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Steueroasen: Investigativ-Journalisten veröffentlichen "Offshore Leaks"-Datenbank
DPA

Auf der Liste stehen mehr als 100.000 Firmen und Stiftungen: Ein Zusammenschluss investigativer Journalisten hat die "Offshore Leaks Database" veröffentlicht. Die Datenbank verrät, welche Unternehmen Steueroasen nutzen.

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atzigen 15.06.2013, 08:49
20. Globalisierung

Was soll die ganze Aufregung? Letztlich hat sich das Problem still und leise im Windschatten der hochgelobten Globalisierung aufgebaut. Das Weltbild Globalisierung ist ein Mix aus Ideologiewahn und Fundamentalem Ökonomie- Diletantismus. Das Ergebnis ist ein in den Dimensionen beispielloses Megadesaster in der gesamten Menschheitsgeschichte.

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rolli 15.06.2013, 08:49
21.

Ich halte diese Hexenjagd für dieselbe Qualität wie die ausufernde Ausspähung der Menschen im Namen der Terrorüberwachung. Diese Datenbank spielt exakt den Bemühungen der Staaten im Rahmen des ausufernden Neoliberalfaschismus in die Hände. Die Zeitungen machen da die Drecksarbeit für die Staaten und helfen den antidemokratischen Kräften, die ganz offen in eine Diktatur münden wollen.
Wenn Staaten ein Problem mit Steuerflüchtigen haben, dann gibt es jedes gesetzliche Mittel um dies zu verhindern, als schärfstes wohl die Einengung des freien Kapitalverkehrs. Da die Freiheit insgesamt und die Freiheit des Kapitalverkehrs aber neoliberalfaschistisches Grundgerüst sind, und es so schön in die anzustrebende Totalüberwachung passt, machen sich die Zeitungen zum Büttel der Totalüberwacher. Diese Veröffentlichungen sind absolut gesteuert, denn wer glaubt, dass die Staaten nicht die Möglichkeit hätten genau dasselbe herauszufinden, der hat keine Ahnung. Geschickt werden Medien für die Drecksarbeit eingesetzt, und nur soviel veröffentlicht wie gewünscht.

rolli

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doitwithsed 15.06.2013, 08:52
22.

Spannend. Ich habe mal so ein paar Besitzer von Offshore-Entities aus der hiesigen Region gegoogelt.

Viele davon freischaffende Künstler/Musiker und Bauunternehmer, also Leute die ohne Aufwand unkontrollierte Einnahmen generieren könnten und dabei meinem sicher vollkommen unbegründeten Klischee vom einem Personenkreis potentieller Steueroptimierer entsprechen.

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c_c 15.06.2013, 09:03
23.

Zitat von sysop
Auf der Liste stehen mehr als 100.000 Firmen und Stiftungen: Ein Zusammenschluss investigativer Journalisten hat die "Offshore Leaks Database" veröffentlicht. Die Datenbank verrät, welche Unternehmen Steueroasen nutzen.
Ich sehe mit Freude und Hoffnung, wie es oran geht. Vielleicht hat eine Kollegin mit ihren 100 Monkeys doch recht!

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slainte321 15.06.2013, 09:05
24. hilfreich

wäre jetzt eine Liste von in Deutschland ansässigen oder geschäftsführenden Unternehmen die sich auf diese Weise den Steuerzahlungen entziehen......es wäre dann ein leichtes, diese zu boykottieren!

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ocmone 15.06.2013, 09:10
25. optional

Chapeau! "La Nación"hat die Daten gut aufbereitet. Besonders gut gefallen mir die grafischen Möglichkeiten, um Quebeziehungen zu entdecken.

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Palmstroem 15.06.2013, 09:18
26. Den Kleinen an den Kragen

Zitat von sysop
Auf der Liste stehen mehr als 100.000 Firmen und Stiftungen: Ein Zusammenschluss investigativer Journalisten hat die "Offshore Leaks Database" veröffentlicht. Die Datenbank verrät, welche Unternehmen Steueroasen nutzen.
"Die gelisteten Unternehmen sind keinesfalls automatisch in Fälle von Steuerbetrug verstrickt."

