Forum: Wirtschaft
Steuerstreit in der Koalition: Einsame Spitze
DPA

Sollte der Spitzensteuersatz in Deutschland steigen? Finanzminister Scholz fände das "nur gerecht", Wirtschaftsminister Altmaier protestiert sofort. Doch eine Erhöhung beträfe weniger Menschen als angenommen. Drei Irrtümer.

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Tante_Frieda 31.01.2019, 17:53
1. Warum

Warum sagen denn die Politiker der linken Parteien (SPD,Grüne und Linkspartei) in Talkshows nichts über den Medianwert,damit das Publikum künftig den beifallheischenden Thesen des Herrn Lindner und der anderen sogenannten "bürgerlichen" Parteiengruppe CDU/CSU nicht mehr auf den Leim geht?

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mm2112 31.01.2019, 18:05
2. Steuergerechtigkeit.....

...wäre schon zu viel verlangt, mit Fairness könnte man ja mal anfangen. Warum kann man zum Beispiel nicht die kompletten Kosten der Krankenversicherung von der Steuer absetzen? Das schöpft die momentanen Maximalgrenzen schon mehr als aus, so dass z.B. Berufsunfähigkeit oder andere Vorsorge komplett aus versteuertem Geld bezahlt wird.
Zur Erinnerung: In der gesetzlichen KV werden rund 9000€ im Jahr fällig! Unnötig zu erwähnen, dass bei Beamten nur ein Bruchteil davon anfällt, da der Staat ja fast alles bezahlt. Und der Bruchteil, den ein Beamter selbst zahlen muss, passt prima in den Freibetrag.
Und wer macht die Gesetze? Beamte.....

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Leistungs-Träger 31.01.2019, 18:19
3. Spitzensteuersatz trifft die Falschen

Die Erhöhung des Spitzensteuersatzes trifft die Falschen, nämlich die Leistungsträger der Republik. Was her muss, ist eine Reichensteuer für die Leute, die nicht von einem Gehalt leben, sondern von Kapitalerträgen! Diese Bürger zahlen nämlich nur 25% Kapitalertragssteuer und sonst gar nichts. Aber da traut sich ja keine Regierung ran.

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insigma 31.01.2019, 18:47
4. Aus ihrem Link zum Medianwert

Zitat: „Wer als Lediger hingegen über ein Bruttoeinkommen von knapp 55.000 Euro verfügt, kann mit Hilfe des Rechners sehen, dass er bereits zu den Top-10-Prozent der Steuerpflichtigen gehört. Diese schultern gut die Hälfte der gesamten Steuerlast. Das durchschnittliche Bruttoeinkommen von Vollzeitbeschäftigten lag im vergangenen Jahr laut Statistischem Bundesamt bei 50.000 Euro. Vom Durchschnittsverdiener zum Spitzensteuerzahler ist es also kein weiter Weg.“. Und so als Tipp: versuchen sie mal, mit 55k Brutto in München als Single eine Wohnung zu mieten, und schauen Sie, was danach übrig bleibt. In welcher Welt soll das gerecht sein?

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femdoc 31.01.2019, 19:02
5. Frechheit

Steuererhöhung?
lachhaft bei durchschnittlichen Abgaben von über 54%, bei dem dem Bürger abzüglich MwSt, Benzinsteuer und demnächst Maut und Grundsteuererhöhung sowie steigende Beiträge für Pflege und Krankenversicherung, Rentenbeiträge etc. sowieso nur ein kleiner Bruchteil vom Einkommen bleibt (id.R. nicht mehr als 30%).
dieser Staat mit der Merkel-Regierung bringt immer weniger Leistung an die Bürger und zieht immer mehr Geld vom Bürger ab.
Die sollen erst einmal sparen und den Soli abschaffen sowie die kalte Progression, damit die Binnenkonjunktur endlich mal unterstützt wird!

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spon_2297266 31.01.2019, 19:03
6. Steuersystem nicht verstanden

der Absatz Irrtum 1 ist nicht korrekt. Der Steuersatz gilt für das gesamte Einkommen, Freibeträge ausgenommen.

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soisses1 31.01.2019, 19:09
7. Heiliger

St. Florian, verschon mein Haus, zünd andere an. Das Land ist schon zum davonlaufen geworden.

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claus7447 31.01.2019, 19:16
8.

Zitat von Leistungs-Träger
Die Erhöhung des Spitzensteuersatzes trifft die Falschen, nämlich die Leistungsträger der Republik. Was her muss, ist eine Reichensteuer für die Leute, die nicht von einem Gehalt leben, sondern von Kapitalerträgen! Diese Bürger zahlen nämlich nur 25% Kapitalertragssteuer und sonst gar nichts. Aber da traut sich ja keine Regierung ran.
Ich nenne mal welche:

Winterkorn
Mehdorn
Middelhof
Grube

.... Die besten!

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dt24535322 31.01.2019, 19:30
9.

Zitat von insigma
Zitat: „Wer als Lediger hingegen über ein Bruttoeinkommen von knapp 55.000 Euro verfügt, kann mit Hilfe des Rechners sehen, dass er bereits zu den Top-10-Prozent der Steuerpflichtigen gehört. Diese schultern gut die Hälfte der gesamten Steuerlast. Das durchschnittliche Bruttoeinkommen von Vollzeitbeschäftigten lag im vergangenen Jahr laut Statistischem Bundesamt bei 50.000 Euro. Vom Durchschnittsverdiener zum Spitzensteuerzahler ist es also kein weiter Weg.“. Und so als Tipp: versuchen sie mal, mit 55k Brutto in München als Single eine Wohnung zu mieten, und schauen Sie, was danach übrig bleibt. In welcher Welt soll das gerecht sein?
Ihnen ist schon klar, dass nur sehr wenige Menschen 50000 im Jahr verdienen? Das mittlere Einkommen, das heran gezogen werden müsst um ein "durchschnittliches" Gehalt zu bemessen, liegt bei knapp der Hälfte.

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