Forum: Wirtschaft
Strafmaßnahmen gegen Russland: Schäuble setzt auf harten Sanktionskurs
AP

Eine Entschärfung der Sanktionen gegen Moskau? Für Finanzminister Schäuble kein Thema. Russland müsse zur Kooperation zurückfinden. Die US-Ratingagentur Standard & Poor's droht mit einer Abstufung der russischen Kreditwürdigkeit.

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lieber_incognito 24.12.2014, 23:44
190.

Zitat von ViktorHurlehaus
Aber wenn die Russen stoppen die Lieferung von ein paar Rohstoffen von dem sie wenig profitieren, aber große Auswirkungen für die europäische Industrie haben werden. Zum Beispiel Titan, stopp der Lieferungen könne heißen , stopp die Produktion bei Airbus und Boeing.
Hören Sie dochmal mit dem Titan-Märchen auf.
Russland gehört nicht einmal zu den fünf größten Förderländern für Titan. Titan lässicht also in andere Förderländern ausreichend besorgen.

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Marschewski 25.12.2014, 00:11
191. Schärfere Sanktionen sind richtig

und zeigen bereits Wirkung in der russischen Wirtschaft. Zusammen mit einem sinkenden Ölpreis und einer sinkenden Gasproduktion wird die russische Witschaft in wenigen Monaten am Boden liegen. Vielleicht kommen die Russen ja dann zu der Einsicht, dass sich Annektierung, Nationalismus und das Herumtrampeln auf anderen Ländern nicht lohnen, nicht lohnen dürfen.

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paddy665 25.12.2014, 06:45
192. Mit Unvernunft

kann man dieses Problem nicht lösen. Je höher der Druck, desto mehr werden sich die Russen verschließen. Dieses Volk lässt sich nicht erpressen und wird Alternativen zur westlichen Leitkultur finden; Bündnisse werden dann wohl außerhalb Europas geschlossen. Mit diesem Stumpfsinn hat man einen Teil Europas isoliert und am Ende wird der Westen Europas ernten, was er gesät hat. Schöne Union und vielen Dank an die westlich europäische Politik...

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cirkular 25.12.2014, 09:22
193. Russland als failed state ist der Traum der USA

Zitat von leonce2
Je eher dieses hoch aggressive Russland wirtschaftlich vor die Wand fährt, um so besser ist es für den Frieden in Europa. Wenn Putin seine Armee und Freischärler nicht mehr finanzieren kann, erledigen sich zB. die Besetzung der Krim und der Ost-Ukraine von selbst.
Wenn sich der russische Staat auflöst, werden Militzen die Rüstungsgüter übernehmen und wir haben im Osten Europas so etwas wie Somalia in XXL einschließlich der Piraten.

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rudi_ralala 25.12.2014, 11:26
194.

Zitat von muellerthomas
Zudem sollten Sie mal über den Unterschied zwischen einer selbst auferlegten Schuldengrenze und echter Zahlungsunfähigkeit nachdenken.
Was hat man sich nicht alles in der EU selbst aufgelegt und was ist davon geblieben?
Nichts!
Mit der selbstaufgelegten "Schuldenbremse", wird es genau so ausgehen, denn die Ausnahmen sind schon einprogammiert.
Wieder so etwas um den Bürgern Sand in die Augen zu streuen.

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jennycherry 25.12.2014, 14:07
195. Wie lange noch?

Zitat von ingenör79
Schuh drauß. Putin hat das Völkerrecht gebrochen und gelogen. Erst muß er seine Truppen aus der Ukraine incl Krim abziehen, dann kann man die Sanktionen aufheben.
...muss man sagen-es gab KEINE Übernahme. Es gab ein Referendum. Fragen Sie einfach die Leute von der Krim. Sie werden verblüfft sein! Es gibt Berichte von den Beobachtern von dem EU Parlament. Es gab keine Fehler, keiner wurde unter Druck gesetzt. Ach ja! Sie werden sagen-die waren alle doch von Kreml bezahlt! Leute sind um 5 Uhr aufgestanden und lange Schlange gestanden, um für den Beitritt zu RU zu stimmen. In jedem Fenster war ne russische Fahne zu sehen.Und Ukrainer wollen die Krim zurück? Dann handeln sie richtig, sie haben den Krimear Wasser und Strom gesperrt! Passt nicht in ihr Format? Naja! Und die Deutschen müssen sich lieber an Saarland Präzedenzfall erinnern, bevor sie was überhaupt wagen zu sagen.

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hendrikstindt 27.12.2014, 03:41
196. Zitat Herr oder Frau Marschewski

Zitat von Marschewski
und zeigen bereits Wirkung in der russischen Wirtschaft. Zusammen mit einem sinkenden Ölpreis und einer sinkenden Gasproduktion wird die russische Witschaft in wenigen Monaten am Boden liegen. Vielleicht kommen die Russen ja dann zu der Einsicht, dass sich Annektierung, Nationalismus und das Herumtrampeln auf anderen Ländern nicht lohnen, nicht lohnen dürfen.
Vielen Dank für Ihren Kommentar,sie haben mir aus dem Herzen gesprochen.Es ist wohltuend,eine so realistische und unideologische Meinung lesen zu können,ich habe bei vielen Mitdiskutanten hier irgendwie den Eindruck,daß die sich in einer Mondkapsel außerhalb unserer Galaxis befinden,in einer russischen natürlich.Es darf kein zweites München 1938 geben,kein schwächeres Land darf mehr einem stärkeren Land geopfert werden,nie wieder. Es ist schrecklich,wie viele Menschen hier bereit sind,aus politischer Verblendung,eiskalter Friedenssehnsucht oder aus schäbigen Wohlstandsegoismus ganze Völker an´Messer zu liefern.Wir dürfen nicht wegsehen,wenn Aggressoren Gewalt ausüben.Geschichtsbücher sollten auch gelesen werden.

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wallabi 27.12.2014, 14:35
197. Ein Memorandum

Zitat von lieber_incognito
Ob etwas nun "Abkommen", "Vertrag" oder "Memorandum" heißt, ist doch wohl völlig wurscht. Es kommt darauf an, was in dem jeweiligen Papier festgehalten wurde. Und Russland hat sich in dem Memorandum (nicht nur) gegenüber der Ukraine zu etlichen Dingen VERPFLICHTET.
ist noch weniger als das Versprechen, dass man Russland anl. der deutschen Einheit gegeben hat, die NATO nicht ostwärts zu erweitern.

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werner-brösel 28.12.2014, 01:28
198. Schon lustig,

daß die Legende von einer angeblichen Vereibarung zur NATO-Osterweiterung immer noch aufgetischt wird. Dabei rückt weniger die NATO auf Russland zu, als vielmehr die ehemaligen Zwangsbrüder von Russland weg!
Bezüglich der Sanktionen hat doch hoffentlich niemand erwartet Putin damit zu beeindrucken? Hierbei kann es ausschließlich darum gehen, Russland finanziell in seinen militärischen Fähigkeiten einzuschränken. Sollte sich auf dem Weg dahin ein Wechsel in der Präsidentschaft ergeben, könnte dies aber für alle einen positiven Effekt haben. Ohne substantielle Änderungen in der Russischen Politik sind Lockerungen der Sanktionen gefährlich für die Europäische Friedensordnung.

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