Die Medien haben aber bisher genau diesen Eindruck vermittelt. Da genügt ein kleiner Hinweis zwischen den Zeilen nicht, wenn die Schlagzeilen etwas anderes vermitteln. Jeder Staat hat das Recht, seine Steuersätze selbst zu bestimmen. Interessant dabei ist, dass man nur die kleinen Staaten unter Druck setzt - aber etwa Russland mit nur 13% Steuersatz oder die USA mit dem Steuerparadies Delaware völlig außen vor läßt.

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happy2010 15.06.2013, 09:28
27.

Zitat von rolli
Ich halte diese Hexenjagd für dieselbe Qualität wie die ausufernde Ausspähung der Menschen im Namen der Terrorüberwachung. Diese Datenbank spielt exakt den Bemühungen der Staaten im Rahmen des ausufernden Neoliberalfaschismus in die Hände. Die Zeitungen machen da die Drecksarbeit für die Staaten und helfen den antidemokratischen Kräften, die ganz offen in eine Diktatur münden wollen. Wenn Staaten ein Problem mit Steuerflüchtigen haben, dann gibt es jedes gesetzliche Mittel um dies zu verhindern, als schärfstes wohl die Einengung des freien Kapitalverkehrs. Da die Freiheit insgesamt und die Freiheit des Kapitalverkehrs aber neoliberalfaschistisches Grundgerüst sind, und es so schön in die anzustrebende Totalüberwachung passt, machen sich die Zeitungen zum Büttel der Totalüberwacher. Diese Veröffentlichungen sind absolut gesteuert, denn wer glaubt, dass die Staaten nicht die Möglichkeit hätten genau dasselbe herauszufinden, der hat keine Ahnung. Geschickt werden Medien für die Drecksarbeit eingesetzt, und nur soviel veröffentlicht wie gewünscht. rolli
Das ist unsinn

Es ist bekannt das gerade Sie vom schweizerischen Steuerdiebstahl profitieren, von dem her ist es klar, das Sie die Keule: "Steueroasen sind unschuldig, die Verbrecher sind die Steuerwüsten" schwingen.

Ähnlich macht es die Waffenlobby
Waffen sind gut, nur der Nutzer selber ist der Übeltäter

In Wahrheit veerursachen Steueroasen dieses Planeten Millionen Tote, Verbrechen, Elend, Jahr für Jahr
Eurokrise?
Jedes Jahr wird mehr Steuergeld wegoptimiert als 2 Euroschuldenkrisen kosten

Aber eins kommt immer und immer und immer wieder

Das Gewäsch der Steueroasen, die Industriestaaten sollen eben erst hunderte verfolochtener internationaler Steuerabkommen schließen, erst dann wäre man.....vielleicht...eventuell....

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happy2010 15.06.2013, 09:30
28.

Zitat von slainte321
wäre jetzt eine Liste von in Deutschland ansässigen oder geschäftsführenden Unternehmen die sich auf diese Weise den Steuerzahlungen entziehen......es wäre dann ein leichtes, diese zu boykottieren!
Statistisch 1/3

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drumdidum 15.06.2013, 09:36
29. Intressant

Zitat von sysop
Auf der Liste stehen mehr als 100.000 Firmen und Stiftungen: Ein Zusammenschluss investigativer Journalisten hat die "Offshore Leaks Database" veröffentlicht. Die Datenbank verrät, welche Unternehmen Steueroasen nutzen.
Highlights of Offshore Leaks So Far | International Consortium of Investigative Journalists

Intressant. Vor allem auch deutsche Institute kommen bisher darin vor. Länder wie Österreich oder Luxemburg sin bisher wohl nicht so in den Dokumenten aufgefallen, obwohl sie doch immer wegen ihrem Bankgeheimnis kritisiert werden. Fazit : Die BRD sollte erstmal mit entsprechenden Regulierungen seine eigenen Banken in den Griff bekommen. Ganz offensichtlich unterstützen diese Steuerflucht. Da hilft es dann auch recht wenig wenn irgendwann einmal ein Österreich einem automatisierten Datentransfer zustimmen wird.

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