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Streit über Mega-Rettungsfonds: Gefährlicher Traum vom Geld im Überfluss
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Schluss mit allen Euro-Spekulationen - der Rettungsfonds soll unbegrenzt Mittel bekommen, fordern wichtige Länder der Währungsunion. Tatsächlich könnte die finanzielle Superwaffe den Krisenländern kurzfristig helfen. Doch langfristig birgt sie enorme Risiken.

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simon23 31.07.2012, 18:07
10.

Zitat von sysop
Schluss mit allen Euro-Spekulationen - der Rettungsfonds soll unbegrenzt Mittel bekommen, fordern wichtige Länder der Währungsunion. Tatsächlich könnte die finanzielle Superwaffe den Krisenländern kurzfristig helfen. Doch langfristig birgt sie enorme Risiken.
Sagen wir es mal so: Zumindest wissen wir, was kommt, bevor es den ganz großen Schlag tut.

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Inuk 31.07.2012, 18:07
11. Fotokopierer

Zitat von sysop
Schluss mit allen Euro-Spekulationen - der Rettungsfonds soll unbegrenzt Mittel bekommen, fordern wichtige Länder der Währungsunion. Tatsächlich könnte die finanzielle Superwaffe den Krisenländern kurzfristig helfen. Doch langfristig birgt sie enorme Risiken.
Inzwischen geht es so chaotisch in Europas Finanzwirtschaft zu, dass alle Lösungsansätze recht sein sollten.

Erlaubt mir doch mein Geld, trotz der unverschämt teuren Tinte, zu fotokopieren.
Jeder sollte mit kopierten Geldern zahlen dürfen. Dann sparen wir uns die riesigen Rettungsschirme und deren immensen Verwaltungsaufwand. ;o)

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juchtenkäfer 31.07.2012, 18:08
12. Eine Krisenmeldung nach der anderen

Wie wäre es denn einfach mal mit dem Signal: Halt! Es werden bald Billiarden verbrannt und Otto Normalverbraucher darf es ausbaden. Mein Vorschlag: Bei Währungsspekulationen werden weltweit bei jedem Geschäft 20 % Steuern fällig.

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spatzimatzi 31.07.2012, 18:08
13. Unsere Besten...

Zitat von sysop
Schluss mit allen Euro-Spekulationen - der Rettungsfonds soll unbegrenzt Mittel bekommen, fordern wichtige Länder der Währungsunion. Tatsächlich könnte die finanzielle Superwaffe den Krisenländern kurzfristig helfen. Doch langfristig birgt sie enorme Risiken.
Ja-das wäre der Traum unserer europäischen "Freunde": dauerhafte Finanzierung der eigenen Leistungsbilanzdefizite mit wertlosem Papier - oder besser gesagt: wertlosem elektronischen Geld, ohne Auflagen, bei vollem Erhalt der nationalen Souveränität. Konsum auf Pump, und Deutschland zahlt auf ewig.
In Deutschland selbst dann Inflation und die langfristige Zerrüttung der Wirtschaft.

Dieser Plan ist so abartig, dass ihn nicht mal Schäuble gut finden kann. Der will die Südstaaten unter den ESM zwingen, um so sein supranationales Euro-Imperium zu errichten, bei der eine zentrale Wirtschaftsregierung den Takt vorgibt.

Die US-Regierung will aber unbedingt die Wahl gewinnen und einen Euro-Crash bis zum November vermeiden. Deshalb bearbeitet Geithner Schäuble auf Sylt. Aber wenn die Sturheit und Verbissenheit dieses verlogenen Gollums aus dem Bundesfinanzministeriums je etwas gutes hatte, dann dass er wegen seinem Großeuropa-Wahn Geithner in Sachen Inflationsoption sicher nicht nachgegeben hat.

Bescheuerte Eliten...

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sltgroove 31.07.2012, 18:09
14. Fünf Argumente gegen Pump & Dump ....

SocGen, BNP Parisbus, Credite Agricole, Unicredit, Intesa San Paolo ....

.... ich bin sicher das da noch 5000-6000 andere Argumente gibt. Leverage der €U-Schrottbanken - 1:26 ...

Achja, EZB dichtmachen. GESTERN !!!!

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terminate_her 31.07.2012, 18:09
15. [b]Wichtige[/b] Länder ???

Zitat von sysop
Schluss mit allen Euro-Spekulationen - der Rettungsfonds soll unbegrenzt Mittel bekommen, fordern wichtige Länder der Währungsunion. Tatsächlich könnte die finanzielle Superwaffe den Krisenländern kurzfristig helfen. Doch langfristig birgt sie enorme Risiken.
Das muß ein Fehler der Redaktion sein. Wichtig kann nur der sein, der den super-bekloppten Schlamassel der €-kraten und der Zock-Bankster bezahlen kann, bzw. sich einen Ausstieg aus diesem grotesken Schmierentheater EU gerade noch leisten kann.

Dazu zählen explizit NICHT Länder wie Italien, Frankreich, Spanien oder gar Griechenland, kurz Club-Med. Deren besondere Befähigung besteht seit Jahrzehnten einzig darin, Schulden auf unsere Kosten zu machen und uns jetzt daran auch noch zu erinnern, daß D nach dem Krieg WW II ja auch geholfen wurde...

