Forum: Wirtschaft
Streit mit China: Trump will Handel mit ausländischen "Risiko-Firmen" verbieten
AP

Im Handelsstreit mit China setzt Donald Trump laut Nachrichtenagentur Reuters auf Eskalation. Per Erlass will er Geschäfte mit Firmen verbieten, die seiner Meinung nach eine Gefahr für die USA darstellen.

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hps 27.12.2018, 11:32
10. The Good, the Bad and the Ugly

+... fürchten, dass die Chinesen die Huawei-Technologie
als Einfallstor für Wirtschaftsspionage und Cyberattacken missbrauchen könnten...
Doch nicht etwa nach dem Vorbild der NSA?
Deren Aktivität ist auf den Privatsektor ausgerichtet.
Wie soll man denn da noch die Guten, die Bösen
und die Hässlichen unterscheiden?
Also:
Privatspionage = NSA
Wirtschaftsspionage = China
Gedankenspionage = ???

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andizüri 27.12.2018, 11:35
11. Weltherrschaft

Wer hat öffentlich erklärt, dass er die Weltherrschaft über die Informationen über Menschen wolle? Die USA bzw. deren DARPA begann 2003 mit ihrem System TIA Total Information Awareness. "TIA aimed to gather detailed information about individuals in order to anticipate and prevent crimes before they are committed". Später wurde TIA in "Terrorist Information Awareness" umgetauft und läuft jetzt bei der NSA (Wikipedia). Dazu gehört natürlich auch, dass jede Konkurrenz ausgeschaltet wird. Wer überall auf der Welt alle Informationen abgreifen will, ist darauf angewiesen, dass es keine Informationssysteme gibt, die nicht von ihm selbst gesteuert werden.

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Beat Adler 27.12.2018, 11:37
12.

Zitat von spmc-12355639674612
vor allem ins eigene Fleisch schneiden, denn gerade die genannten "Risiko-Firmen" sind für US-amerikanische Konzerne vor allem gute Kunden und China ein gigantischer Absatzmarkt. Wir dürfen davon ausgehen, dass China, sollte Herr Trump diesen Weg weitergehen wollen, nicht untätig bleibt und seinen Einfluss in Südostasien, Afrika und Südamerika weiter auszubauen und seine Abhängigkeit von US-amerikanischer Technologie zu verringern versucht. Die USA mögen militärisch nicht zu besiegen sein, aber sie sind in finanzieller Hinsicht äußerst verwundbar, da sie stark von ausländischen Investoren abhängen.
"Die USA mögen militärisch nicht zu besiegen sein, aber sie sind in finanzieller Hinsicht äußerst verwundbar, da sie stark von ausländischen Investoren abhängen."

US Firmen investierten rund um den Globus, ausserhalb der USA, weit ueber 5'000 Milliarden $. China, staatseigene und private Firmen, bisher um die 1'000 Milliarden $.

Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sich dieses Verhaeltnis 5:1 zu Gunsten der USA in Zukunft wesentlich aendert.

Diese US Firmen bunkern im Ausland weit ueber 1'000 Milliarden $ an Reserven, die sie nicht in die USA, trotz Steuersenkung, NICHT zurueckfuehren, weil sie im Ausland profitabler investiert werden koennen.

Von Verwundbarkeit der USA, besonders der US Firmen, ist nichts zu erkennen!
mfG Beat

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ronomi47 27.12.2018, 12:57
13. Das wäre unmöglich!

Zitat von Stormwatch
... wenn man sie auch in Europa konsequent umsetzen würde. Dann müsste man wohl jede Menge amerikanischer Firmen von sämtlichen Ausschreibungen ausschließen, weil diese Hardware liefern, die von der NSA zu Spionagezwecken....
Für mich ist es undenkbar, dass Vasallenstaaten ihrem Herrn derartige reziproke Massnahmen ins Auge fassen würden. Oder kennen Sie einen einzigen Politiker, der sich solches trauen könnte?

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worlunteer 27.12.2018, 17:55
14. @hammerbeck

Mehrheitlich chinesischen Eigentümern. Das könnten Sie aber eigentlich wissen. Wo sich der Hauptsitz befindet ist unerheblich.

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