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Steuern senken, Geld ausgeben: Bringt Donald Trump den Zins zurück?
AFP

Donald Trumps Wirtschaftsprogramm basiert auf einer drastischen Ausweitung der Schulden. Was langfristig gefährlich sein dürfte, könnte Anlegern kurzfristig wieder höhere Zinsen bescheren.

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die-metapha 19.11.2016, 10:24
10.

Zitat von Bueckstueck
Was Trump auch immer macht, es wird seinen vermögenden und mächtigen Unterstützern nutzen.
Aber nicht doch - machen Sie doch bitte den Trump Anhängern hier nicht solch eine Angst und berauben sie diese nicht ihrer Illusion!
Aber ernsthaft - mit welch einer Naivität die Menschen einen Trump zum Präsidenten gemacht haben ist beeindruckend wie bedrückend zugleich.
Als würde das gehetzte Rehkitz ausgerechnet beim Jäger vor den Treibern Zuflucht und Schutz suchen.

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muellerthomas 19.11.2016, 10:29
11.

Zitat von juharms
Bullshit....um es deutlich zu machen 1 % höherer Zins in den USA wären 230 Milliarden höhere Ausgaben des Staates....
Nein, die Marktzinsen liegen deutlich unter den Durchschnittszinsen der ausstehenden Staatsanleihen. Eine Zinserhöhung um 1% führt nur dazu, dass die Zinslast weniger schnell fällt.

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Knackeule 19.11.2016, 10:29
12. Donalds Lernkurve

Ein bemerkenswerter Aspekt bei der vermuteten Wirtschaftspolitik von "The Donald" ist, dass sein mutmaßlicher Plan tatsächlich nur mit einer enormen Ausweitung der ohnehin schon gigantischen Schulden der USA ins Rollen kommen kann. Den Großteil dieser Schulden wird mit ziemlicher Sicherheit wie bisher von dem heute schon größten Gläubiger der USA, nämlich China finanziert. Genau dem China, dem "The Donald" dann den Handelskrieg erklären will. Da wird Donald Trump wohl noch eine schmerzhafte Lernkurve absolvieren müssen bis er erkennt, wer hier wirklich wen in der Hand hat. Kleiner Tipp für Donald: das sind NICHT die USA.

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Forist2 19.11.2016, 10:41
13. Bin froh über höhere Zinsen !

Dann kann ich endlich wieder Geld einfach anlegen, ohne ständig in hab Acht Stellung sein zu müssen, um noch vor einen Einbruch rechtzeitig zu verkaufen.
Kein Ärger mit ausländischen Thesaurierern, kummulierten ausschüttungsgleichen Erträgen und der Reform der Kapitalertragsbesteuerung 2018, die steuereinfache synthetische ETF unatraktiver machen wird.
Immer das Gefühl zu haben von Banken und dem Finanzamt beschissen zu werden.
Sparbriefleiter und gut ist wieder für die Zukunft !

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Spiegelleserin57 19.11.2016, 10:46
14. naiv?

Zitat von die-metapha
Aber nicht doch - machen Sie doch bitte den Trump Anhängern hier nicht solch eine Angst und berauben sie diese nicht ihrer Illusion! Aber ernsthaft - mit welch einer Naivität die Menschen einen Trump zum Präsidenten gemacht haben ist beeindruckend wie bedrückend zugleich. Als würde das gehetzte Rehkitz ausgerechnet beim Jäger vor den Treibern Zuflucht und Schutz suchen.
Herr Trump verfügt über Erfahrungen mit der Wirtschaft und den Medien und weiß sich gut zu verkaufen.
Die Wirtschaft hat sich von ihm viel versprochen und die Rechnung wird zum großen Teil aufgehen wenn auch auf Kosten der kleinen Leute. Privatpersonen aus den Töchterfirmen duetscher Konzerne haben seinen Wahlkampf unterstützt...bleibt zu hoffen dass es nur Gelder von den Privatpersonen waren.
Man greift nach dem Strohhalm und wenn dieser auch nur ansatzweise errechbar ist tut man dies...also kein Wunder!
Weshalb wählen denn hier die Leute AFD...aus dem selben Grund...im Grunde ihres Herzens sind sie tief verzweifelt und suchen den der ihnen Aufstieg und Arbeit verspricht.
Die steigenden Zinsen beglücken die Anleger. Dass die Leute die Kredite aufgenommen haben Probleme bekommen werden intererssiert doch Anleger wenig. Die Wirtschaft ist gnadenlos und wenn es um Geld geht ebenso.
Auch in Deutschland wird es frostig werden...es wurde lange gewarnt dass eine Immobilienblase entsteht und nun ist sie da!
Banken haben hier schon steigende Zinsen für Immobilienkredite angezeigt. Das wird auch für die konsumkredite kommen.
Die steigenden Zinsen für Tagesgeldkonten etc. werden auf sich warten lassen da diese erst nach langer Zeit weitergegeben werden.
Man sollte sich da keine Illusionen machen und den verlauf betrachten. Es lohnt sich wirklich regelmäßig im Internet unterwegs zu sein und eben auch viele Medien zu studieren.
Alles kündigt sich vorher an!

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whitewisent 19.11.2016, 10:53
15.

