Forum: Wirtschaft
Streit mit der GDL: Bahn-Chef Grube macht Lokführern schwere Vorwürfe
DPA

Der längste Streik in der Geschichte der Bahn ist vorbei. Doch Konzernchef Grube ist nicht versöhnt, sondern verärgert. Der Streit mit den Lokführern geht in die nächste Runde.

Seite 24 von 30
KingTut 09.11.2014, 15:12
230. Schön ....

Zitat von karl-felix
[Nein]die Foristen legen Wert auf unsere grundgesetzlich garantierten Rechte und Freiheiten, an einem funktionierenden Gemeinwesen, sozialem Frieden und wachsendem Wohlstand der Nation. Und deshalb wehren die sich zu Recht gegen solche Chaoten wie Sie, die das Recht in die eigene Hand nehmen wollen. Wenn deutsche Gerichte nach geltendem Recht die Verhältnismässigkeit ......
... dass Sie mich als Chaot bezeichnen, nur weil ich anderer Meinung bin als Sie. Haben Sie sich schon mal gefragt, warum selbst die DGB- und DBB-Vorsitzenden deutliche Kritik an Weselsky üben? Hinzu kommen noch viele Kommentatoren der diversen Nachrichtensender, von denen insbesondere Heiner Bremer von n-tv Antworten seitens des Gesetzgebers anmahnt. Wenn sie die alle als Chaoten bezeichnen wollten, dann würden Sie es sich etwas zu einfach machen, verehrter Herr Kollege.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
knuty 09.11.2014, 15:21
231.

Zitat von KingTut
Frau Nahles' Ministerium arbeitet aus gutem Grund an einem Tarifeinheitsgesetz. Dieses wird dann die konkurrierenden Gewerkschaften zwingen sich vor Tarifverhandlungen auf eine gemeinsame Linie zu einigen. Das halte ich für vernünftig.
Der Entwurf dieses Gesetzes sieht allerdings ganz anders aus. Demnach soll sich nämlich die kleinere der größeren Gewerkschaft unterwerfen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
siebenh 09.11.2014, 15:31
232. Nein guter mann

Zitat von herz+hirn
die Menschen für gleiche Arbeit unterschiedlich zu entlohnen. Frauen, Leiharbeiter undsoweiter. Sparen Sie sich Ihre provokante Entrüstung mal lieber für die wirklichen Sauereien, oder sind Ihnen die Zustände, die in den letzten 10 Jahren - von der Politik billigend in Kauf genommen - zur Regel geworden sind, völlig egal bzw. unbekannt?!
Ich versuche bem Thema zu bleiben. Danke. Sollten Sie auch versuchen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
blattschuss 09.11.2014, 15:38
233. härtere Bandagen!

Beim nächsten Streik sollte die Bahn endlich zum Mittel der Aussperrung greifen, dann sind in kurzer Zeit die Streikkassen leer und der GDL-Diktator Weselsky würde bald anders pfeifen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Luscinia007 09.11.2014, 15:46
234.

Zitat von KingTut
... dass Sie mich als Chaot bezeichnen, nur weil ich anderer Meinung bin als Sie. Haben Sie sich schon mal gefragt, warum selbst die DGB- und DBB-Vorsitzenden deutliche Kritik an Weselsky üben? Hinzu kommen noch viele Kommentatoren der diversen Nachrichtensender, von denen insbesondere Heiner Bremer von n-tv Antworten seitens des Gesetzgebers anmahnt. Wenn sie die alle als Chaoten bezeichnen wollten, dann würden Sie es sich etwas zu einfach machen, verehrter Herr Kollege.
Was erzählen Sie denn? " Der Deutsche Beamtenbund (DBB) gibt der Lokführergewerkschaft GDL weiter Rückendeckung. Die Ablehnung des Antrags auf eine einstweilige Verfügung sei ein Etappensieg, sagte der DBB-Vorsitzende Klaus Dauderstädt im Deutschlandfunk. Die Bahn müsse in der Kernfrage bezüglich der unterschiedlichen Tarifverträge flexibler werden. ..."
Beitrag vom 7.11. http://www.deutschlandfunk.de/lokfuehrer-streik-beamtenbund-sieht-etappensieg.694.de.html?dram:article_id=302465

Und dass der DGB gegen die Konkurrenzgewerkschaft keilt, ist ja nicht verwunderlich. Als ob sich der DGB, in dem die EVG vertreten ist, sich von einer durchsetzungsfähigeren Gesellschaft die Butter vom Tisch nehmen lassen will. Da müssten DGB/EVG sich doch zur Abwechslung um die Belange der Arbeitnehmer kümmern ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Luscinia007 09.11.2014, 15:53
235.

