Forum: Wirtschaft
Streit bei der Lufthansa: "Selbst das Bodenpersonal schüttelt den Kopf über die Pilot
AFP

Die Piloten der Lufthansa ärgern Konzern und Kunden mit immer neuen Streiks. Ex-Lufthansa-Manager Thomas Sattelberger sieht die Schuld bei einer sturen Gewerkschaft, die liebgewonnene Besitzstände verteidige.

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nano-thermit 29.11.2016, 09:37
1. Natürlich...

Streiken ist schlecht und das sollte in Deutschland bloß nicht als Beispiel herhalten. Wo kämen wir hin, wenn die Deutschen auf die streikbarikaden gingen, so wie in Frankreich. Wenn Konzerne tatsächlich sich daran erinnern mussten, das sie Mitarbeiter haben die sich mit einer Firma identifizieren, jedoch nicht mit den Aktieninhabern?

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m.sielmann 29.11.2016, 09:43
2. Fingerpoiniting statt Unternehmensführung

Wenn - wie hier - das Management auf die Gewerkschaft als "schuldige" deutet, legt dies die eigentliche Ursache offen. In den Luftfahrtunternehmen ist die Stimmung der Beschäftigten vorsichtig formuliert nicht gerade gut. Die Zersplitterung der Belegschaft, eine langjährige von lufthansa vorangetriebene Politik führt nun zu Ergebnissen, die das Management einer Airline, die sich zwischen Billigflieger und Top-Airline nicht entscheiden können. Wenn Piloten bei German Wings für Lufthansa fleigen, aber die niedrigere Konzernvergütung beziehen, wie stellt sich dann bitte Herr Sattelberger vor, dass sich Streiks vermeiden lassen. Personalmanagement und Menschenführung gehört zu dem Fachgebiet, dass er und die Airlien sträflich vernachlässigt haben. Dazu eine Unternehmenspolitik des hin- und hers. Aber wenn sich die negativen Folgen tagtäglich beim Fliegen für die Passagiere zeigen, kommt es gelegen, wenn man der Beschäftigtenseite die Verantwortung zuschieben kann. Lufthansa-Management, entscheide Dich langfristig für eine Strategie, ändere sie nciht ständig und suche dieSchuld nicht bei denBeschäftigten, die haben das Management nicht benannt.

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Pinin 29.11.2016, 09:46
3. Wo ist das Problem?

Einfach nicht mehr mit der Lufthansa fliegen bis die Pleite sind, und dann neu starten.

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bierzelt 29.11.2016, 09:46
4. Äh ja?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/lufthansa-vorstand-darf-sich-ueber-gehaltserhoehung-freuen-a-1068556.html

Sich selbst die Taschen füllen und dann den Piloten 2,5% mehr Lohn gegen Mehrarbeit bieten. Ich bin mir auch sicher, dass das Problem bei der Gewerkschaft liegt.

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sraab 29.11.2016, 09:47
5. Ausgewogen

Im Sinne einer ausgewogenen Berichterstattung erwarte ich als nächstes ein Interview mit einem Vertreter der Gegenseite. Sonst ist das hier neolibarale Meinungsmache.

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eldoloroso 29.11.2016, 09:50
6. Die Effizienz macht's

Tach,
Pilotenstreiks treffen das Kerngeschäft, die Kunden und die Kasse der LH direkt. Daher sind sie hocheffizient und öffentlichkeitswirksam. Gleichzeitig buche ich seit Jahren nicht mehr bei LH, man weiss ja nie ob nicht plötzlich irgendein Streik meinen Flug lahmlegt.
Witzigerweise kann z.B. bei Amazon die Hälfte der Belegschaft streuiken und keine Sau interessiert's (da die Kunden nach wie vor ihre Ware erhalten...)

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schgucke 29.11.2016, 09:51
7. Maßlosigkeit

die Gehälter und Bedingungen der Piloten sind immer noch üppigst und noch ein Relikt aus der Zeit, in der Fliegen was Schönes und Reiches wie aus der Drei-Wetter-Taft-Reklame war. aber wenn sie nicht die Nation nerven würden, können sie meinetwegen gerne für Vorstandsgehälter in den Cockpits kämpfen.

wie ist das eigentlich bei den Service-Damen hinter ihnen? sind die Arbeitsbedingungen für Stewardessen auch noch so wie bis zu den Siebzigern?

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hansjoerg.gloede 29.11.2016, 09:53
8. Meine Entscheidung

steht fest: Wenn es sich vermeiden lässt, NIE wieder Lufthansa. Was Piloten mit einem Durchschnittsverdienst von 140.000 Euro und einer Luxus-Rente mit 55 gerade tun, ist Geiselnahme. Denn der nächste Schritt wird bald folgen. In einer voll besetzten Maschine kündigen sie an, nicht eher zu landen, bis ihre Forderungen erfüllt sind...

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kraftmeier2000 29.11.2016, 09:56
9. Es wird Zeit,

das man diesen Herren Piloten und hier vor allem der Gewerkschaft Cockpit die Grenzen aufzeigt.
Überhöhte Forderungen, und Einmischung in die Geschäfte (Neue Fluglinien) geht gar nicht.
Es muss doch eine Möglichkeit geben, diesem ganzen unwürdigen Vorgang zu beenden, und wenn es sein muss eben auch mit einem harten Schnitt von Seiten der Konzernführung. Bin selber Arbeitnehmer, würde aber nie einer solchen Kompromisslosen Gewerkschaft angehören wollen, die nicht einmal in eine Schlichtung gehen will. Es müsste doch möglich sein diese Vereinigung austrocknen zu lassen.

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