Forum: Wirtschaft
Steuerstreit mit der EU: Söders Kniefall vor Apple
DPA

Markus Söder ist bayerischer Finanzminister, doch im Streit um Apples Steuernachzahlungen scheint er das zu vergessen: Mögliche Mehrreinnahmen lehnt er offenbar vorschnell ab.

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marc75 01.09.2016, 15:50
60. Unglaublich

Die USA ist auch nicht zimperlich, wenn es um Strafzahlungen geht. VW ist das beste Beispiel. Warum müssen alle vor den USA kuschen? Scheinbar darf nur einseitig abgezockt werden. Andersherum ist man Amerika feindlich.

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nahal 01.09.2016, 15:55
61. Kniefall?

Ein Grundsatz eines Rechtsstaates ist, dass Gesetze und Regelungen nicht nachträglich angewendet werden dürfen (Rückwirkungsverbot)
Hier, wieder mal, verstößt die EU gegen rechtsstaatliche Normen.

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ex_Kamikaze 01.09.2016, 15:56
62. Söder sollte sofort zurücktreten

und die Staatsanwaltschaft ermitteln wieso der nicht die Interessen des bayerischen Steuerzahlers vertritt. Oder kam der Auftrag von irgendeiner Transatlantik-Lobby?

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rotaticus53 01.09.2016, 16:00
63. Wenn die Unternehmen dort

Zitat von zeichenkette
In Irland haben exakt aufgrund dieser Schlupflöcher unzählige multinationale Unternehmen ihren Sitz, die insgesamt rund die Hälfte der irischen Wirtschaftsleistung ausmachen. Kann oder will Irland es sich leisten, diese zu vergraulen? Klar, mit Steuernachzahlungen kann man dann ein wenig die Sozialleistungen abfedern, die man dann zahlen muss, weil die Jobs flöten gehen, wenn die Unternehmen halt woanders hingehen. Das ist keine leichte Entscheidung und alle, die das für einfach halten, wissen wahrscheinlich beim Fussball vor dem Fernseher auch immer alles besser. Das sind letztlich alles irgendwelche mehr oder weniger krummen Deals, aber das heißt noch lange nicht, dass man ohne besser dran wäre. Solche Löcher muss man schließen, aber nicht im Alleingang und nicht nachträglich.
ihren Sitz haben,heißt doch noch lange nicht, das dort auch viele Mitarbeiter beschäftigt werden. Oft existiert ja nur ein Briefkasten, und ich glaube, das es eine Milchmädchenrechnung ist, wenn die Unternehmen zwar ihren Sitz in Irland haben, aber kaum Steuern zahlen, und auch nur marginal Mitarbeiter haben. Es muss endlich wieder Wirtschaftspolitik für Menschen, nicht für Unternehmen, gemacht werden! Alle großen Unternehmen beteiligen sich aktiv an Lohndumping mit Niedriglöhnern über Werkverträge, bzw. subsubsub- Unternehmen. Nicht nur hier, welteit steigen die Vermögen ins gigantische, immer mehr Menschen haben nichtmal Zugang zu ausreichend und sauberem Wasser, von Essen mal gar nicht zu reden. Privatisierung und Globalisierung bestimmen heute unser Leben. Nur für sehr,sehr wenige zum Guten!

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teja8961 01.09.2016, 16:01
64. Steuerquote

Apple 2015 [weltweit]:
Gewinn vor Steuern : 72.515 Mrd. Gewinnsteuer : 19.121 Mrd. = 26.4%

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maxuli 01.09.2016, 16:02
65. Apple-Fan-Gemeinde

Herr Söder, so was tut man nicht.
Oder glaubt er, dass die Bayern alles Apple-Fans sind und nun befürchten, dass die guten i-Produkte durch die Steuernachzahlung teurer werden.

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Posaunist545 01.09.2016, 16:02
66. Erwarten

Hat jemand von der CSU oder gar von Söder etwas anderes erwartet? Wie schon lange bekannt ist die CSU weder christlich noch gar sozial.
Also was solls. Einfach ignorieren. Mehr ist der nicht wert.

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zynik 01.09.2016, 16:05
67.

Zitat von ex_Kamikaze
und die Staatsanwaltschaft ermitteln wieso der nicht die Interessen des bayerischen Steuerzahlers vertritt. Oder kam der Auftrag von irgendeiner Transatlantik-Lobby?
Der bayerische Steuerzahler will genau SO behandelt werden. Das muss man respektieren.

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kuac 01.09.2016, 16:07
68.

Zitat von karabas
Hauptsache über die CSU herziehen... Ich halte übrigens auch die Forderung der EU als sehr überzogen und sicherlich politisch mitmotiviert.
Wollen Sie auch eine Begründung zu ihrer Behauptung liefern?

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IchbinDu 01.09.2016, 16:08
69. Bayerisches

Zitat von gapman
vielleicht bekommt er als Dank mehr als nur ein iPhone?
Sind vielleicht "vertrauensbildenden Maßnahmen" seitens Apple an Mitglieder der Bayerischen Staatsregierung schon seit langer Zeit Usus und deshalb bayerisches "Gewohnheitsrecht" - statt Vorteilsnahme?
Kann man da bei Steuerzahlungen schon mal alles als korrekt ansehen, aus Vorfreude auf künftige Modellwechsel...?

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