Forum: Wirtschaft
Steuersünder: Schweizer Finanzministerin ist zum Austausch von Bankdaten bereit
DPA

Die G7-Staaten wollen ihren Kampf gegen Steuerschlupflöcher verstärken. Sie zielen auf den automatischen Austausch von Bankkundendaten, und zwar international. Die Schweizer Ministerin Widmer-Schlumpf wäre damit einverstanden - unter bestimmten Bedingungen.

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micha.w 12.05.2013, 13:20
1. na endlich,

ganz normale Sache eines Rechtsstaats, oder? Wie man allerdings an Gesellschafter bzw. Besitzer von Trusts,gerade wenn sie über mehrere vorgeschaltete Firmen kommen will sieht wohl eher mal wieder nach dummen Gequatsche der "Unwissenden Politiker aus.

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happy2010 12.05.2013, 13:22
2.

Zitat von sysop
Die G7-Staaten wollen ihren Kampf gegen Steuerschlupflöcher verstärken. Sie zielen auf den automatischen Austausch von Bankkundendaten, und zwar international. Die Schweizer Ministerin Widmer-Schlumpf wäre damit einverstanden - unter bestimmten Bedingungen.
Ach es ist doch soooo einfach

Die Amerikaner fordern von allen Banken, die in den USA Geschäfte machen wollen FATCA
Und die USA verweigern jeder Bank den US Zugang, wenn diese
A: FATCA nicht anwenden
B: Mit Banken zusammenarbeiten, die FATCA nicht anwenden

Ändert die Schweiz, Lux, Zypern und wie die ganzen Steuerdiebstahlsländer heissen nicht ihre Bankengeheimnisse und Datenaustauschregeln, dann sind die international isoliert

Hat also mit "Einsicht" gar nix zu tun
Die Schweiz versucht nur, sich diesen Schritt, den die eh machen müssen, noch teuer bezahlen zu lassen

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spiekr 12.05.2013, 15:17
3. Ein Schlumpf, wer böses dabei denkt

Die Frau wäre vor 2 Jahren für diese Vorschläge von Ihren Schweizern noch als Verräterin beschimpft worden. Ich schmunzele noch über die damaligen Schweizer SPON Zuschriften.
Aber heute ist die Schweiz raus aus der Vorschlagsrolle und wird abgehandelt im (hoffentlich) harten G 7 Beschluss gegen alle Steueroasen.

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egowehner 12.05.2013, 16:10
4. Ich fange an,..

die Schweizer zu mögen.

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spiekr 12.05.2013, 16:59
5. Vorsicht!

Zitat von egowehner
die Schweizer zu mögen.
Die Schweizer haben die Faust in der Tasche, gegen die "Sauschwob im nördlichsten Kanton" und um das Fremdgeld festzuhalten, welches Sie für ihr Eigentum halten.
Das Lächeln ist gequält, um zumindest die Touristenzahlen nicht weiter schwinden zu sehen.

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mitbestimmender wähler 12.05.2013, 17:25
6. Die Forderungen der Schweizer Finanzministerin

Zielen auf Trusts der EU Mitgliedstaaten und Ihren Kolonien


Zitat von egowehner
die Schweizer zu mögen.
Widmer-Schlumpf betonte in den letzten Tagen einmal mehr, dass die Schweiz zwei Hauptforderungen an einen solchen Standard stellt: Erstens müssten alle bedeutenden Finanzplätze teilnehmen und diese Bestimmungen einhalten, insbesondere die EU Mitglied-Staaten und ihren Kolonien.

Zweites müssten auch die Namen der Personen, denen die Vermögen tatsächlich gehören, ausgetauscht werden. Damit zielt die Finanzministerin auf "EU" Trusts.

Die Anzahl Länder, mit denen die Schweiz Informationen automatisch austauschen würden, sei limitiert. «Die Schweiz werde den automatischen Informationsaustausch nicht mit der ganzen Welt vereinbaren, nur unter bestimmten klaren Voraussetzungen und Entgegenkommens für einen zu definierenden kleinen Kreis von Staaten. Inkl. Kündigungsklausel »

Mit Kunden aus anderen Staaten müssten die Banken weiterhin Sorgfaltspflichten im Rahmen der Weissgeldstrategie walten lassen.

