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Steuersenkungen, kostenlose Kita: Kosten für Schulz' Wahlversprechen auf 30 Milliarde
DPA

Die Reformpläne von Kanzlerkandidat Martin Schulz könnten die Staatskasse laut einem Zeitungsbericht im Extremfall mit mehr als 30 Milliarden Euro belasten. Die SPD rechnet teils mit geringeren Kosten.

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mark e. ting 09.05.2017, 08:16
1. und?

Er wird mir immer sympathischer. das können wir uns doch locker leisten. ich weiß nicht warum das hier so negativ rüber kommt. das sind doch mal richtige Maßnahmen. sparen kann man an anderer Stelle

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rkinfo 09.05.2017, 08:21
2. EU, IWF, OECD und USA fordern ähnliches

Die erhöhten Infrastrukturmaßnahmen sind längst globale Forderung an Deutschland. Da wird selbst ein Schäuble nicht daran vorbei kommen. Er wird sogar noch 3-10 Mrd. € mehr für die Bundeswehr drauf legen müsssen ;-)
Das ALG-Q ist eh finanzierbar, da die Beiträge zur Arbeitslosenversichrung für 2018/19 noch nicht gekürzt wurden und die Bundesanstalt daher zuviele Überschüsse anhäuft. Gemäß Statistik ist innerhalb von 3 Moanten nach Kündigung die Hälfte der Menschen wieder in Arbeit oder benötigt Qualifizierung. Das ALG-Q ist also alternativlos richtig.

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acroflyer 09.05.2017, 08:24
3. Reformpläne von Martin Schulz

Sie können auch Geld in die Kasse spülen, z.B. Steuererhöhung für alle Einkommen über 1 Million, 5 Millionen, 10 Millionen, Steuersatz:
60 %, 70%, 80 %
dann wären dieser Einnahmenwahnsinn endlich einmal gedeckelt....
vor allen Dingen, das gabs schon einmal, auch in Amerika....

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laracrofti 09.05.2017, 08:26
4. Das wären doch mal die richtigen

Maßnahmen, zumal Schäuble uns Steuer-Mehreinnahmen angekündigt hat und wir die letzten zwei Jahre sowieso Milliarden Euro übrig haben, um z.B. Griechenland, Ukraine, die EU, Entwicklungshilfe in China und nicht zuletzt all die "Flüchtlinge" zu finanzieren. Mal Geld in die Infrastruktur zu investieren, in unsere Kinder und damit in deutsche Staatsbürger und zukünftige Steuer- und Abgabenzahler ist sinnvoll.

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frechsprech 09.05.2017, 08:27
5. Ja und?

Das ist doch locker bezahlbar.
Das Unternehmen BRD AG hat doch wieder
30 Milliarden Mehreinnahmen durch die Steuerbürger Dividende eingetrieben.
Was will dieser gefräßige Staat eigentlich mit der ganzen Kohle?

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Oskar ist der Beste 09.05.2017, 08:28
6. na und...

...es geht doch nicht darum, was es kostet, sondern was es bringt...und da liegt das Problem, nämlich die Ideen von Schulz bringen für die soziale Gerechtigkeit herzlich wenig bis gar nichts.
Aber die "Keine öffentlichen Verbindlichkeiten" Neurose versteht diesen Zusammenhang ja nicht und hängt immer noch dem Irrglauben an, daß öffentliche Verbindlichkeiten per se schlecht seien.
(wo doch die gesamte kapitalistische Wirtschaft erst dann wirklichen Wohlstand für die Massen produzieren konnte als es auch dem "kleinen Mann" möglich gewesen ist, Kredite aufzunehmen.

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imo27 09.05.2017, 08:29
7.

Wo ist das Problem? Geld ist genug da. Für Aufrüstung will die Regierung demnächst etwa 25 Milliarden mehr ausgeben, für die Welcome-Politik zahlen Bund, Länder und Kommunen jährlich viel mehr als 30 Milliarden zusätzlich ... Man könnte die Liste fortsetzen.

Frage ist nur, ob die zusätzlichen Ausgaben von Schulz auch sinnvoll sind und optimal eingesetzt werden. Darüber sollte diskutiert werden.

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nordschaf 09.05.2017, 08:31
8.

Scheiss auf die schwarze Null. Es wird Zeit für sinnvolle Investitionen in Bildung, Infrastruktur, Arbeitslosengeld-Q (hervorragende Idee!) und vor allem eine Rückkehr zur paritätischen Sozialversicherung. Die Arbeitgeberanteile zu deckeln, war schon bei der Einführung eine hochgradig dämliche Idee. Und wenn wir schon dabei sind, beenden wir auch gleich mal die schwachsinnige Idee von der Privatisierung der Autobahnen...

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mensch0817 09.05.2017, 08:31
9. Kosten - die Frage ist doch, wofür

Wie so oft wird die Wahrheit bezüglich der Summen in der Mitte liegen. Mindestens ebenso wichtig wie die Zahlen ist aber die Zielrichtung der Maßnahmen. Und da wird z.B. mit freien Kita-Plätzen und paritätischer Krankenkassenfinanzierung ein ganz wesentlicher Beitrag zur gerechteren Verteilung der Lasten geleistet, denn beides kommt zuallererst den weniger Verdienenden zugute. Was die Krankenkassenfinanzierung angeht, würde mir auch noch die Abschaffung der logisch nicht begründbaren Beitragsbemessungsgrenze einfallen...

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