Luxemburgs ganze Existenz als Steuer-Paradies hängt von einem Betrugsschema ab, bei dem immer wieder große Geldmengen über die EZB an Pleitestaaten verschoben werden und dabei große Margen durch die hohen Zinsen anfallen. Ohne Schulden kein Luxemburg. Daher das aktuell große Geschrei von LUX-Bürgermeister J.-C. Junckers und seinem Adjutanten Asselborn, es geht ums Überleben einer Steueroase!!!

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Progressor 31.07.2012, 18:10
16. Andere Sichtweise

Da die EZB als souveräne Zentralbank die Möglichkeit hat Geld zu "drucken" kann sie dies an den ESM zins- und tilgungsfrei weitergeben. Die Haftung Deutschlands für die EZB ist nur theoretischer Art: Wo kein Gläubiger, da ist auch keine Haftung. Damit sind wir an dieser Stelle aus dem Schneider.

Wenn der ESM mit den Geldern bestehende Staatsanleihen aufkauft oder den Staaten der Gemeinschaftswährung Gelder zur Verfügung stellt um damit auslaufende Anleihen zu begleichen, dann erhalten diese Gelder nur Leute die bewiesen haben, dass sie dies nicht zur Konsum oder Investitionen benötigen. Es gibt damit keine Steigerung der nachfragewirksamen Geldmenge und damit der Inflation.

Für Fachleute:

Inflation = Nettokreditaufnahme - Wirtschaftswachstum - Aufbau Kapitalanlagen

Das Ganze ist auf jeden Fall sehr sinnvoller als Banken zu mästen. Damit ist aber auch klar, auf welcher Seite die Leute stehen, die eine Bankenlizenz für den ESM ablehnen. ;-)

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hxk 31.07.2012, 18:10
17. Das stimmt nicht ganz

Zitat von sysop
Schluss mit allen Euro-Spekulationen - der Rettungsfonds soll unbegrenzt Mittel bekommen,
Wirklich? Wer sind denn diese wichtigen Länder?

Zitat von
Angeheizt wird die Debatte nun durch einen Vorschlag aus Ländern wie Italien und Frankreich.
Tatsächlich fordern also Länder ohne bzw. mit wenig Geld einen unbegrenzten Rettungsfonds, der natürlich von ländern mit Geld finanziert werden muss.


Zitat von
Länder wie Spanien oder Italien leiden unter steigenden Schulden und schlechten wirtschaftlichen Aussichten. Um sich frisches Geld zu leihen, müssen sie Investoren steigende Zinsen bieten, damit diese ihre Staatsanleihen kaufen. Das erhöht die Verschuldung und die Unsicherheit über die Zukunft der Länder weiter- wodurch wiederum die Zinsen steigen.
Auch das ist so nicht richtig. Diese Länder müssen nicht jetzt hohe Zinsen zahlen, sondern haben nach der Einführung des Euro über Jahre von Zinsen profitiert, die viel niedriger waren als vorher.

Warum waren sie niedriger? Weil die Finanzmärkte angenommen haben, dass die Länder solider wirtschaften, so wie sie es in diversen Abkommen zugesichert haben.

Warum sind die Zinsen jetzt wieder höher? Weil die Finanzmärkte mitbekommen haben, dass die Länder eben nicht solide gewirtschaftet haben und weil sie (noch) nicht davon überzeugt sind, dass sie es in Zukunft tun werden.

Was muß für niedrigere Zinsen getan werden? Bürgschaften von Deutschland und Co. werden nicht helfen. Die Finanzmärkte sind doch nicht blöd. Die wissen, dass schon jetzt die Mehrheit der Deutschen gegen die Rettungsschirme ist und selbst wenn sie es nicht wären, Deutschland hat nicht genug Geld um Spanien, Italien usw. auszulösen. Daher würden die Finanzmärkte vermutlich nur unsere Zinsen ebenfalls erhöhen.

Die südeuropäischen Länder müssen Reformen durchführen, Korruption und Verschwendung entschlossen bekämpften. Nur so gewinnen sie verlorenes Vertrauen zurück und bekommen dann geringere Zinsen.

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roskipper 31.07.2012, 18:10
18. Euro als Zahlungsmittel

Da wird mit der EZB so viel Geld gepumpt, bis man keine Flasche Bier mehr für einen Fünfer in der Kneipe kaufen kann.
Wenn es so weitergeht, werden irgendwann mal wie in der Nachkriegszeit nur Zigaretten ( Lucky Strike ), Vodka, Benzin und Brot als Zahlungsmittel angenommen.

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Patrick Schönbach 31.07.2012, 18:11
19. Banlizenz

Warum liest keiner Artikel 32, Absatz 9 ESM-Vertrag?

"Der ESM ist von jeglicher Zulassungs- oder Lizenzierungspflicht, die nach dem Recht eines ESM-Mitglieds für Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsunternehmen oder sonstige der Zulassungs- oder Lizenzierungspflicht sowie der Regulierung unterliegende Unternehmen gilt, befreit."

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