Forum: Wirtschaft
Strafzölle: Trump-Berater sieht Risiko für US-Wirtschaft
AP

Die neuen US-Strafzölle könnten der Wirtschaft des Landes selbst schaden - das hat ein Berater von US-Präsident Donald Trump eingeräumt. Doch dieser reagiere nur "auf Jahrzehnte des Missbrauchs".

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claus7447 04.06.2018, 07:18
1. Wie lange wird Herr Kudlow noch im Amt bleiben?

Das wird seinem Präsidenten gar nicht gefallen, Widerspruch zu leisten.

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udo l 04.06.2018, 07:32
2. Ausgehend von der Richtigkeit der US Argumentation,

wäre doch wohl der richtige Weg gewesen miteinander zu reden und zu verhandeln, nicht jedoch die Keule auspacken und sich dann über logische Reaktionen zu beschweren.
Aber ein Herr Trump kennt wohl keinen anderen Weg, als Macht zu demonstrieren und sein Gegenüber zu erpressen, Geschäftsmann halt. Aber im Gegensatz zu geschäftlichen Gepflogenheiten werden in der Politik eben Kompromisse eingegangen. Dass eine Firma zu führen ein zutiefst undemokratisches Prinzip ist, lässt sich an Herrn Trumps verhalten fast täglich sehen.

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kuac 04.06.2018, 07:56
3.

Trump streut Sand in die Augen der Bürger und täuscht Patriotismus vor. Im Grunde genommen, längerfristig gesehen schadet er die Interessen der USA mehr als je ein Potus bisher.

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peterw 04.06.2018, 08:01
4. Schützen?

Wer profitiert seit dem zweiten Weltkrieg am meisten von der Ausweitung der Märkte für US-Produkte von Coke bis facebook weltweit? Sich nun Detailbereiche rauszunehmen, wo es aktuell anders ist, ist eigentlich nur frech und dreist.

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danubius 04.06.2018, 08:02
5. Prinzip

Es ist gut, dass mit der Äusserung von Larry Kudlow auch die negativen Folgen für die USA öffentlich angesprochen werden - hoffentlich werden diese vom amerikanischen Wähler auch gehört. Mittelfristig werden derartige Massnahmen nur zu einer unnötigen Verteuerung der Lebensumstände für alle Verbraucher führen - egal auf welcher Seite des großen Teichs. Wir dürfen für uns in Deutschland auch nicht ausser Acht lassen, dass viele Lebensmittel zwar unter deutschem Namen, jedoch von amerikanischen Firmen / Investoren vertrieben werden.

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frenchie3 04.06.2018, 08:03
6. Da wurden die letzten Jahrzehnte

die USA nur von Wirtschaftsvollpfosten regiert die es nicht mal fertigbrachten ganz offensichtliche und die heimische Wirtschaft schädigende illegale Verstöße bei der WTO anzuzeigen. Gut daß Donnie nun den Rächer der Beerbten gibt. Falls jetzt wieder wer mit den Zöllen für Autos kommt: hätte irgendwer verboten mal darüber zu VERHANDELN das anzugleichen?

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wokri 04.06.2018, 08:06
7. Trump

Tut immer so, als würde der Amerikaner ein Handelsdefizit gegenüber anderen haben. Das stimmt nur bedingt! Er lässt einfach gewisse Produkte außen vor! Die komplette It inklusive googel, MS Oracle Ibm etc berücksichtigt er nicht! Dann würden die Zahlen ganz anders aussehen! Hinzu kommt das bei der Besteuerungsfrage immer gesagt wird wir Europäer besteuern Amerikanische Produkte viel höher. Das stimmt auch nur bedingt, bei der Betrachtung werden die in Amerika geliebten SUV nicht betrachtet. Hinzu kommt das Trump die Branchen einzelne betrachtet, bei Textilien in es genau umgekehrt, dort besteuern die USA weitaus höher! Warum wird das in der Diskussion nicht berücksichtigt?

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neutralfanw 04.06.2018, 08:07
8. Handelsdefizit warum?

Warum kaufen die US-Bürger so viele EU bzw. China Produkte? Die US Wirtschaft boomt. Das war schon zu Obama‘s Zeiten so. Trump versucht nur, die laufenden Wirtschaftserfolge auf seine Amtszeit zurückzuführen. Seine Erfolge werden sich erst nach seiner Amtszeit einstellen. Das wird dann sein Nachfolger verantworten müssen. Die Trump-Wähler werden das gerne so sehen. Wer möchte denn unter den Umständen Trump’s Nachfolger werden?

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lathea 04.06.2018, 08:15
9. Ich halte Chinas ......

....... Wirtschaftsmacht und Chinas wirtschaftliche Ausbreitung für viel gefährlicher und schlimmer für die EU und für jede Demokratie als Trumps Rumgehabe. Auch die EU sollte Zollerleichterungen und Abkommen mit China nur auf Gegenseitigkeit und gleichen Bedingungen in China vereinbart werden, wobei für Investoren in einer Diktatur auch immer das Risiko einer Enteignung besteht. Trump will die amerikanische Wirtschaft schützen und wir sollten die Wirtschaft der EU auch besser schützen. Letztendlich kann es uns egal sein, wie die wirtschaftlichen Konsequenzen für die Amerikaner ausfallen. Sie haben ihn gewählt und können sich selbst überlegen, ob sie ihn nochmal wählen wollen. Wir sollten uns primär um sie Wirtschaft und die Arbeitsplätze in der EU kümmern und neue Märkte mit demokratischen Staaten erschließen.

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