Forum: Wirtschaft
Streit mit der EU: Industrie fürchtet Jobkahlschlag bei Aus für Ökostrom-Rabatte
DPA

Die EU-Kommission stellt milliardenschwere Ökostrom-Rabatte für deutsche Konzerne in Frage. Die Reaktionen fallen deutlich aus, die Industrie warnt vor dem Verlust Tausender Jobs. Energieminister Gabriel will die Privilegien vorerst weiter gewähren.

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hiwhatsup 19.12.2013, 12:45
210. Armutsbericht: Rettet das Ruhrgebiet!

Vor allem im Ruhrgebiet ist energieintensive Industrie, die von der Öko-Strom Subvention besonders betroffen ist.
Die energieintensive Industrie im Ruhrgebiet kann die Öko-Strom Subvention nicht bezahlen, geht daran zu Grunde.
Nach 10 Jahren EEG Gesetz ist das Armuts-Risiko auch in statistischen Zahlen nachweisbar. Im Armutsbericht steht:

"Keine Entwarnung gebe es insbesondere für die "armutspolitische Problemregion Nummer eins", das Ruhrgebiet. "Ganze Regionen befinden sich in Abwärtsspiralen aus wachsender Armut und wegbrechender Wirtschaftskraft. Hier brauchen wir eine gezielte finanzielle Förderung und soziale Programme, um der Verödung entgegenzuwirken", so Schneider."

Armutsbericht: Verteilung von Armut und Reichtum in Deutschland - SPIEGEL ONLINE

Sind die MENSCHEN im RUHRGEBIET DOOF - oder liegt der wirtschaftliche Niedergang auch darin begründet, dass das Ruhrgebiet besonders durch die ÖKO-STROM UMLAGE belastet ist?!?
Unsere EU-Nachbarn müssen diese Subvention nicht bezahlen!!!
Rettet die Kumpels!
Seit Einführung des EEG 2001 stark steigende Armut:
Grafiken: Verteilung von Armut und Reichtum in Deutschland - Ruhrgebiet

Nur das sonnenreiche Bayern profitiert von der EEG Umlage:
http://www.handelsblatt.com/meinung/...7067998-2.html

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hiwhatsup 19.12.2013, 12:52
211. Die Villa des Solar-World Chefs Frank Asbeck

Zitat von mundusvultdecipi
...Sie wissen aber schon,dass Sie mit der Begleichung Ihrer Stromrechnung den Aktionären der Strom Oligarchen zu deren dicken Villen verhelfen.Selbst in der BLÖD Zeitung steht,die Vorstände einer AG sind ihren Aktionären verpflichtet,nicht jedoch dem Kunden(Endverbraucher)

Schloss Marienfels in Remagen: Solarworld-Chef Frank Asbeck kaufte Schloss "von meinem privaten Vermögen"
http://www.general-anzeiger-bonn.de/...cle957602.html

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Zuversicht7 19.12.2013, 13:09
212. Falls

Zitat von hiwhatsup
Nein! Die Photovoltaik und Windkraft Betreiber bekommen die Subvention. Alle anderen (Industrie & Privathaushalte) bezahlen die Subvention. So mancher Industriezweig ......
Falls Sie in der Nähe von Grundremmingen wohnen wäre das möglich( abhängig vom Lebensalter)!
Siehe:
Im Jahr 1975 trat ein Zwischenfall auf, bei dem zwei Arbeiter durch austretenden heißen, radioaktiven Dampf ums Leben kamen.[5]

Am 13. Januar 1977 kam es zu einem Unfall mit wirtschaftlichem Totalschaden. Bei kaltem und feuchtem Wetter traten an zwei stromabführenden Hochspannungsleitungen Kurzschlüsse auf. Bei der dadurch eingeleiteten Schnellabschaltung kam es zu Fehlsteuerungen. Nach zirka zehn Minuten stand im Reaktorgebäude das Wasser etwa drei Meter hoch und die Temperatur war auf rund 80 Grad Celsius angestiegen. Durch die Fehlsteuerung kam es dazu, dass zu viel Wasser zur Notkühlung in den Reaktor gepresst wurde. Durch Überdruck-Ventile gelangten – unterschiedlichen Quellen zufolge – zwischen 200 m³ und 400 m³ radioaktives Kühlwasser (ca. 280 Grad Celsius) in das Reaktorgebäude (im Gegensatz zu den heutigen besaßen die damaligen Siedewasserreaktoren noch keine Kondensationskammern, sondern bliesen den Dampf in ein Volldruck-Containment ab.[4]) Das im Gebäude befindliche Wasser wurde später, wie auch die Gase, kontrolliert ins Freie geleitet.

