert. Dessen Steuerpläne würden vor allem einem nützen: Trump selbst.

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pom_muc 12.08.2016, 08:20
60.

Zitat von rainer82
müssten den Demagogen Trump eigentlich beschämen. Keine Hassausbrueche bei der Demokratin, kein Aufruf zu Gewalt gegen den ihr nicht mal ansatzweise gewachsenen Konkurrenten, keine Luegengeschichten und populistischen Horrorszenarien. Kein Wunder, dass sich selbst eingefleischte Republikaner von ihrem pathologischen Lügner, ihrem ahnungslosen Kriegstreiber, ihrem offensichtlich psychisch kranken Hassprediger aus dem politischen Horrorkabinett abwenden und lieber die eigentlich von ihnen ungeliebte Demokratin zu wählen versichern.
Woher kommen denn die Störer bei Trumps Veranstaltungen? Wer organisiert denn die Gewalt und "Gegendemonstrationen" bei Trumps Auftritten?

Was bedeutet es denn wenn die wieder mal bei einer Unwahrheit ertappte Clinton von "Short-circuit" redet?

"When journalists asked Hillary Clinton about her claim in recent interviews that Comey said she told the truth about her use of an unauthorized email server and mishandling of classified information, she replied, “I may have short-circuited, and for that I will try to clarify.” Then she proceeded to claim she ” ‘never sent or received’ classified information on her private email server.”

“Short-circuited” has already become a Campaign 2016 euphemism for lied.

“She lied,” Rudy Giuliani said on ABC’s This Week.

“She didn’t short-circuit. She lied last week when she said the FBI found that she hadn’t lied. You read Comey’s report—he found she lied in about eight different places. So maybe short-circuit is her euphemism for lying.”"

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pom_muc 12.08.2016, 08:27
61.

Zitat von newbeppo
Ich zitiere Volker Pispers: "Wer den Kapitalismus im Endstadium sehen will, sollte einmal nach Amerika fahren". Dem ist eigentlich nichts hinzufügen in Anbetracht der Tatsache, dass sich ca. 45 Millionen Amerikaner nur mit Hilfe von Essensmarken über Wasser halten können. "Den USA geht es gut ?"
Das Problem ist dass in der kapitalistischen USA der Lebensmittelmarkenbezieher immer noch volle Supermarktregale vorfindet während im sozialistischen Venezuela die Regale leer sind.

Noch fliehen Menschen aus dem Sozialismus in den Kapitalismus und nicht wie von den Sozialisten seit 150 behauptet umgekehrt.

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RenegadeOtis 12.08.2016, 08:38
62.

Zitat von weinstock111
Das Ankurbeln der Wirtschaft für die USA bestand in den letzten 70 Jahren hauptsächlich in der Eröffnung neuer Kriegsschauplätze. Notfalls wird ein Krieg auch durch offensichtliche Lügen vom Zaune gebrochen. Frau Clinton wird sich durch ihre enge Verflechtung mit der Rüstungsindustrie in die Reihe der Kriegspräsidenten einordnen.
Nennen Sie einen Krieg, an dessen Ende eine der Kriegsparteien mit den wirtschaftlichen Fundamentaldaten besser da stand als am Anfang.

Richtig: Es gibt keinen. Keinen. Einzigen. Krieg, der jemals die wirtschaftliche Situation verbessert hätte.

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vonschnitzler 12.08.2016, 08:41
63. Bernie?

Da hat sein langes Durchhalten ja doch was gebracht, ich vermute stark, dass ohne seine Erfolge kein so 'untypisch amerikanisches' (positiv gemeint) Programm rausgekommen wäre - mal schauen, was man am Ende wirklich umsetzen will und was man wiederum davon durch den Senat bekommt...

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_luz_ 12.08.2016, 08:41
64. Spätkapitalistische Systemkrise

Es ist egal, was Clinton innen- wie außenpolitisch anstrebt. Solange am Ende nicht als Ergebnis irgendeine Form der Kapitalakkumulation herauskommt wird sie es nicht umsetzen. Um den sichtlich schwindenden Status Quo der US-Vormachtstellung, insbesondere um den Greenback (Dollar als Wektleitwahrung) zu halten, wird sie sich militärisch im nahen Osten noch stärker einmischen müssen. Die Politik wird.maßgeblich vom Kapitalismus bestimmt und.Nicht umgekehrt. Dieser stößt.nun aufgrund seines "prozessierenden Widerspruchs" an seine innere Schranke. sprich: es gibt nicht mehr allzu.viel zu "verwursten", Jobs können nur noch via.deficit spendin (also noch exzessivere Schuldenmacherei) kurzfristig und.künstlich generiert werden. Wir sind ja.schon extrem produktiv, man betrachte nur mal die.Milchpreise etc. Am Ende steht das Platzen.der.Megablase an und die totale Entwertung von Arbeit.und Kapital. Das System.ist.zutiefst asozial und umweltzerstorerisch, da wird kein Politiker. etwas.ändern.können.solange.nicht ein grundsätzlicher Transformation sprozess angestoßen wird. Literatur gefällig? Dann verweise ich auf T. Konicz, R. Kurz und In Wallerstein. V.a. ersterer schreibt.unglaublich scharf. analytisch und.beweist seine Thesen.mit.volkswirtschaftlichen Kennzahlen

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pom_muc 12.08.2016, 08:50
65.

