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Steuerprozess: Hoeneß mächtig unter Druck
REUTERS

Der Richter wirkt skeptisch, sogar der eigene Anwalt rüffelt ihn: Der Angeklagte Uli Hoeneß ist am ersten Tag seines Steuerprozesses erheblich unter Druck geraten. Er gesteht, 18,5 Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben - ob diese schonungslose Offenheit das Gericht milde stimmt, ist fraglich.

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dns82 10.03.2014, 14:53
1. Oha!

Ich bin wirklich kein Freund von Herrn Hoeneß,
aber seine seine Aussage heute nötigt mir Respekt ab! Keine Salamitaktik, kein verbaler Eiertanz. Es scheint, als wolle er sich tatsächlich seiner verantwortung stellen......

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lini71 10.03.2014, 14:57
2. Na sowas...

Zitat von sysop
Der Richter wirkt skeptisch, sogar der eigene Anwalt rüffelt ihn: Der Angeklagte Uli Hoeneß ist am ersten Tag seines Steuerprozesses erheblich unter Druck geraten. Er gesteht, 18,5 Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben - ob diese schonungslose Offenheit das Gericht milde stimmt, ist fraglich.
Wer betrügt, der fliegt!
Und wer dem Staat,also uns allen, 18,5 Mio € vorenthält, der muss sehr weit fliegen..
Oder Herr Seehofer?

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lini71 10.03.2014, 14:59
3. Aha

Zitat von dns82
Ich bin wirklich kein Freund von Herrn Hoeneß, aber seine seine Aussage heute nötigt mir Respekt ab! Keine Salamitaktik, kein verbaler Eiertanz. Es scheint, als wolle er sich tatsächlich seiner verantwortung stellen......
Ach so, erst mal ordentlich betrügen, dann sich hinstellen, ich bin ja kein Schmarotzen und dann was einräumen?
Nötigt mir in keiner Form Respekt ab, hätte er ja gleich alles einräumen können und nicht erst beim Prozess.

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Atheist_Crusader 10.03.2014, 15:00
4.

Zitat von dns82
Ich bin wirklich kein Freund von Herrn Hoeneß, aber seine seine Aussage heute nötigt mir Respekt ab! Keine Salamitaktik, kein verbaler Eiertanz. Es scheint, als wolle er sich tatsächlich seiner verantwortung stellen......
Oder er hat eingesehen, dass das ganze eh herauskommt -ob er es nun zugibt oder nicht.

Bestätigt aber nur wieder, was eh schon alle wussten: Je mehr man hat, desto weniger reicht es einem.

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Broeselbub 10.03.2014, 15:01
5. Das ist kein

Kavaliersdelikt mehr. Dieser Mann hat eine enorme kriminelle Energie. Da kann er Buße tun und sich selber, oder sich von anderen, einen Heiligenschein aufsetzen. Glaubwürdig ist und war Hoeneß noch nie. Er ist ein eiskalter Taktiker. Wer weiß was noch alles herauskommt und wie weit der FC Bayern in diesen Machenschaften verstrikt ist. Möglich ist hier alles.

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lanoia 10.03.2014, 15:01
6. Eigentlich wie immer...

der Täter versteht sich als Opfer.
Was hat Hoeneß verdient, daß er so hohe Steuerschulden hatte? Und dann ein paar Krümmel von der Torte spenden und schon ist man Finanz - Gutmensch.

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twws04 10.03.2014, 15:02
7. Woher hatte er die Zocker-Millionen WIRKLICH?

Wenn er bei 3,5 Mio € Steuerschulden Einnahmen von ca. 33 Mio € nicht versteuert haben soll und nun nach seinen eigenen Angaben weitere 15 Mio € hinterzogener Steuern hinzu kommen, dürfte das dann ungefähr weiteren nicht versteuerten Gewinnen von 140 bis 150 Mio € entsprechen. Er will aber von Dreyfus "lediglich" insgesamt 20 Mio € zum Zocken erhalten haben. Und damit sollen zwischenzeitlich solch immense Gewinne "erspielt" worden sein? Hoffentlich setzt sich das Gericht mit den Details auseinander, um ein realistisches Bild zu erhalten.

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rudolf_mendt 10.03.2014, 15:02
8. Counterparts

"Mehrfach schaut der Richter Hoeneß lange an. Heindl versucht, herauszufinden, ob Hoeneß mit Vorsatz seine Steuern hinterzog oder durch ein Versäumnis."

Sekunde mal, SPON hat doch den Richter exzessiv als jemanden beschrieben, der gerade nicht die Beschuldigten anschaut, sondern nur in die Akten. Jetzt bin ich ernsthaft verwirrt.

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1956hohentwiel 10.03.2014, 15:06
9. Die guten ins Töpfchen (CH), die

schlechten in Tröpfchen (D)...
Dieses Steuersparmodell, ist die Strategie von Hoeneß gewesen. Wer mehr als 5 Mill. € steuerlich falsch deklariert, da Devisen und Derivate steuerlich anders behandelt werden, hatte voraussichtlich ein Ziel, mit den sogenannten Hedgegeschäften, sich am Fiskus vorbei eine goldene Nase zu verdienen. Wenn man dann noch einen Steuerfahnder als Freund und Informant hat, ist man fast auf der sicheren Seite. Aber nur fast!

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