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Strategiewechsel: Deutsche Bank erwägt Trennung von Privatkunden
REUTERS

Die Deutsche Bank überdenkt ihr Geschäftsmodell. Die radikalste Lösung findet dabei offenbar den meisten Anklang: Die Trennung vom Privatkundengeschäft.

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silenced 23.03.2015, 10:07
1.

War es nicht die Deutsche Bank welche vor so einigen vielen Jahren ihr Privatkundengeschäft aufgelöst hatte weil es nicht profitabel war? War es nicht auch die Deutsche Bank welche ein paar Jahre später mit aller Gewalt versuchte wieder im Privatkundengeschäft Fuß zu fassen weil es anscheinend ja doch sehr profitabel ist und man deshalb unter anderem die Postbank kaufte?

Ich versteh die Führungsetage dieses Unternehmens nicht.

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obelix236 23.03.2015, 10:07
2. eine glänzende Idee

Die Deutsche Bank sollte sich so schnell wie möglich von den Privatkunden trennen. Mit denen konnte sie noch nie umgehen. Sie wurden immer schon wie Dreck behandelt.

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pejoachim 23.03.2015, 10:07
3. Das ist der Anfang ...

... vom Ende. War es dann schade um DIESE Bank?

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alsterherr 23.03.2015, 10:09
4.

Gab's das nicht schonmal vor 1-2 Jahrzehnten mit der Deutsche Bank 24?

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Zaphod 23.03.2015, 10:10
5. Abwicklung

Sollte der Vorstand der Deutschen Bank den Wunsch vieler erfüllen und die Bank tatsächlich abwickeln? Offensichtlich sind die Vorstände nicht in der Lage, den viel beschworenen Kulturwandel tatsächlich umzusetzen, was kein Wunder ist, da die Mitarbeiter nicht von heute auf Morgen ihre zynischen Einstellungen ändern werden. Daher ist es vielleicht wirklich sinnvoll, die Deutsche Bank aufzuspalten in viele Einheiten, die keinen allzu großen Schaden mehr anrichten können.

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xees-s 23.03.2015, 10:14
6.

das hatten wir doch in den 1980ern schon mal, mit der Folge dass massenhaft Kunden wegblieben. Dt. Bank 24 sollte alle Kunden unter 1 Mio DM aufnehmen und die Dt. Bank nur noch Elitekunden haben. der ganze Mittelstand verlor eine Bank, gerade für das Auslandsgeschäft.
Die lernen nie aus den alten Fehlern?

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studibaas 23.03.2015, 10:15
7. Die arme Bank

Zitat:
Dass ein Strategiewechsel dringend nötig ist, bezweifelt offenbar kaum jemand mehr. Der Vorstand um Anshu Jain und Jürgen Fitschen hat seine selbst gesteckten Ziele bisher deutlich verfehlt. Eine schärfere Regulierung und hohe Kosten für Rechtsstreitigkeiten machen es der Bank schwer, an frühere Rekordgewinne anzuknüpfen."
Gewinn im dritten Quartal (!) 2014 vor Steuern: 266 Mio EUR.
https://www.deutsche-bank.de/medien/de/content/4666_5037.htm
Zahlen stammen also von der Deutschen Bank.
Immerhin auch 98300 Mitarbeiter, das muss man also relatvieren. Das sind pro Mitarbeiter und QUARTAL (!) lediglich 2706 EUR Gewinn. Wieso man da über "dramatische Einschnitte" bei den Arbeitsplätzen nachdenken muss bleibt mir ein Rätsel. Neiddebatte? Auf jeden Fall. Wenn ich monatlich meinen Arbeitgeber 900 EUR Gewinn erbringe und er mich dennoch rausschmeißt weiß man was los ist. Immer mehr Wachstum, Wachstum, Wachstum... .

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schwarzeruhu 23.03.2015, 10:15
8. Lustig.

Die Deutsche Bank hatte ja schonmal vor, sich voll aufs Investmentbanking zu konzentrieren.
Dann kam die Bankenkrise und man gab dem Privatkundengeschäft neues Gewicht und gelobte, solide Geschäfte durch kleine und mittlere Kredite und das Kontengeschäft zu stabilisieren.
Jetzt brummt die FGinanzbranche wieder und der Zyklus geht von vorne los. Wir dürfen uns alle schon mal die Ohren zuhalten. Denn der Ballon platzt irgendwann wieder.

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Bueckstueck 23.03.2015, 10:16
9. Lustig, wie schnell sich Zeiten (wieder) ändern

Vor der von Banken verschuldeten Finanz- und Weltwirtschaftskrise sah (Acker)man das Privatkundengeschäft bei der DB schon als lästiges Anhängsel ohne ausreichend Profitchancen und hat es demzufolge auch stark schrumpfen lassen.

Dann kam der grosse Knall und die Investment Zockerein die (Acker)man als das big business der DB Zukunft sah, waren Knall auf Fall nicht mehr möglich - dementsprechend weinte man dem Privatkundengeschäft nach, denn wo kriegt man sonst noch so leicht Spielgeld her - und der Staat garantiert auch noch dafür!?

Jetzt kriselt es bei der DB, von der (Acker)man seinerzeit sagte, sie käme schlimmstenfalls nur gestärkt aus der Krise, munter weiter und das Privatkundengeschäft steht schon wieder zur disposition.

Kasperletheater.

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