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Strategiewechsel: Deutsche Bank erwägt Trennung von Privatkunden
REUTERS

Die Deutsche Bank überdenkt ihr Geschäftsmodell. Die radikalste Lösung findet dabei offenbar den meisten Anklang: Die Trennung vom Privatkundengeschäft.

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k.hauser.15 23.03.2015, 10:47
30.

Zitat von Gela2006
...und sieht bald so aus, wie bei den Ärzten: Wir erleben hier in Flensburg immer öfter, dass Ärzte keine gesetzlich Versicherten mehr behandeln wollen. Erst kürzlich benötigte ich einen Termin beim Augenarzt, wo man mir einerseits sagte, dass der Kalender voll ist, man aber Selbstzahler schon behandelt werde - und so auch einen Termin erhalte, die Kosten gesetzlich versicherter also nicht mehr über die Krankenkassen abgerechnet werden. WO LEBEN WIR DENN?!!
just to let you know, man nennt es Kapitalismus und die Deutschen müssen endlich mal begreifen, dass sie nicht immer nur die Seiten des Kapitalismusses haben können, die ihnen in den Kram passen, ansonsten aber nach Gerechtigkeit, staatlicher Unterstützung und Gesetzen und Moral kreischen. Liebe Deutsche kapiert es endlich: der Kapitalismus kennt keine Moral, er ist darum nicht mal unmoralisch, das einzige worum es ihm geht ist "make money" womit und wie ist dabei ziemlich wurscht, solange es halbwegs legal ist oder die Sanktionen niedrig genug sind. Wer also nicht wirklich bereit ist eine solidarische Gesellschaft haben zu wollen, in der beispielsweise auch für die Griechen eingestanden wird.... vielleicht doch einfach besser den Mund geschlossen halten. Ansonsten Grundgesetz lesen und den Wahlkreisabgeordneten aufforden initiativ zu werden (Gesetz aus der Mitte der MDB!!) gemäß Artikel 14 und 15 GG Beste Grüße

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snoook 23.03.2015, 10:49
31. Wenn der Bauer nicht schwimmen kann...

... liegt es bestimmt an der Badekappe!
Ich hab' irgendwo noch meine Bank 24 Unterlagen - Willkommen zurück!
Nachdem sie es jahrelang nicht hinbekommen haben, ist eine hektische Radikallösung bestimmt die beste Idee m(

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RobinWeiss 23.03.2015, 10:51
32. Deutsche Bank 24

Es wird echt lächerlich!
Damals war ich bei der Deutschen Bank 24. In Aktenordnern finde ich noch die alten Schreiben, es wurde damals argumentiert, das man sich jeweils in den beiden Banken auf die Kernkompetenzen fokussieren würde. Alle Filialen bekamen neue Leuchtreklamen usw.
Nach ein paar Jahren war der Spuk vorbei und die Deutsche Bank 24 wurde wieder in die Deutsche bank integriert. Angeblich um besseren Service zu bieten: "Alles aus einer Hand", wurde gesagt. Es gab neue EC-Karten, neue Leuchtreklame und neue Gebühren für die Kunden. Also bin ich zu einer anderen Bank gewechselt.
Was das alles gekostet haben mag, aber egal, jetzt wiederholen wir den Spass.

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mebschmw 23.03.2015, 10:52
33. nur noch Zocken - perverse Geschäftsmodelle boomen

Aber klar doch, weg mit den lästigen Bankkunden! Heute wird aus Geld Geld gemacht. Wer so richtig schön spekulieren will, der braucht keine Filialen. Der braucht Großrechner, skrupellose Schlipsträger und die Frechheit, die Welt als Spielcasino zu missbrauchen. Und er braucht Steuerzahler, die ihn retten, wenn das Zocken mal wieder in die Hose geht. Aber was meckern wir eigentlich? Wir wählen ja die Politiker, die den Banken hörig sind und unser und unserer Kinder Geld regelmäßig zur "Bankenrettung" einsetzen, statt Schulen oder Brücken zu renovieren...

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brdistmist 23.03.2015, 10:54
34. Das liebe Geld

Überteibenheit bei den selbsgesteckten Zielen die auf biegen und brechen erzieht werden müssen zeigen doch nur, wie sehr diese Bank mit Deutsch vorneweg was man unter Profit versteht...ungeliebtes bzw. nicht (oder kaum Gweinnbringendes muss weg...und dazu wenn möglich noch das Humane Kapital.
Zitat:Die dritte Variante wird offenbar in der Konzernspitze favorisiert, so berichtet es das "Handelsblatt". Laut der Zeitung "Die Welt" sind auch die Arbeitnehmervertreter dafür, weil damit dramatische Einschnitte bei Produkten und Arbeitsplätzen wohl ausblieben.
Na wenn selbst Arbeitnehmervertreter dieser Instutition nicht merken, dass selbst bei Verkauf der Sparten trotzdem jede menge Arbeitsplätze futsch sind, sagt das doch viel über die Rückgradlosigkeit (braucht man ja eh nicht beim Bückling machen).

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Marut 23.03.2015, 10:56
35. Alles klar.

Die deutsche Bank ist nur ehrlich: der Mensch zählt nicht wirklich, nur das Geld alleine lohnt es, sich damit zu befassen. Dann brauchen wir ja nur noch warten, bis die Bankenlobbyisten dafür sorgen, dass der Mensch auch aus der Gesellschaft outgesourced wird.

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CommonSense2006 23.03.2015, 10:57
36. Der einzige Grund

zu dieser Bank als Kunde überhaupt noch zu gehen, bestände m.E. darin, dass man isch von einer so großen Bank eben eine gewisse Stabilität erhofft. Wenn die Kollegen jain und Fitschen nun wieder anfangen, das gleiche Rad zu erfinden, das sich vor 15 Jahren schon als unpassend erwiesen hat, damit aber der Bank 2 x riesige Umbaukosten aufladen (muss ja hinterher wieder zurückgebaut werden), dann ist das das Gegenteil von Stabilität und Verlässlichkeit.

Vielleicht soltlen die Herren mal weniger strategischen Schnickschnack wälzen und einfach ihre Kunden fragen, solange die noch da sind.

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Checkweg 23.03.2015, 10:59
37. Jeden Tag laeuft ne neue Sau durchs Dorf...

Erst in den Boomjahren Privatkunden loswerden, dann nach 2008 Fokus darauf da Investmentbanking schlecht laeuft, jetzt-da die Gier wieder da ist-Privatkunden weg...mmhhh...etwas unkonstant was man hier mit seiner "Strategie" macht..
Bitte nicht vergessen..Die Privatkunden bringen zich 100-Milliarden als Einlage zur Bank, mit denen man billig zocken kann..Momentan ist das bei 1% Zentarlbank fininazierung vllcht. nicht ausschlaggebend, aber wenn der Zins steigt...das Rating sinkt und Re-Finanzierung deswegen teurer wird etc...??????

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hubertrudnick1 23.03.2015, 10:59
38. Deutsche Bank

Das ist nur ein Zeichen ihrer Hilflosigkeit, man kommt einfach nicht zu Potte, man hat sich in den vielen Umbauten ständig nur verrechnet.

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vaikl 23.03.2015, 11:00
39. Dass man bei der DB wirklich glaubt,...

...der private Finanzkunde hätte das klägliche Scheitern von Bank24 nach einigen Jahren schon wieder vergessen, ist ein Beweis der abgehobenen Arroganz, die in diesem Geld-Dinosaurier immer noch steckt.

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