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"Stimmt's oder hab ich Recht?": So helfen Sie der Erinnerung auf die Sprünge
obs/ HUK-Coburg

Sie bleiben auf etwas sitzen, weil Sie nur einen mündlichen Vertrag abgeschlossen haben? Daraus können Sie lernen. Wenn es hart auf hart kommt: So beweisen Sie Ihren Sachverhalt im Zivilprozess.

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faster 21.06.2015, 08:20
1. e-mail

Eine e-mail ist gerichtsverwertbar: sie stammt jedenfalls von einem dedizierten Mailserver mit einem aus dem Header auslesbaren IP-origin und einem zuzuordnenden
E-mail-Absender.

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Spiegelleserin57 21.06.2015, 09:08
2. naja...

man schließt Kaufverträge schon nicht mündlich ab. Die Grenze der mündlichen Verträgt sollte schon bei 100€ liegen. Man muss schon naiv sein höhere Beträge mündlich zu verhandeln, auch vor dem Hintergrund wenn man den Verhandlungspartner kennt.

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pekaef 21.06.2015, 09:30
3. Blauäugig

Man kann Beweise sichern, so viel man will. Das hilft einem leider gar nichts, wenn das Gericht sie einfach nicht zur Kenntnis nimmt. Und bei der Überlastung unserer Gerichte mit Zivilprozessen ist das leider kein Einzelfall.

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felisconcolor 21.06.2015, 09:55
4. Kurz

und gut dieser Artikel. Aber bei einer alten Einbauküche für 250 Euro würde ich dann wohl eher zum Telefon greifen und die Jungs vom Sperrmüll anrufen. Nach dem Motto "wer nicht will der hat schon, wer nicht mag ist satt". Aber hier wohl auch nur als sehr vereinfachtes Modell für einen manchmal doch sehr kniffligen Sachverhalt genommen. Im übrigen, nein ich bin kein Versicherungsvertreter, man kann auf vieles verzichten, aber eine gute Rechtsschutzversicherung sollte man haben. Denn manchmal kann ein Anwaltsschreiben bei vielen schon positive Denkprozesse auslösen. Und er kann einem im Vorfeld schon sagen ob man Recht hat oder evtl. auch nicht.

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Pfaffenwinkel 21.06.2015, 10:31
5. Möglich als Beweis

ist aber auch eine Eiesstattliche Versicherung oder ein Gedächtnis-Protokoll. Es liegt aber im Ermessen des Gerichts, dies als Beweis anzuerkennen.

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Lupus Woolff 21.06.2015, 10:37
6. Anzahlung verlangen

Die einfachste Möglichkeit ist eine kleine Anzahlung zu verlangen und dem Käufer/Verkäufer eine Quittung über den Betrag auszuhändigen, Kopie für sich selbst nicht vergessen. Je nach Verkaufspreis sind 10 bis 50 Euro ausreichend. Rechtlich ist ja dann der Vertrag abgeschlossen und kann so auch bewiesen werden. Der Vertragspartner wird auf sein Geld sicher nicht verzichten wollen und hat dann den "Schwarzen Peter" wenn er es sich anders überlegen sollte.

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qewr 21.06.2015, 11:20
7. Ja das ist halt so:

Absichern kann man sich am besten mit einer Anzahlung; wer die nicht leisten kann (oder will) macht sich eh verdächtig, keine echten Kaufabsichten zu haben.

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MissMorgan 21.06.2015, 11:30
8. Spiegelleser wissen eben mehr

und seit heute auch, dass man Kaufverträge besser schriftlich dokumentiert. Wow, welch ein Erkenntnisgewinn!

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wschomb 21.06.2015, 11:36
9. Wat is denn dass hier?

Ein Artikel (direkt aus dem Buch) mit einer Anzeige fuer das Buch in der Mitte des Textes. Ja gehts denn noch?
Plumper kann doch wohl Werbung nicht mehr werden. Und was ist mit dem Prinzip Inhalt von Werbung zu trennen?
Eindeutig "Mann ueber Bord" in diesem Fall.

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