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mundusvultdecipi 19.12.2013, 14:44
213. Pv..

Zitat von hiwhatsup
Nein! Die Photovoltaik und Windkraft Betreiber bekommen die Subvention. Alle anderen (Industrie & Privathaushalte) bezahlen die Subvention. So mancher Industriezweig kann die Subvention....
..und WK Betreiber sind Stromerzeuger wie RWE und E.on.Sie zahlen also an die 4 grossen EVUs jeden Monat Subventionen....?:-)

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hiwhatsup 19.12.2013, 15:26
214. Arroganz der Freizeit Öko-Technologen

Zitat von mittelstandsfreund
Wer Leistung in Anspruch nimmt, muss auch dafür bezahlen. Normal sollten die Stromkosten progressiv gestaffelt sein, denn nur dann lohnt es sich, neue Wege in der Versorgung energieintensiver Unternehmen zu gehen. Zum Beispiel sollte ein Investitionsprogramm für diese Energien aufgelegt werden, die sich durch eigene.....
Viele Freizeit Öko-Technologen unterstellen der Industrie gerne Inkompetenz und Gewinn-Gier. Die Industrie ist zu blöd die Kosten zu Analysieren und moderne Technologie einzusetzen, ökologisch zu sein.

Dabei haben wir bei uns eine ganze Abteilung mit Verfahrenstechnikern, die sich mit der Reduzierung des Energieverbrauchs beschäftigen - und wir tätigen Investitionen im Milliardenbereich, um die Energiekosten zu reduzieren.
Jede Woche kommen Lieferanten und stellen uns neue Technologien vor mit denen wir weiter Energie einsparen können.
Wenn der Energiekosten der größte Anteil ist - dann ist es unternehmerisches Interesse, den Energieverbrauch möglichst gering zu halten.

Für Sie noch mal als Übersetzung:
Aus Gründen der GIER werden die ENERGIEKOSTEN REDUZIERT!!!!
Je geringer die Energiekosten, desto größter die Gewinne in energieintensiven Betrieben, desto größter die AKTIENGEWINNE.

Dazu braucht es keine Grünen - und erst recht keine
Freizeit Öko-Technologen, die alles besser wissen.
Es braucht VOLLZEIT Verfahrenstechnik Ingenieure mit langjähriger Berufserfahrung!

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rambo-1950 19.12.2013, 18:46
215. JOBKAHLSCHLAG wenn das....

das einzige Mittel der Industrie ist, sind sie echt zu Bedauern!
Als Gegenmaßnahme sämtliche Vergünstigungen der EEG-Umlage zurückzahlen, dazu staatliche Fördergelder und Investitionen zurückfordern. Zusätzlich mit Billigung nicht bezahlte Steuern einfordern und diese beträge ALLE in einen Topf!!!
BEDINGUNG - Schäuble & Co dürfen keinen Zugriff haben. Mit den XXX-Milliarden können Auffanggesellschaften gegründet werden, die marode aber lebensfähige Betriebe vom Konkursverwalter für "Appel und Ei" übernehmen.
Sollen sie doch in's Ausland gehen die "Flickschuster", die sich Wettbewerb immer nur auf Kosten der Mitarbeiter oder Allgemeinheit stellen.
Wehe die haben auch nur ein € weniger in ihrer prall gefüllten Schatulle schon beginnt das Gezeter.

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Petra 19.12.2013, 19:56
216.

Zitat von mundusvultdecipi
..und WK Betreiber sind Stromerzeuger wie RWE und E.on.Sie zahlen also an die 4 grossen EVUs jeden Monat Subventionen....?:-)
Selbstverständlich - wer EE erzeugt, hat gemäß EEG Anspruch auf die subventionierte Vergütung, also auch RWE und EON. Was dachten Sie denn?

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kdshp 20.12.2013, 13:05
217.

Zitat von gegenrede
Das stimmt so nicht. Da gibt es zum Beispiel eine Menge Bürger, die ihren Strom selber produzieren, andere verbrauchen viel oder wenig Strom, wieder andere verwenden den Strom ihrer Firma. Da wir leider keine direkte Demokratie haben wählt man Parteien und diese haben Programme, wenn man zum Beispiel als wichtigsten Punkt Arbeit definiert und daran seine Wahlentscheidung knüpft, dann kann die Partei, die man wählt bei der Energiefrage eine Position vertreten, die einem nicht gefällt....
Ja dann ist doch alles ok! WAS regen wir uns dann über die paar cent überhaupt auf. Alles wird gut.

