Forum: Wirtschaft
Steuerpläne der Grünen: Zulauf für die Wutbürger-Fraktion
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An diesem Wochenende werden die Grünen auf ihrem Parteitag ein beispielloses Steuererhöhungsprogramm beschließen. Gemeinsam mit der SPD will die Partei die vermeintlich Reichen zur Kasse bitten. Das funktioniert nicht, sondern wird vor allem Bürger in der Mittelschicht frustrieren.

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DerBlicker 27.04.2013, 12:15
560. wie witzig

Zitat von gerd.lt
Da wird etwas total verdrängt. Die Steuersätze von 54% der CDU-Kohl-Regierung gab es schon vor der Wiedervereinigung. Die Wiedervereinigungskosten wurden über die Sozialkassen finanziert, darunter leiden diese noch heute. Die Schulden durch die Wiedervereinigung sind heute noch nicht abgetragen, sie wurden umgeschuldet und laufen unter anderem Titel weiter vor uns her. Von welchem Paradies reden Sie, dass sollen wir doch erst am Ende aller Tage erreichen.
Der Spitzensteuersatz galt unter Kohl Mitte der 80-er Jahre für Einkommen über 100 000 DM, das verdiente damals 1 Prozent der Bevölkerung und war ein echter Spitzensteuersatz. Heute verdient jeder Facharbeiter beim Daimler 60 000 Euro und wird mit dem Spitzensteuersatz belastet, das ist der Skandal.

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schlummi1 27.04.2013, 12:16
561. Jetzt aufheulen

Zitat von jueho47
Auch ich und die Familie gehören also nach dem Verständnis der GAL nun (so gerade) zu "den Reichen". Komisch nur, dass am Monatsende fast nichts überbleibt. Und ich hatte auch schon daran gedacht schwarz gelb abzuwählen. Diese "Reichendefinition" ist aber wohl ein Witz. Dann muss wohl doch Angie nochmal ran.
Das ist doch der plan, das sie angie wählen müssen.
Aber ihr einkommen, wenn fast nix übrig bleibt, geben sie nicht soviel aus. Sparsamer leben.

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DerBlicker 27.04.2013, 12:16
562. zurecht

Zitat von stanislaus2
Da werden selbst die wildesten Unterstützer der Grünen in den Medien (fast 2/3 aller Journalisten sind grün angehaucht) puterrot wie Hoeness.
Beim Geld hört die Freundschaft auf.

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Klapperschlange 27.04.2013, 12:16
563.

Zitat von awbferdi
Diese Grünen-Schelte ist sowas von unangebracht. Wir müssen dringend zu der Einsicht kommen, dass es auf Dauer nicht gut gehen kann, wenn die Umverteilung von unten nach oben so weitergeht. Die Bild-Zeitungsleser werden es nicht begreifen, wählen aber trotzdem "Mutti", weil sie so nett aussieht in ihrem Hosenanzug. Wir brauchen mehr politische Bildung in diesem unseren Land. Grüezi. F.
Wählen Sie ruhig die Betroffenheitsbeauftragte, wenn diese Ihnen besser gefällt. Die Mehrheit jedoch oder präziser ausgedrückt, die meisten Prozentpunkte erreicht mit recht "Mutti", um Ihren Sprachgebrauch mal zu nutzen.

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nojoe 27.04.2013, 12:16
564. grüne

als ich mal eine grüne mdb fragte, wie denn das Sozialsystem in den nächsten 20 Jahren finanziert werden soll, antwortete sie, sie wisse das nicht, aber es gäbe ja genug Geld und man müsse es nur umverteilen.
entlarvend.

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lanre 27.04.2013, 12:17
565.

