Forum: Wirtschaft
Strafzölle als Druckmittel des US-Präsidenten: Trumps Trumpf
Leah Millis / REUTERS

Drohung, Verhandlung, Deal: US-Präsident Trump provoziert bilaterale Handelskrisen - um sie dann zu seinen Gunsten zu lösen. Dabei dienen ihm Strafzölle als Lieblingsdruckmittel. Doch die Strategie verliert an Wirkung.

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Antila 15.06.2019, 11:00
10. Es geht hier durcheinander.

Zölle bezahlt die eigene Bevölkerung. Es ist eine Zusatzsteuer auf Umsatz.

Die eigene Bevölkerung bluten zu lassen und den Welthandel zu behindern, ist ein wahrlich dummes Konzept. Aber wer erwartet von dem Präsidenten Trump Realitätsbewusstsein und Logik?

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hdkuehn 15.06.2019, 11:01
11. Feuerwehrmann und Brandstifter...

...so etwas gibt es bei uns auch. Wer dabei erwischt wird landet entweder im Knast oder der Psychiatrie. Auf jeden Fall muss die Gesellschaft vor so etwas geschützt werden.
Aber die Amis fliegen eher zum Mondmars oder Marsmond, als so etwas hinzukriegen.

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mborevi 15.06.2019, 11:02
12. Die Hinterlassenschaft ...

... nach Trumps Amtszeit wird sein: Total international isolierte USA und eine Abkoppelung der US-Wirtschaft vom internationalen Handel. Zudem ein Erstarken und selbständiger werden anderer Industrienationen, die sich notgedrungen unabhängig von US-Firmen machen müssen. Die US-Wirtschaft verliert ihren Markt.

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insideman 15.06.2019, 11:07
13. Trump 2020

Reminder: Japaner, Chinesen und Mexikaner sind bei der Wahl 2020 nicht stimmberechtigt.. Na, dämmert es jetzt langsam? Trump macht Politik zugunsten von Amerikanern, nicht zugunsten von Menschen die ihn sowieso nicht wählen können. Politik 101..

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De facto 15.06.2019, 11:08
14. Zölle sind da um zu bleiben

Der Artikel macht die falsche Schlussfolgerung - Trump will die Zölle einführen und braucht dafür einen Vorwand, nicht andersrum. Wie der Artikel richtig sagt; „Jedenfalls hatte Trump immer eine protektionistische Ader, schon als er in den Achtzigerjahren gegen "Japan und andere Staaten"...
Das US Handelsdefizit war schon immer da um Verbündete wie Deutschland, Japan und Südkorea nach dem Krieg den wirtschaftlichen Erfolg und Stabilität zu verhelfen. Im Gegenzug hat USA den Dollar als weltweite Reservewährung etablieren können. Dieser Ordnung geht jetzt peu-a-peu zu Ende, mit und ohne Trump.

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123rumpel123 15.06.2019, 11:10
15. xxx

Zitat von ayee
Also ich kann mich an keinen Sieg durch Handelszölle gegenüber bedeutenden Wirtschaftspartnern erinnern. Gegenüber China gibt es bislang keinen Sieg, gegenüber der EU auch nicht. Vielleicht mag das mit Mexiko klappen, aber gegenüber Wirtschaftsräumen, gleichen Kalibers wird das schwierig. Und da hilft es auch nicht, wenn er die Handelsbilanzen aufführt, die zu Ungunsten Amerikas sind. Im Falle China basiert ein guter Teil des amerikanischen Wohlstandes auf diesen Einfuhren. Im Falle Europa würde mich mal interessieren, ob die Umsätze der Digitalwirtschaft in der Handelsbilanz auftauchen. Europa und China haben ihrerseits genügend Druckmittel und können es sich erlauben, Trump einfach auszusitzen.
Nafta-Neu und diverse andere wie mit Südkorea sind schon abgehakt .

Im Übrigen sollten Sie im Interesse auch Europas und dem Rest der Welt hoffen, dass sich die Amis gegenüber den Chinesen durchsetzen, sonst dürfen Ihre Enkel den Chinesen demnächst den Tee servieren.

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Thomas Schröter 15.06.2019, 11:10
16. statt Opfer Rollentausch

Trump setzt sich mit seiner Strategie des Überbordwerfens klassischer kalkulierbarer Handlungsoptionen in die Position des aktiv Handelnden.
Die beste Reaktion darauf ist der plötzlich und unerwartete Rollentausch, der allerdings gut vorbereitet sein sollte.
Um einen solchen Twist vorzubereiten bedarf es der konkreten Schritte zur Unterkuratelstellung aller US-amerikanischer Aktivitäten in Europa und in europäischen Interessensphären.
Ein erster Schritt könnte die Einführung der amtlichen Melde- und Offenlegungspflicht aller US-amerikanischer oder in irgendeiner Art US-amerikanisch basierter Aktivitäten sein.
Das müßte auch all solche Organisationen und Aktivitäten betreffen, auf die US-Amerikaner auch nur mittelbaren Einfluß ausüben.
In diesem Rahmen könnten für kritische zu bewertende und womöglich staatlich Strukturen zersetzende Individuen tägliche mehrfach zu erfüllende polizeilische Meldeauflagen auferlegt werden.

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Profdoc1 15.06.2019, 11:18
17. Ähm.....

Zitat von Kritik
"Drohung, Verhandlung, Deal: US-Präsident Trump provoziert bilaterale Handelskrisen - um sie dann zu seinen Gunsten zu lösen." Ein größeres Kompliment hatten Sie Donald Trump wohl kaum machen können. Man könnte sich fast wünschen, dass unsere Politiker manchmal ähnlich agieren, aber die wollen ja eher die Welt retten.
Da haben Sie den Artikel hier und anderswo nicht recht gelesen oder fehlinterpretiert.
Der Mann richtet Schaden an durch selbstherbeiinszinierte 'Krisen', die er dann 'löst'. Fadenscheinig und durchsichtig. Der hat bisher wenig aif die Kette bekommen, nur Blendwerk, welches mehr und mehr verpufft. So ich aufzählen oder schaffen sie das selber ....

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ralflorenz83 15.06.2019, 11:22
18. Seltsam!

Als Privatperson würde ich sagen Kauf dein Auto woanders! Global funktioniert das leider nicht!

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Listkaefer 15.06.2019, 11:23
19. Aussitzen oder dagegen halten?

Einfach Aussitzen! Der schafft sich selber ab. Es wir nicht mehr lange gut gehen mit der groben Holzhammerpolitik dieses Bluffers. Beispiel: seine unberechenbaren Handelsverbote für US-Firmen mit der halben Welt führen bereits dazu, dass die Einbeziehung amerikanischer Firmen in weltweite Lieferketten vermieden wird. Stark negativ für die US-Wirtschaft. Seine stupiden Zollerhöhungen verteuern amerikanische Importwaren für seine Landsleute. Die Zustimmung zu Trump verringert sich. Er wird die Wiederwahl verlieren und als der unfähigste US-Präsident aller Zeiten in den Geschichtsbüchern stehen.

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