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gegenrede 20.12.2013, 15:07
218. Und was ist mit den Benzinpreisen?

Zitat von kdshp
Ja dann ist doch alles ok! WAS regen wir uns dann über die paar cent überhaupt auf. Alles wird gut.
Wenn der Strompreis für Sie das wichtigste Wahlkriterium ist, dann wählen Sie doch eine Partei oder gründen eine, die einen niedrigeren Strompreis verspricht.
Viel Glück!

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optimah 20.12.2013, 19:24
219. Wir brauch einen Ausgleich von Angebot und Nachfrage

Zitat von Blaumännchen
Was Sie vorschlagen ist aus meiner Sicht werder wünschenswert noch praktikabel, zumindest nicht wenn es bezahlbar sein soll. Die Energiewende wird die Erwartungen nicht erfüllen weil ungeignete Technologien zum Träger der gesamten Energiversorgung einer 80 Mio Einwohner Wirtschaftsnation gemacht werden sollen. Wenn Sie die Anforderungen eines Landes wie DE sicherstellen wollen benötigen Sie grundlastfähige Techniken. Wenn wir das Atom beiseite lassen bleiben eben die fossilen bis eine grundlastfähige Ersatztechnik entwickelt ist. Dies aber bitte immer auf dem neuesten Stand der Technik. Ein heutiger PKW hat mit dem vor 20 Jahren ja auch nix mehr zu tun. Der Verweis auf Speicher greift nicht den teuer prod. Strom bleibt teuer auch wenn Sie ihn speichern. Ihre Verteuerungsvorschläge beweisen mir letztlich das die EE nur dann weiterexistieren wenn die anderen zwangsweise verteuert werden. Aber was soll das dann noch, wem nutzt das bitte schön? Und was wird mit dieser ganzen Geld Umverteilung am Ende erreicht? Wieso haben Leute ein Problem damit ihren Strom vom EVU zu beziehen? Bei aller Kritik die man als Verbraucher haben kann sind dort ja immerhin noch diejenigen die von Energieerzeugung etwas verstehen. Das in der Energieversorgung jeder dezentral seinen eigenen Stiefel machen soll halte ich für fatal. Warum soll ein Industrieunternehmen von der Energieversorgung abgekoppelt werden? Welcher Gewinn soll das für den Privatverbraucher haben wenn er in dem gleichen Unternehmen vielleicht auch noch seinen Arbeitsplatz hat? Hat es Sie je gestört wenn die Hersteller von Waren die Sie für Ihren täglichen Bedarf benötigen ausser privat auch Geschäftskunden beliefern? Ich bleibe dabei: Es gibt nichts richtiges im falschen. Die EW ist reif gestoppt zu werden.
Wir brauchen einen Ausgleich von Angebot und Nachfrage. Der Begriff Grundlast ist da nicht zielführend. Mit dezentraler Energierversorung, d.h. mit PV am besten vom Dach des Verbrauchers, mit regionaler Windkraft und mit derzentralen BHKWs als Ausgleichskraftwerke ist eine robustere Stromversorgung möglich, als wir sie heute haben. Ein Ausfall eines einzelnen Bauteils, zerstörte Stromleitungen durch Unwetter oder gar terroristische Anschläge können so einem dichten Netz nicht viel anhaben. Ich will ja den EVUs nicht ihre technische Kompetenz absprechen. Wenn es jedoch nach den EVUs ginge, müßte ich 30 Cent für die KWh bezahlen und würde nur 3 Cent für den eingespeisten Strom erhalten. Das finde ich nicht gut, da möchte ich schon, dass die EVUs ihr Geschäftsmodell ändern. Am liebsten wäre mir ein Tarif, bei dem Einspeisevergütung und Verbrauchspreis identisch sind, d.h. keine 15 Cent Umlagen auf den Arbeitspreis. Statt dessen zahlt man eine Pauschale entsprechend der maximalen Leistung für den Zugang zum Netz (wie heute in Frankreich), denn nur so können Marktkräfte optimal wirken. Die EVUs sind dann keine Versorger sondern Dienstleister, die z.B. für Kunden maßgeschneiderte Lösungen erstellen (z.B. Planung eines BHKWs) und möglichst nur über Preissignale und möglichst nicht über direkte Eingriffe für die Netzstabilität sorgen.

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