Zitat von warumeigentlich
das sind von vielen Foristen gern gebrauchte Wörter. Sie haben nur den Zweck sich darzustellen und sind naturgemäß sehr subjektiv. Das ist jammern auf hohen Niveau. Da möchte ich nur fragen: Arbeitet eine Krankenschwester nicht hart (Schichtdienst, Verantwortung oft über Leben) nur weil sie schlecht entlohnt wird? Der eine oder andere schreibt, dass 3.000€ netto wenig zum leben sind. Nach Abzug der laufenden kosten bleiben lediglich 2000 € übrig. Da muss man sich doch an Kopf fassen. Letztens habe ich eine Erzieherin mit Arbeitserfahrung für Vollzeitbeschäftigung eingestellt 1300 brutto. Und sie wird Ihre Kinder verantwortungsvoll betreuen, zumindest möchten Sie das oder. Also hören Sie endlich auf jammern und von Enteignung zu faseln.
Ganz ehrlich, derjenige der 3000€ netto verdient, dessen Stelle erwirtschaftet auch mehr (es sei denn man arbeitet beim Staat). Das ist das einfachste Prinzip: MAn kann nur das verdienen was man an Mehrwert schafft und wie dieser Mehrwert vergütet wird. Allerdings ist das für ettliche zu hoch. Warum wissen nur sie selbst aber man kann vermuten das es damit zusammenhängt, dass man sich eingestehen muss das andere nunmal Arbeit machen die "mehr Wert ist" und das gefällt dem deutschen Michel nunmal nicht.

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u.loose 27.04.2013, 12:17
566. Punkt?

Zitat von cato-der-ältere
- wenig Sinn. Jeder weiß dass die Schere zwischen arm und reich wieder geschlossen werden muss. Und das geht nur so. Punkt.
Ich sehe da keine Notwendigkeit... Zumal die Schere offenbar nicht so "geschlossen" werden soll, dass die angeblichen Habenichtse einen Euro mehr hätten... Außer Neidgefühlen wird da schlicht nichts bedient.

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Umbriel 27.04.2013, 12:17
567. Mehr Geld für griechische Yachtbeseitzer

Zitat von vincent72
Ab 60.000 bzw. 80.000 Euro gilt man als reich???? Wow, ich wusste gar nicht, dass ich reich bin. .
Keine Sorge.

Absehbar wird jede Regierung, egal ob Rot, Grün oder Gelb und Schwarz dafür sorgen, daß der Wohlstand griechischer Yachtbesitzer höhere Priorität hat als Ihrer.

In der Rhetorik unterscheiden sie sich, im Ergebnis nicht.

Es ist ohnehin seit den Rettungsschirm - Beschlüssen ziemlich egal, was im Bundestag geredet wird, denn man hat den EURO - Rettern eine quasi uneingeschränkte Einzugsermächtigung auf das Girokonto der Bundesrepublik Deutschland GmbH Ausgestellt.

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vinodissimo 27.04.2013, 12:17
568. Wofür?

Zitat von sysop
An diesem Wochenende werden die Grünen auf ihrem Parteitag ein beispielloses Steuererhöhungsprogramm beschließen. Gemeinsam mit der SPD will die Partei die vermeintlich Reichen zur Kasse bitten. Das funktioniert nicht, sondern wird vor allem Bürger in der Mittelschicht frustrieren.
Selbst wenn die Grünen die Steuererhöhungen durchsetzen würden, würde das Staatsdefizit keinesfalls reduziert. Es würde lediglich dazu dienen die wahnwitzige Multikulti-Ideologie einer C. Roth zu forcieren. Die libanesischen Großfamilien und Clans würden sich die Hände reiben.

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Mustermann 27.04.2013, 12:18
569. beispielloses Steuererhöhungsprogramm

Zitat von sysop
An diesem Wochenende werden die Grünen auf ihrem Parteitag ein beispielloses Steuererhöhungsprogramm beschließen. Gemeinsam mit der SPD will die Partei die vermeintlich Reichen zur Kasse bitten. Das funktioniert nicht, sondern wird vor allem Bürger in der Mittelschicht frustrieren.
Schlechter Journalismus. Wieviele 'Bürger in der Mittelschicht' sind denn betroffen. Kaden schwurbelt, Özdemir und Tritin sprechen von 30% aller Einkommensbezieher. Stimmt das?

Mal ein Beipiel.

23% der Einkommensbezieher haben ein Nettoeinkommen von mehr als 48 000 €/Jahr, 3,4% haben ein Nettoeinkommen von mehr als 90 000 €/Jahr. Und es zählt das versteuerbare Einkommen nicht brutto.

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