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Streit über Löhne: Amazon-Mitarbeiter protestieren gegen Ver.di
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Im Streit über höhere Löhne distanzieren sich Hunderte Amazon-Mitarbeiter von der Gewerkschaft Ver.di. In einer Unterschriftenaktion beklagen sie ein "negatives Bild", das sie "bis ins Privatleben" verfolge.

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jeze 06.01.2014, 10:39
1. Zufriedenheit

Ist eigentlich etwas gewonnen, wenn man jemanden, der wenig verdient, aber zufrieden ist unzufrieden macht?

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kopi4 06.01.2014, 10:40
2.

Fehlende Planungssicherheit durch befristete Verträge und ein zu geringer Lohn würden mich nicht nur "bis ins" sondern vor allem im Privatleben verfolgen...

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max_schwalbe 06.01.2014, 10:40
3. Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach

Wenn ein vernünftiger Arbeitsvertrag mit anständiger Bezahlung schon in schier unrealistischer Ferne liegt, versucht man wenigstens den Job zu retten den man überhaupt noch hat. Insofern ist die Reaktion einiger Mitarbeiter verständlich. Wie weit sind wir sozial schon gesunken...

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urdemokrat 06.01.2014, 10:40
4. Die Dummen

sterben nicht aus. Warum gründet Amazon nicht einfach eine eigene Gewerkschaft. So etwas ähnliches soll es schon einmal bei Mercedes Benz gegeben haben.

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Ronny Schlosch 06.01.2014, 10:43
5.

Nun geht die Saat auf, die Politik und Wirtschaft spätestens mit Beginn der Agenda 2010 gelegt habe. Scheinbar hilft es wirklich, den Menschen immer und immer wieder einzutrichtern, dass sie doch froh sein sollen, überhaupt eine Arbeit zu haben - egal zu welchen Bedingungen und Löhnen. "Gewerkschaften? Deren Forderungen sind doch weit weg von der Realität..." - scheinbar scheinen dies wirklich immer mehr Leute zu glauben. Ausbeutung als Naturprinzip, gegen das man nichts zu tun kann. Trauriges Deutschland!

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Kontroversius 06.01.2014, 10:44
6. 1000 Gutbezahlte

Bei 9.000 Amazon-Arbeitsstellen in Gesamtdeutschland, kommt einem diese Pro-Unterschriftenaktion vor, wie die "abkommandierten SED-Fähnchenschwenker in der DDR"!

Vielleicht sind das exat die besserbezahlten AMAZON-Blockwarte, welche die Billigkräfte, in den jeweiligen Standorten in der BRD dazu antreiben, schneller zu den Regalen zu rennen, um die jeweiligen Artikel zu holten!

Und genau diese Unterschriftleistenden sehen ihre Felle davonschwimmen, wenn es Ver.di schafft, bessere Bezahlung für alle zu schaffen.

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ehemaligerSPDwähler 06.01.2014, 10:47
7. Traurig....

...so weit hat es unser vermeintlicher Sozialstaat geschafft, dass einige Menschen nicht einmal mehr um gerechtere Löhne kämpfen wollen.

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grenoble 06.01.2014, 10:47
8. Wohin...

Zitat von sysop
Im Streit über höhere Löhne distanzieren sich Hunderte Amazon-Mitarbeiter von der Gewerkschaft Ver.di. In einer Unterschriftenaktion beklagen sie ein "negatives Bild", das sie "bis ins Privatleben" verfolge.
... die Indoktrination durch Medien INSM und Bertelsmann führt sieht man hier deutlich.

Übersetzt man die "Sorgen" der sich jetzt meldenden Amazon Mitarbeiter heisst das nichts anderes als. Ich bin gerne Sklave, meine Arbeit ist nicht mehr wert, als mein Arbeitgeber meint das sie wert wäre, ich bin Stolz arbeiten zu dürfen, geht es meinem Arbeitgeber gut bin ich zufrieden. Wer nicht arbeitet ist ein Faulpelz, wer arbeiten will bekommt auch Arbeit und gipfelt in "Arbeit macht frei".

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Toe Jam 06.01.2014, 10:48
9. Wenn die Pro-Unterschriftenaktion...

...bereits Anfang Dezember war, weshalb berichtet SPON erst jetzt darüber?

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