Forum: Wirtschaft
Strafzölle: Trump-Berater sieht Risiko für US-Wirtschaft
AP

Die neuen US-Strafzölle könnten der Wirtschaft des Landes selbst schaden - das hat ein Berater von US-Präsident Donald Trump eingeräumt. Doch dieser reagiere nur "auf Jahrzehnte des Missbrauchs".

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muekno 04.06.2018, 08:25
10. Nur weiter so herr Trump

Die Zölle müssen noch höher werden. Schon jetzt hat z.B. Coors angekündigt Bier wird teuerer weil das Aluminium für die Dosen teuerer wird, für Cola etc. wird bald wohl gleiches gelten. Spezialstahl, den die USA gar nicht herstellen können, aus D wird teuerer damit US Produkte, da werden die Trump Wähler sehr schnell merken wohin der Hase läuft und im Herbst sind Midterm Wahlen, wen da die Demokraten dicke Sitze im Senat und Kongress gewinnen, kann Trump abtreten, wenn noch nicht da, ist der Spuk Trump und vermutlich auch eine Republikanisch dominierten Regierung vorbei.
Und bei China soll Trump auch nur so weiter machen, die werfen dann schnell mal ein paar Billionen ihre Dollar auf den Markt, tut China kaum weh, aber der USA wenn der Dollar in den Keller geht, dann werden Export einbrechen undImporte so richtig teuer, das spürt das Volk.

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discprojekt 04.06.2018, 08:35
11. Also,

Misswirtschaft gibt es in den USA wahrlich seit Jahrzehnten. Vordergruendig hat das aber nichts mit China oder Anderen zu tun. Spekulanten, Börse, Banken, (Rüstungs-) Konzerne, Kriege haben das Land kaputt gewirtschaftet. Das Trump sein Land retten will, ist verständlich. Allerdings mit der Brechstange gegen die Welt. Das wird nicht funktionieren.

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muekno 04.06.2018, 08:37
12. Und was interessiert das

Zitat von danubius
Es ist gut, dass mit der Äusserung von Larry Kudlow auch die negativen Folgen für die USA öffentlich angesprochen werden - hoffentlich werden diese vom amerikanischen Wähler auch gehört. Mittelfristig werden derartige Massnahmen nur zu einer unnötigen Verteuerung der Lebensumstände für alle Verbraucher führen - egal auf welcher Seite des großen Teichs. Wir dürfen für uns in Deutschland auch nicht ausser Acht lassen, dass viele Lebensmittel zwar unter deutschem Namen, jedoch von amerikanischen Firmen / Investoren vertrieben werden.
Auf welche Produkte aus Amerika sind wir angewiesen, Auf Erdnüsse kann ich verzichten (werden wohl auch woanders angebaut), Harleys trifft u.U. ein paar Biker, was Sie ansprechen wird im wesentlichen in der EU bzw. ausserhalb der USA produziert und ist so nicht von den Zöllen betroffen. Und unser Automobilindustrie soll nicht jammern, die produziert doch eh in USA ist also von den Zöllen auch nicht wirklich betroffen. Und wer fährt den dicken deutschen Autos die welche es sch leisten können und die juckt das Geld nicht. Die Daimlers, BMWs und Porsches in New Yorks und Washingtons Straßen werden nicht weniger. Wäre mal interessant wieviel BMW, Mercedes Porsche etc. sich im Trump Clans befinden.

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Pressingopfer 04.06.2018, 08:40
13. Argumentation

Die USA haben selbst ihre "Leistungserbringung" in den letzten zwei Jahrzehnten massiv verändert. Der gesamte IT-Bereich lässt nur noch in Fernost fertigen, Firmen wie Amazon haben ein Geschäftsmodell entwickelt, bei dem sie nur noch eine virtuelle Plattform betreiben und digitale Produkte (Software) und Dienstleistungen sind in der Handelsbilanz gar nicht enthalten.

Wieso schafft es unsere Politik eigentlich nicht, die Handelsbilanz um diese Positionen zu bereinigen, und öffentlich zu machen, dass die USA mit einem veralteten Modell alle am Nasenring durch die Manege ziehen?

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Schmitz70 04.06.2018, 08:44
14. Die USA gehen den Bach runter

Das einzige was in den USA gerade richtig auf Hochtouren läuft ist die Idiotie der derzeitigen Trump Administration. Die Demokraten waren darin etwas geschickter aber vom Grundsatz her genauso anmaßend und gierig. Die USA gehen den Bach runter. Niemand kann uns zwingen USA Ramsch zu kaufen. Egal wie die Zölle darauf sind. Die Amis werden unsere Autos auch mit höheren Zöllen kaufen. Dann halt was kleinere Modelle. Trump weiß immer noch nicht warum Handesldefizite entstehen.

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s.l.bln 04.06.2018, 08:50
15. Ähh...