Zitat von mkalus
Die Ideen das viele Menschen am Fliessband wieder ihr Geld verdienen werden ist ein schoener Traum der aber nicht passieren wird. Klar, es wird noch eine ganze weile ein paar Leute hier und da brachen um dinge auch weiterhin produzieren zu koennen. Aber selbst .....
Sie müssen einen Schritt weiter denken.
Wenn zukünftig mehr Produktion automatisiert wird wird das Land das heute produziert auch die Führung in der Robotik übernehmen.

Das nötige Know how kann wie die Übernahme der Augsburger Kuka durch die Chinesen gezeigt hat schnell aufgestockt werden.
Eine gigantische Produktionsinfrastruktur aufzubauen dauert dagegen Jahre.

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pom_muc 12.08.2016, 09:09
66.

Zitat von muellerthomas
Die Militärausgaben sind absolut seit 2010 um 20% gesunken, der Anteil am BIP ist historisch niedrig. Dafür sind seit 2010 über 14 Mio. neue Jobs entstanden, davon über 2 Mio. in der Industrie. Und Obama hat Ihrer .......
Warum sagen Sie nicht einfach wahrheitsgemäß dass der Anteil der Vollzeit arbeitenden Bevölkerung heute in den USA niedriger ist als 2007?

Dass ObamaCare von viel weniger Menschen angenommen wird als prognostiziert wurde.
Dass in Afghanistan immer noch zehntausende Amerikaner stationiert sind. Entweder offiziell als US-Militär oder als bewaffnete "zivile Sicherheitskräfte" mit großteils militärischer Vergangenheit und militärischer Ausstattung.

Warum weigert sich das Pentagon denn offizielle Zahlen zu nennen wie viele Soldaten und "zivile Sicherheitskräfte" gerade im Kriegsgebiet Syrien/Irak im Einsatz sind?
Wie sieht denn die Lage nach der Überwindung der "Großen Rezession" in den USA aus? Sehe ich bei der Mehrheit der Menschen lauter zufriedene Gesichter die so weiter machen wollen?

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l-39guru 12.08.2016, 09:16
67. Trump(f) Ass

...kann ich nicht ausstehen " Hilary noch viel wenige! Trump ist ein verbaler Querschläger der sich gern selber ins Knie schießt. Hillary ist die größte Lügnerin. Unseren Meinungseliten ist sicherlich Hilary 10 mal lieber als Trump, aber ein Blick in Ihre Vergangenheit zeigt Abgründe wie sie da Recht beugt. Egal wer es macht, auf unsere politische Eliten, Händeschüttler und Gratulanten zum Wahlsieg kommen schwere Zeiten zu. Andere Zeitungen berichten unaufgeregt darüber, sie trauen dem Leser zu selbst Entscheidungen und Wertungen treffen zu können. Ein Blick in die Vergangenheit von Frau Clinton gefällig ? http://www.dailymail.co.uk/news/article-3729466/Child-rape-victim-comes-forward-time-40-years-call-Hillary-Clinton-liar-defended-rapist-smearing-blocking-evidence-callously-laughing-knew-guilty.html

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pom_muc 12.08.2016, 09:23
68.

Zitat von muellerthomas
10 Mio. Jobs schafft keiner? Seit 2010 sind über 14 Mio. neue Jobs entstanden, davon 2 Mio. in der Industrie.
Natürlich kann die Fed Geld drucken damit Goldman-Sachs jedes Jahr mit einem weiteren Milliardenkredit die Arbeitsplätze bei Tesla erhält.

Die Frage ist wie lange die Fed Geld drucken kann. Das hängt von der Nachfrage aus dem Ausland ab.
Ein paar kleine Feuer in Libyen/Syrien/Ukraine wo die dortigen Währungen zerfallen und 100 Millionen neue Dollar-Nachfrager generiert wurden ist da hilfreich.

Die Frage ist wie viele Feuer man anzünden kann bevor die Stimmung umschlägt.
Einfach mal beobachten was aus dem schnell ersticktem Feuer in der Türkei wurde. Da diskutiert man plötzlich darüber den Dollar aus dem bi-lateralem Handel mit dem neu entdeckten Partner Russland zu verbannen.

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a.daret 12.08.2016, 09:27
69.

Trump ist ein Showman, das ist doch jedem klar. Er verhällt sich wie eine Diva, sagt jedoch was er denkt. Clinton spielt ihre Rolle einfach nur perfekt und verblendet alle mit ihrer show. Ich kann Trump nicht Leiden aber Clinton noch weniger. Wen sollte man wählen? Gute Frage...

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