Ich verstehe die Intention von Herrn Kaiser nicht. Das die Nullzinzpolitik die Probleme der Weltwirtschaft nicht gelöst haben ist allen Experten klar. Denn die idealistischen Ziele dafür wurden in der Realität durch die Wirtschaft nicht umgesetzt. Egal ob nun Trump oder Clinton, es wird eine Veränderung geben, welche nicht WeiterSo oder Deflation heißen kann. Eine "normale Inflation" samt entsprechender Zinsen ist in einer gesunden Wirtschaft nötig. Denn nicht der Zinssatz ist das Problem, sondern das Verhalten des Finanzmarktes, welcher schon mit geringsten Abweichungen ungedeckte Megadeals in Milisekunden durchführt. Wieder das alte Problem, Trump macht etwas, was direkt den Massen der Kleinsparer zu Gute kommen wird, und wird kritisiert, weil das nicht den Theorien bestimmter Wirtschaftsexperten entspricht, welche uns aber erst in die aktuelle Lage mit Ihrer Weisheit geführt haben. Trump ist genausowenig wie Putin oder Obama ein Gott. Ein Großteil der Entscheidungen wird von vielen Fachleuten vorbereitet und umgesetzt. Ihm obliegt eher die Zielvorgabe, und damit steht er nicht allein, vor allem wenn er das umsetzt, was er angekündigt hat, und wofür er gewählt wurde.

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Freidenker10 19.11.2016, 10:57
16. Modernisierungsverlierer

Die neueste Kreation an Beleidigungen wäre " Modernisierungsverlierer"! Das soll heißen dass die normalen Menschen, die mit iPad im Cafe sitzen und sich über den letzten Kultururlaub in Albanien unterhalten Modern sind und diejenigen die damit nichts anfangen können nichts mehr zu melden haben sollten. Schon perfide! Schätze mal so vor 20 jahren hat es angefangen das der Dienstleistungssektor die Arbeitsplätze in der Industrie und sonstigem produzierenden Gewerbe wie Textil, Elektronik usw. ersetzt hat. Nun, leider ist nicht jeder für den Dienstleistungssektor geschaffen, oder will in diesem arbeiten nur was soll mit diesen Menschen geschehen? Die Wohlhabenden leben seitdem im Paradies, es gibt für alles und jedes eine Dienstleistung, fast schon wie im alten Rom. Man bekommt seinen Kaffee und seine Snaks ins Büro geliefert, kann sich dort die Haare schneiden lassen, sich ne Massage gönnen, oder andere "Dienstleistungen" in Anspruch nehmen, schon toll. Es gibt Typen die dein Auto abholen und es waschen, deine Bude putzen, deinen Rasen Mähen und Schnee schippen, dein Essen wird nach hause geliefert und was noch alles, aber diese Jobs sind i.d.R. niedrig bezahlt und verlangen auch eine gewisse Selbstaufgabe und das kann ( Gott sei Dank ) nicht jeder! Die Zemenetierung von Reich und Arm ( und somit Dienstleister ) reicht vielen und in diesem Punkt kann ich die linken Medien auch nicht verstehen, das sollte doch auch Ihr Anliegen sein diese Ungerechtigkeit anzugehen! Was soll denn die s.g. linke Politik ( oder besser soziale ) tun wenn die Medien nur mit Alternativen-Bashing beschäftigt ist? Ohne mediale Unterstützung kann keiner soziale Politik machen, aber die Medien sind nur noch mit sich und ihren Ansichten über die moderne Welt beschäftigt. Also liebe Medien, wenn ihr euch mal auf euere eigenen Werte besinnt müsstet Ihr eigentlich draufkommen auch hin und wieder wirklich soziale Politik medial zu unterstützen vielleicht ändert sich dann auch mal was und den Populisten würde das Wasser abgegraben werden... Nur so ne Idee!

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helmut.alt 19.11.2016, 11:05
17. Höhere Zinsen sind ein Wachstumskiller,

Zitat von localpatriot
Niedrige Zinsen enteignen in erster Linie die Mehrzahl der sparenden Bürger, wobei der angebliche Vorteil in erster Linie den Wertpapier und Immobilienspekulaten zu Gute kommt. Eine Wirtschaftspolitik welche Zinsen in Richtung 'Normal' treibt kann nur von Vorteil sein. Möglicherweise versteht Herr Trump dass mehr Zinseinkommen die Wirtschaft ankurbeln kann.
weil das Geld nicht mehr so stark in Sachwerte und Anlagen fließt (Sparen lohnt sich wieder), der Staat finanziell immer weniger handlungsfähig wird, weil die Schuldzinszahlungen enorm ansteigen und letztlich der finanzielle Kollaps droht, weil die Spirale immer weiter nach unten geht. Wenn es zu einer Finanzkatastrophe und dann zu einem Neuanfang kommt, dann haben sich die USA auf Kosten der ausländischen Kreditgeber saniert.

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mikz 19.11.2016, 11:09
18. vor dem Schreiben eines Berichts Gehirn einschalten

was man hier im Spiegel seit der Wahl Trump lesen muss ist derart von Ideologie getrieben das es einem Angst und Bange wird. Der größte Schuldenmacher in der USGeschichte ist der hochgelobte Nichtstuer Obama, der durch vin den Medien dankend angenommene Slapstickeinlagen das Gesicht seiner miserablen Politik verborgen hat

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haudraufwienix 19.11.2016, 11:29
19. Das ist deshalb ein Trugschluß,

Zitat von localpatriot
Niedrige Zinsen enteignen in erster Linie die Mehrzahl der sparenden Bürger, wobei der angebliche Vorteil in erster Linie den Wertpapier und Immobilienspekulaten zu Gute kommt. Eine Wirtschaftspolitik welche Zinsen in Richtung 'Normal' treibt kann nur von Vorteil sein. Möglicherweise versteht Herr Trump dass mehr Zinseinkommen die Wirtschaft ankurbeln kann.
weil in USA nicht das Zinssparen, wie etwa in DL an erster Stelle steht, sondern das Sparen für die Altersvorsorge über Aktien erfolgt.

Würden die Sparer in DL begreifen, dass das Sparen über Aktien das Sparen über Zinsen ablöst und ihr Sparverhalten darauf einrichten, könnten sie locker auf die Zinsverluste reagieren.

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