Forum: Wirtschaft
Streit mit der GDL: Bahn-Chef Grube macht Lokführern schwere Vorwürfe
DPA

Der längste Streik in der Geschichte der Bahn ist vorbei. Doch Konzernchef Grube ist nicht versöhnt, sondern verärgert. Der Streit mit den Lokführern geht in die nächste Runde.

Seite 1 von 30
Nabob 09.11.2014, 10:12
1. Ach Gottchen, der Herr Grube!

Den gibt es ja auch noch. Und nun ist er sogar verärgert. Wie niedlich! Das steht aber gar nicht im Grundgesetz, dass der Herr Grube beim Streik auch verärgert ist - was machen wir denn da nur? Wer bringt ihm denn ne Rolle Drops?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
goethestrasse 09.11.2014, 10:12
2. mit beiden Gewerkschaften verhandeln.

...und das erste Ergebnis zählt dann auch für die andere ? Habe ich diesen Vorschlag der Bahn AG richtig verstanden ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
volksagt 09.11.2014, 10:18
3. Einheitliche Tarife für die Bahn

Kein Bahnangestellter wird dagegen sein, den besser ausgehandelten Tarif der GDL auch zu bekommen, selbst wenn er in der EVG ist. Das Bahnmamagement will natürlich nur das eigene Einkommen erhöhen und steht einer angemessenen Lösung selbst im Weg. Imageschaden spielt offensichtlich keine Rolle.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
grenoble 09.11.2014, 10:18
4. Diese miese

...da fällt zum Glück kein vernunftbegabter Mensch hinein.

Ein Angebot welches schon vor dem Streik nicht zur Verhandlung stand, als erneutes Angebot zu wiederholen und und damit tatsächlich die Verhandlungen zu blockieren, das macht die GDL hoffentlich nicht mit.

Es ist für die Verhandlungen vollkommen irrelevant ob ein Teil der Mitglieder der GDL Zugbegleiter sind und in den "Genuß" des Abschlusses kommen.

Es geht hier nicht um größere Gewerkschaft, kleinere Gewerkschaft, es geht Grube und der Politik einzig darum Arbeitnehmerrechte weiter auszuhöhlen.

Wer sich gegen den Streik, gegen die GDL positioniert stellt sich gegen die Arbeitnehmer und deren Recht sich durch die Gewerkschaft ihrer Wahl vertreten zu lassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HaPeGe 09.11.2014, 10:19
5. Nein, ...

Zitat von goethestrasse
...und das erste Ergebnis zählt dann auch für die andere ? Habe ich diesen Vorschlag der Bahn AG richtig verstanden ?
... haben Sie nicht ! Nicht richtig gelesen; die Rede ist von parallelen Verhandlungen. Davon welches Ergebnsi letztendlich zählt, oder ob mit beiden Gewerkschaften ein Tarifvertrag geschlossen wird, davon ist keine Rede.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Blaumilchvor 09.11.2014, 10:21
6. Angriff ist die beste Verteidigung

...das scheint Herrn Grubes Taktik zu sein. Die Vorwürfe gegen die Bahn ist nicht gerechtfertigt. Beim Publikum draußen wird's aber gut ankommen der Presse sei Dank! Die eigentlich Verantwortlich sind unsere unfähigen Politiker die dieses Dilemma erst ermöglichten. Die Privatisierung der Bahn war der größte Fehler der dabei gemacht wurde. Auswirkungen: Rückbau von unrentablen Stecken, Einstellung nicht rentabler Strecken, Fahrpreiserhöhungen die jedes Maß verloren haben und über den Service und Pünktlichkeit der Bahn will ich gar nicht reden! Herr Grube würde gut daran tun sich erstmal selbst an die Nase zu fassen. Was hier gegen die Gewerkschaft GDL betrieben wird, auch von der Presse ist reine Heuchelei. Wer sich nur mal die Mühe macht nachzulesen worum es bei der Bahn hier geht und nicht nur die oberflächliche Berichterstattung wahrnimmt, muss zugeben das die GDL doch nur ihre Aufgaben als Gewerkschaft gegenüber ihren Mitgliedern (Mitglieder der Bahn sind eben Lokführer und aber auch Rangierführer und Zugbegleiter) nachkommt. Für diejenigen Zugbegleiter und Lokführer die der EVG angehören darf die bahn ja gerne andere Tarifverträge aushandeln, das steht dem "Verein Deutsche Bahn" doch frei. Im Prinzip will die Bahn aber nicht as EVG Mitglieder zur GDL überwanden, das ist der Grund ihrer starren Haltung gegenüber der GDL. Wer genau hinsieht kann den Wolf im Schafspelz erkennen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HaPeGe 09.11.2014, 10:22
7. Bärendienst !

Die GDL hat auf alle Fälle allen Arbeitnehmern in Deutschland einen Bärendienst erwiesen. Sie hat ein wichtiges Prinzip der Gewerkschaftsarbeit verletzt: Die Solidarität.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aktiverbeobachter 09.11.2014, 10:25
8. Juristisches Recht vs. Moralischem

Zitat von Nabob
Den gibt es ja auch noch. Und nun ist er sogar verärgert. Wie niedlich! Das steht aber gar nicht im Grundgesetz, dass der Herr Grube beim Streik auch verärgert ist - was machen wir denn da nur? Wer bringt ihm denn ne Rolle Drops?
Was hat nun das GG damit zu tun? Ich als Kunde bin ebenso verärgert und habe überhaupt kein Verständnis für diese total unverhältnismäßigen Maßnahmen dieser Gewerkschaft. Diese totale Ignoranz gegenüber der Umwelt und das Zurückziehen auf das juristische Recht, welches Ja so toll im GG verankert ist, macht mich sprachlos. Leider mal wieder typisch deutsch. Ich bin noch zum solidarischen Denken und Handeln erzogen worden und das bedeutet für mich nicht meine egoistischen Interessen auf Kosten anderer durchsetzen zu wollen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wadenzwicker 09.11.2014, 10:27
9. nicht lernfähig

Die Bahn könnte, will aber nicht. Dann wird sie eben die nächste Klatsche kriegen. So einfach ist das, Hr. Grube.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 30