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betonmischa2000 12.05.2013, 17:34
7. Vor einem Jahr! So kann man sich täuschen!

Zitat von mainzelmännchen
Diesmal geht die Rechnung nämlich nicht auf: "Die Schweiz wird schon weich werden". Rot/Grün muss mit Erstaunen feststellen, dass mit Ausnahme der Schweizer Linken (max. 30%) die Bevölkerung Druck auf die Schweizer Regierung macht, endlich etwas Härte und Unnachgiebigkeit zu zeigen. Schliesslich handelt es sich um einen bereits nachgebesserten, vom hiesigen Parlament abgesegneten Staatsvertrag. Wenn die deutschen Bundesländer nicht wollen, bleibt alles wie bisher. Freundliche Grüsse aus der Schweiz
Ein Schritt in die richtige Richtung, wenn auch nur ein kleiner, aber immerhin.

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mitbestimmender wähler 12.05.2013, 17:45
8. Nach dann würde die Schweiz mit den über 1400Mrd verwalteten Vermögen......

.....in den Gewinnen ertrinken...lach

Zitat von spiekr
Die Schweizer haben die Faust in der Tasche, gegen die "Sauschwob im nördlichsten Kanton" und um das Fremdgeld festzuhalten, welches Sie für ihr Eigentum halten. Das Lächeln ist gequält, um zumindest die Touristenzahlen nicht weiter schwinden zu sehen.
Das Geld gehört dem Kunden, der sagt wie Er es anlegen möchte (etwa in Aktien von EU Konzerne). Braucht er Kredite die Ihm die Banken in seiner Heimat nicht gewähren, verdient die Bank einiges mehr ;-) Die über 80Mrd Euro die die Deutsche Bundesregierung als Schuldner von den Schweizer Banken hat sind bestimmt das bessere Geschäft als Gebühren und mickrige % als Gewinn auszuweisen.

Die deutschen Gäste kommen wieder in die Schweiz. Im März 2013 sorgten die Deutschen für 510'000 Logiernächte in unserem Land, das sind fast 10 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Auch gesamthaft ziehen die Hotelübernachtungen an: Sie stiegen um 4,7 Prozent auf 3,2 Millionen.

Und wenn man die Quartalszahlen des Nettogeldzuflusses in den Finanzplatz Schweiz ansieht, werden wieder über 120Mrd Netto in die Schweiz fliessen.

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spiekr 12.05.2013, 18:39
9. Sie beschreiben die vollendete Gegenwart

Zitat von mitbestimmender wähler
.....in den Gewinnen ertrinken...lach Das Geld gehört dem Kunden, der sagt wie Er es anlegen möchte (etwa in Aktien von EU Konzerne). Braucht er Kredite die Ihm die Banken in seiner Heimat nicht gewähren, verdient die Bank einiges mehr ;-) Die über 80Mrd Euro die die Deutsche Bundesregierung als Schuldner von den Schweizer Banken hat sind bestimmt das bessere Geschäft als Gebühren und mickrige % als Gewinn auszuweisen. Die deutschen Gäste kommen wieder in die Schweiz. Im März 2013 sorgten die Deutschen für 510'000 Logiernächte in unserem Land, das sind fast 10 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Auch gesamthaft ziehen die Hotelübernachtungen an: Sie stiegen um 4,7 Prozent auf 3,2 Millionen. Und wenn man die Quartalszahlen des Nettogeldzuflusses in den Finanzplatz Schweiz ansieht, werden wieder über 120Mrd Netto in die Schweiz fliessen.
Schauen Sie nach vorne = Kompletter Datenaustausch mit allen Steueroasen. Erkennen Sie, dass die Vorschläge der Schweiz immer dem Druck hinterhergehinkt sind, wie auch jetzt die Vorschläge von Widmer-Schlumpf.
Aber beim Tourismus sehne ich mich nach der guten alten Zeit als ich immer gerne zum Skifahren kam, jetzt aber nur noch gelegentlich meine Schweizer Freunde besuche. In Hintertux berichtete mir mein Hotel von immer mehr Schweizern, die nach Österreich kommen, nicht nur wegen der Preise, sondern auch wegen des netten Personals von dort und aus Deutschland.

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