Zitat von KingTut
Frau Nahles' Ministerium arbeitet aus gutem Grund an einem Tarifeinheitsgesetz. Dieses wird dann die konkurrierenden Gewerkschaften zwingen sich vor Tarifverhandlungen auf eine gemeinsame Linie zu einigen. Das halte ich für vernünftig.
Jetzt haben wir vor genau 25 Jahren Einheitsstaat und Einheitspartei überwunden, um jetzt ein Tarifeinheitsgesetz vorgesetzt zu bekommen!
Aber keine Sorge, das "Tarifeinheitsgesetz" wird an Art. 9 Abs. 3 scheitern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frommerstop 09.11.2014, 16:03
236. kein Wunder dass die Bahn

nicht einlenkt. Sie hat mit Hilfe der Medien die GdL als
Schuldigen an allem Übel ausgeguckt und die Menschen nehmen nicht wahr dass es der Bahn problemlos möglich wäre den Streik/Kinflikt aufzulösen. Daher ist sie an den Streikfolgen mindestens genauso in der Pflicht wie die GdL; ausserdem will die Bahn lieber die handzahhme Eisenbahnergewerkschaft die immer gleich die Hacken zusammen schlägt als wichtigsten Partner behalten. Wenn die GdL für "das rollende Personal" zuständig sein sollte dann rappelts im Karton wenn es um bessere Bezahlung etc geht. Das will die Bahn unter allen Umständen vermeiden

Beitrag melden Antworten / Zitieren
moistvonlipwik 09.11.2014, 16:44
237.

Zitat von Pandora0611
Aber auch die Mobilität ist ein Grundrecht. OK, ein Streik soll den Arbeitgeber treffen, das hat er auch, aber viel mehr hat er die Bevölkerung (Bahnkunden) getroffen, welche.......
Ein Grundrecht auf Mobilität gibt es nicht - schon gar nicht gegenüber anderen Leuten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sternfalke77 09.11.2014, 16:56
238. Ahh ja ...

Zitat von blattschuss
Beim nächsten Streik sollte die Bahn endlich zum Mittel der Aussperrung greifen, dann sind in kurzer Zeit die Streikkassen leer und der GDL-Diktator Weselsky würde bald anders pfeifen.
Wenn ausgesperrt würde, wäre der Bahnverkehr sichergestellt ?

Streikkassen leer ? Unterschätzen Sie da mal nicht die Solidarität der restlich verbliebenen wirkichen Gewerkschaften ! Da ist finanzielle Hilfe nicht unüblich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Robert_Rostock 09.11.2014, 17:06
239.

Zitat von Luscinia007
Was erzählen Sie denn? " Der Deutsche Beamtenbund (DBB) gibt der Lokführergewerkschaft GDL weiter Rückendeckung. Die Ablehnung des Antrags auf eine einstweilige Verfügung sei ein Etappensieg, sagte der DBB-Vorsitzende Klaus Dauderstädt im Deutschlandfunk. Die Bahn müsse in der Kernfrage bezüglich der unterschiedlichen Tarifverträge flexibler werden. ..." Beitrag vom 7.11. http://www.deutschlandfunk.de/lokfuehrer-streik-beamtenbund-sieht-etappensieg.694.de.html?dram:article_id=302465 ...
"Kritik an ihm kommt nun auch von Deutschen Beamtenbund (DBB), der grundsätzlich hinter der GDL steht und deren Streik auch finanziell unterstützt. Dass die GDL die Schlichtung abgelehnt habe, "war nicht abgestimmt mit uns", sagte DBB-Chef Klaus Dauderstädt im ARD-Morgenmagazin. "Ich hätte der GDL empfohlen, sich auf eine Schlichtung einzulassen, wenn klargestellt ist, dass es nicht um die Grundsatzfrage geht, ob die GDL verhandeln darf, sondern nur um die Frage geht, wie solche Verhandlungen stattfinden sollen." "

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bahnstreik-139.html

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 24 von 30