Zitat von discprojekt
Misswirtschaft gibt es in den USA wahrlich seit Jahrzehnten. Vordergruendig hat das aber nichts mit China oder Anderen zu tun. Spekulanten, Börse, Banken, (Rüstungs-) Konzerne, Kriege haben das Land kaputt gewirtschaftet. Das Trump sein Land retten will, ist verständlich. Allerdings mit der Brechstange gegen die Welt. Das wird nicht funktionieren.
...welche Mißwirtschaft gibt es in den USA seit Jahrzehnten und weshalb muß das Land gerettet werden? Und wovor?
Nach dem Bushfiasko hat Obama das Land wirtschaftlich wieder auf Kurs gebracht, genau wie Clinton damals.
Sie haben nahezu Vollbeschäftigung und ein stabiles Wachstum von 2,2%.
Genau das bringt Trump nun ohne Not in Gefahr.
Vielleicht erklärt ihm mal jemand, daß die Dienstleistungen, mit welchen die USA heute ihr Geld verdienen, den Warenhandel mehr als nur flankieren .Und dieses Geld verdienen sie im Monopol, weltweit.
Auch in China und der EU

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Anton Ernst 04.06.2018, 08:57
16. Warum sind nur amerikanische Zölle schädlich?

Seit Tagen wird in nahezu allen Medien die amerikanischen Einfuhrzölle thematisiert, jeder der sich irgendwie negativ zu diesen Zöllen äußert, findet Gehör und erhält Platz in den Medien.
Teilweise bin ich in der Lage die Argumentationsketten nachzuvollziehen, stoße aber immer wieder auf die Frage, warum amerikanische ganz übel und EU-Einfuhrzölle unproblematisch sind.
Es fehlt grundsätzlich die Auseinandersetzung mit dem fragwürdigen Geschäftsgebaren der EU. Einfuhrzölle z.B. auf Lebensmittel von bis zu 68% (bei Rindfleisch) verteuern doch auch die Waren für die Verbraucher in der Europa und schützen die ohnehin wettbewerbswidrig subventionierte Landwirtschaft Europas.
Meines Erachtens wird die derzeitige Debatte um Importzölle nicht ehrlich geführt und ausschließlich antiamerikanisch polarisiert.

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muekno 04.06.2018, 08:59
17. Das digitale könne Sie weglassen

Zitat von Pressingopfer
Die USA haben selbst ihre "Leistungserbringung" in den letzten zwei Jahrzehnten massiv verändert. Der gesamte IT-Bereich lässt nur noch in Fernost fertigen, Firmen wie Amazon haben ein Geschäftsmodell entwickelt, bei dem sie nur noch eine virtuelle Plattform betreiben und digitale Produkte (Software) und Dienstleistungen sind in der Handelsbilanz gar nicht enthalten. Wieso schafft es unsere Politik eigentlich nicht, die Handelsbilanz um diese Positionen zu bereinigen, und öffentlich zu machen, dass die USA mit einem veralteten Modell alle am Nasenring durch die Manege ziehen?
weil so gut wie alle IT Unternehmen, von Amazon bis Mircrosoft ihr ausser USA Aktivitäten und Gewinne nicht in den USA machen, die nehmen in USA Kredite auf und bunkern die Gewinne irgendwo anders auf der Welt. Was nicht an Gewinnen/Umsätzen in die USA fliess geht nicht in die Handelsbilanz ein.

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Harald Schmitt 04.06.2018, 09:04
18. alles Ausreden

Zitat von claus7447
Das wird seinem Präsidenten gar nicht gefallen, Widerspruch zu leisten.
Wer hat denn die WHO gegründet und auch die ganzen Handelsverträge abgeschlossen?!
Die USA waren doch federführend bei dem ganzen Müll, da können sie doch nicht einfach sagen wir halten uns nicht mehr dran weil es einem Typen nicht mehr gefällt!
Verträge sollte nman einhalten und über die Zölle kann man doch reden bevor man die große Keule schwingt, alle vor den Kopf stößt und rumschreit!
Es waren doch auch republikanische Psäsidenten beteiligt und auch an der Macht.
Man kann doch mit den "Verbündeten" reden anstatt über sie zu twittern, das ist doch keine Politik!
Mir am meisten und die anderen sollen sich freuen wenn Krümel abfallen.
Ist ja nicht so gewesen wie jetzt wo Trump allen anderen die pistole auf die Brust setzt, die wurden GEMEINSAM abgeschlossen und verhandelt!

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kuac 04.06.2018, 09:16
19.

Zitat von muekno
Auf welche Produkte aus Amerika sind wir angewiesen, Auf Erdnüsse kann ich verzichten (werden wohl auch woanders angebaut), Harleys trifft u.U. ein paar Biker, .......
2017 kaufte DE aus den USA Waren für ca 61 Mrd. Euro. Darunter Pharmazeutische Erzeugnisse für 7 Mrd. Euro, Machinen für 6 Mrd. Euro und Kfz+Teile für 6 Mrd. Euro, usw.
https://www.auwi-bayern.de/Nordamerika/USA/export-import-statistik.html

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