Forum: Wirtschaft
Stimmung in der EU: Floppt die Wirtschaft, floppt Europa
Adam Berry/ Getty Images

Wird Europa durch Strache, Brexit & Co. wieder beliebter? Eher fraglich: Wie beliebt die EU ist, scheint mehr von der Wirtschaftslage im jeweiligen Land abzuhängen. Das könnte eine Chance sein.

Seite 1 von 5
vox veritas 24.05.2019, 12:52
1.

Das war der erste intelligente Beitrag zum diesem Thema. Schön, daß es auch bei SPON inzwischen erkannt wird, wo das Problem liegt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stevens-82 24.05.2019, 13:16
2.

Ich fand den Artikel ziemlich geschwurbelt und habe beim besten Willen nicht verstandenen was der Autor uns damit sagen möchte? Aber war es wieder nur das übliche: Deutschland ist an allem Schuld und muss zahlen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pace335 24.05.2019, 13:21
3.

Der letzte Satz ist der Beste. "Frei nach dem Exportmeister-Motto: Die Krise meiner Freunde ist auch meine Krise." Und genau deswegen mag ich die EU nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sabi 24.05.2019, 13:26
4. Falsch !

Nicht die Wirtschaft hat die Briten zu immer mehr Abneigung gegen
die EU geführt, sondern die ständigen Einmischungen und
Bevormundungen durch EU aus Brüssel u. Strasbourg.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
muzepuckel 24.05.2019, 13:27
5.

Schon die Überschrift ist falsch. Es müßte heißen: Gehts den Leuten schlecht, floppt Europa. Wenn es der Wirtschaft prächtig geht, immer größeren Teilen der Bevölkerung aber trotzdem immer schlechter, DANN floppt Europa. Und zwar völlig verdient.
Zudem floppt nicht "Europa", sondern die EU.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bollocks1 24.05.2019, 13:27
6. Warum ignoriert man immer...

...das Offensichtliche? Es gibt nur wenige, die ein vereintes Europa wirklich ablehnen.
Jedoch geht das politische Europa und das immer tiefer eingreifende Europa den Menschen, aller EU-Länder, zu weit. Den meisten Menschen reicht es erstmal, als da sind der Euro, der gemeinsame Markt, kaum Grenzen. Doch schon bei der Grenzenlosigkeit stoßen wir an unsere Grenze.... Das kann man doch nicht schön reden.
Haltet inne und lasst es langsam angehen. Ein Europa, dass nur von wohlfeilen Politikern und Enthusiasten aufgezwungen wird, ist zum Scheitern verurteilt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MioMioMimi 24.05.2019, 13:27
7.

Ist ja auch einfach die Ursachen für die Probleme im eigenen Land einfach auf die EU und die anderen Mitgliedstaaten zu schieben anstatt die Probleme anzupacken und zu lösen.

So gehen die Nörgler mit Sicherheit auch mit ihrem privaten Problemen um. Immer ist jemand anders Schuld.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
_gimli_ 24.05.2019, 13:30
8.

Und jetzt einfach mal drüber nachdenken, was in den kommenden Jahren auf die Leute zukommen wird, wenn man die ganze Klimadebatte, Industrie 4.0. etc. berücksichtigt:
https://www.swr.de/swraktuell/Fridays-for-Future-Kundgebungen-in-120-Laendern-Schaeuble-begruesst-weltweite-Klimaproteste,fridays-for-future-160.html

Zitat: "Es sei gut, dass sie Druck machten, so Schäuble."

Die Populisten haben keine Lösungen, brauchen aber nur auf die Lasst-alles-wie-es-ist-Fraktion eingehen. Schon haben sie 30% bei jeder Wahl sicher.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Watschn 24.05.2019, 13:40
9. Man will um jeden Preis nicht den roten, finanzwirts. Elefanten sehen

Nämlich den verfehlten Euro in dieser verfehlten wie überdehnten Eurozone.
Eine wirts.-polit. Zwangsjacke, welche den schwach-produktiven EU-Olivenländern die ökon. Luft abschnürt (Keine eig. Abwertungmöglichkeit, zu teurer Standort, Deindustrialisierung, Arbeitslosigkeit, Veramung) u. den stark-produktiven EU-Nordländern eine gigantische Verschuldung/Haftung mit für ihre Verhältnisse zu schwachem, inflationären Euro auflädt...(andauernde EZB-Nullzins/Negativzinspolitik, EZB-QE-Euro-Schrottanleihenaufkauf, ESM, Target-Ausstände/Verschuldung, Hilfspakete, Griechenlandhilfen welche nicht zu Ende sein werden..)

Die richtige Vorgehensweise wäre eine Stabilisierung mit einer (stufenweise) geordneten Verkleinerung dieser überdehnten Eurozone (mit strikter No-Bail-Out-Rule), Vereinbarung des Ausgleichs dieser Target-Ausstände, oder als ultima ratio eine Rückkehr zu den eig. Währungen mit dem früheren EWS-System (Zinsbandbreiten).
Zumindest wären dann sozialverträgliche Abwertungen in den angepassten kleineren Währungsverbünden (vor allem im Süden), bzw. eine Abwertung der wiedergewonnen eig. Währungen wieder möglich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5