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Streit über Waffenexporte: Gabriel fordert Neuausrichtung der Rüstungskonzerne auf zi
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Neue Runde im Streit um Waffenexporte: Wirtschaftsminister Gabriel pochtdarauf, dass die Ausfuhr von Kriegsgerät restriktiver gestaltet werden müsse. Deutsche Rüstungskonzerne sollten stärker auf den Zivilmarkt setzen.

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Tiananmen 01.07.2014, 12:29
1.

Zitat von sysop
Wirtschaftsminister Gabriel pochtdarauf, dass die Ausfuhr von Kriegsgerät restriktiver gestaltet werden müsse. Deutsche Rüstungskonzerne sollten stärker auf den Zivilmarkt setzen...
Das ist mein Mann dieser Gabriel! Der hat´s begriffen: Schwerter zu Pflugscharen. Das ist das tiefe Verständnis der SPD für die Wirtschaft: ist doch egal, was so eine Fabrik produziert: Koch- oder Nachttöpfe kann jeder. Und ein paar Milliarden Kochtöpfe (oder Nachttöpfe) nach Saudi-Arabien ist doch schnell verkauft. Leben wir doch davon, vom Verkaufen, gell, Siggi!

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cato-der-ältere 01.07.2014, 12:42
2. Man staunt

Ein Politier der mal gegen den Mainstream der politischen Klasse etwas mutiges und richtiges sagt. Das wäre eigentlich die Aufgabe eines Bundespräsidenten, aber von unserem kommen leider ganz andere Töne.
Unsere "Eliten" denken in festgefahrenen Bahnen, die sie selbst aber für höchste politische Weisheit und Realismus halten.
Die Staatengemeinschaft wird aber nie den Wahnsinn von gigantischen Rüstunsgetats und der Kriege überwinden wenn man nicht mal damit anfängt. Hat nicht Costa Rica gar keine Armee?

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alpha.1 01.07.2014, 12:43
3. Gabriel

Dass ein Haushalt 40/50/60? an Stromkosten sparen könnte, ist ihm egal. Hauptsache die Industrie wird nicht belastet. Er argumentiert damit, dass Jobs verloren gehen könnten. Gut, einverstanden. Nun fordert er quasi Ausfuhrverbot von Rüstungsgütern. Aber da gehen doch auch viele Jobs verloren, oder etwa nicht?
Mein Gott, das ist ja widersprüchlich.
Und dumm.

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andere Hobbys 01.07.2014, 12:44
4. Warum

exportieren? Lasst uns Panzer zum zivilen Gut erklären und rein damit in die Kaufhäuser.

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bluepower530 01.07.2014, 12:45
5. Skurriles Verständnis von Wirtschaft

Wieso ist unserem Herrn Wirtschaftsminister eigentlich nicht klar, dass wenn WIR die Waffen nicht liefern, jemand anderes den Job macht, der weniger zimperlich ist? So haben wir wenigstens einigermaßen die Kontrolle, wo die Waffen hingehen!
Außerdem kann KEIN Unternehmen dieser Welt mal eben sein Basisgeschäft komplett umstellen, erst recht nicht, wenn Fabriken und Konstruktion, Know-how und Personal auf eine bestimmte Güterart ausgerichtet ist.
Sollte einem Wirtschaftsminister eigentlich geläufig sein ...

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grafheini2 01.07.2014, 12:47
6. Cool

Zitat von sysop
Neue Runde im Streit um Waffenexporte: Wirtschaftsminister Gabriel pochtdarauf, dass die Ausfuhr von Kriegsgerät restriktiver gestaltet werden müsse. Deutsche Rüstungskonzerne sollten stärker auf den Zivilmarkt setzen.
spare schon mal für die Zivilversion des Lepard 2, der ultimative SUV!

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prizma 01.07.2014, 12:47
7. Mutti

Wird zeit das Mutti dem runden wirtschaftswaisen mal die Leviten liest....

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visitor_2007 01.07.2014, 12:49
8. Friedensdividende..

In den 90ern war ich für eine Firma im Rüstungsbereich tätig. Das war die Firma Elekluft (Elektronik und Luftfahrtgeräte).
Mit der Wende geriet die Firma in erhebliche Schwierigkeiten, weil die Umstellung überhaupt nicht so einfach war wie gehofft und gedacht.
Ein Großteil der damals ca. 800 Mitarbeiter waren hochqualifizierte Ingenieure aus den Bereichten Elektrotechnik/Elektronik und dem IT-Bereich.
Die Firma gibt es heute nicht mehr.
Wenn man diese Erfahrungen als Maßstab nimmt: "Gute Nacht, Marie"..

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spatenheimer 01.07.2014, 12:49
9.

Zitat von sysop
Neue Runde im Streit um Waffenexporte: Wirtschaftsminister Gabriel pochtdarauf, dass die Ausfuhr von Kriegsgerät restriktiver gestaltet werden müsse. Deutsche Rüstungskonzerne sollten stärker auf den Zivilmarkt setzen.
Also wenn man das deutsche Waffengesetz z.B. dem von Michigan anpassen würde, wäre ich gerne bereit, mir pro Jahr 1-2 Selbstladegewehre und Munition von H&K zu kaufen.

Aber ich darf ja nicht.

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