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Streit über Waffenexporte: Gabriel fordert Neuausrichtung der Rüstungskonzerne auf zi
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Neue Runde im Streit um Waffenexporte: Wirtschaftsminister Gabriel pochtdarauf, dass die Ausfuhr von Kriegsgerät restriktiver gestaltet werden müsse. Deutsche Rüstungskonzerne sollten stärker auf den Zivilmarkt setzen.

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mirau 01.07.2014, 13:47
40. Wir schaffen uns ab.

Oh jeh! Ein Wirtschaftsminister der die Wirtschaft beschränkt! Weiter so! Bald kann Kraus Maffei ja wieder Pferdekutschen für den Binnenmarkt bauen.Vielleicht gehen Sie aber nur ins Ausland. Steuern? Braucht das Land nicht! Arbeitsplätze? Technologie? Alles Humbug!Man muss den Industriestandort Deutschland nur mal richtig beschneiden! Gelle Herr Minister!

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grimboldunfried 01.07.2014, 13:49
41. Grob fahrlässig solchen Mumpitz zu äußern...

So ist das. Während die Franzosen ungeachtet der Ukraine - Krise wacker dabei sind, zwei Träger-Schiffe an Russland zu verkaufen, kommt Gabriel mit so einem Unsinn um die Ecke... na toll! Wo sind die Verschwörungstheoretiker, wenn man sie braucht? bei solchen Äußerungen kommt man nicht umhin anzunehmen, Herr Gabriel vertritt die Interessen von äußereuropäischen Waffenfabrikanten... Wird man denn nur noch von der eigenen Regierung ausverkauft? Ich wunder mich ja schon darüber, dass man zulässt, dass amerikanische und britische Geheimdienste deutsche Unternehmen ausspähen (was absolut nicht im Interesse einer Nation sein kann, die davon lebt, High-Tech zu exportieren) -- Wer wird denn da von wem bezahlt? Bin ich im falschen Film?

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megamekerer 01.07.2014, 13:55
42. Was meint er eigentlich?

Was soll die Rüstungsindustrie umstellen? Die Produktion? Waffen für Zivile Anwendung? Dann bestelle ich gleich ein Panzer. Oder meint Herr Gabriel dass die Rüstungsindustrie jetzt Spielzüge für Kinder produziert? Es ist naiv zu glauben dass diese Industrie mit seine lange Geschichte und feste Strukturen auf einmal etwas anderes für Zivile Anwendung herstellt. Herr Gabriel, die Rüstungsindustrie sollte weiter produzieren, aber das produzieren was wir von Amerika kaufen. Frau von der Leinen plant Drohnen zu kaufen, kann jemand mir sagen wozu? Wir sind von nette Nachbarn umgeben und brauchen wir keine Drohnen, aber irgend woher kommt ja der Druck dass wir Drohnen kaufen sollen und wer produziert diese Drohnen? Natürlich Amerika und wir sollen von Amerika diese Drohnen kaufen, was ist dann hier das Ergebnis? Amerika verkauft uns die ausgemusterte und defekte Drohnen und somit kommen die Produktion preise in Amerika runter, so kann amerikanische Militär günstiger die bessere Drohnen kaufen. Also, warum produzieren wir nicht eigene Drohnen? Wir könnten dann auch an Polen und unsere östlichen Nachbarn Drohnen verkaufen damit sie ihre Grenzen gen Osten besser schützen und wir haben dadurch nicht nur Geschäft gemacht sondern auch Sicherheit erhöht und Arbeitsplätze geschaffen, aber Nein, man muss Drohnen aus Amerika kaufen und die Waffen die wir produzieren an Despoten und Saudis verkaufen weil die Rüstungsindustrie keine Spielzug herstellt. Herr Gabriel so können Sie nicht die Leute für dumm verkaufen, lassen Sie sich etwas anderes einfallen. Falls ihre Unterschrift unter einen bestimmten Rüstungsdeal noch nicht getrocknet ist, machen Sie sich dafür keine Sorgen, bald wird klar sein mit wem jetzt die Bundesregierung Rüstungsdeal betreibt und in welche Land mit deutsche Waffen Menschenleben gefährden.

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#vorwärtsdenker 01.07.2014, 13:55
43. Entscheidung über Waffenlieferungen ins Parlament

Zur Waffenlieferung gibt es ein repressives Verbot. Dies wird jedoch nicht legitim ausgeführt von der zuständigen Bundesregierung wenn man sich anschaut wie viel trotzdem exportiert wird. Die Entscheidung darüber an welche Staaten Kriegswaffen verkauft werden sollen hat Wesensgehalt und gehöhrt darum in den Bundestag. Somit muss sich jeder Parlamentarier in seinem Wahlkreis rechtfertigen und es kann so mehr Druck vom Volk ausgeübt werden die Exporte gering zu halten. Die Entscheidung ist somit demokratisch und nicht von einem Hinterzimmergemauschel zwischen Regierung und Waffenlobby abhängig bei dem nichts an die Öffentlichkeit dringt aber dafür Parteispenden verabredet werden.

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die80er 01.07.2014, 13:56
44. solange er

keine Rüstungsexporte in andere Nato Staaten bzw verbündete westlich orientierte Staaten verbietet kann man damit leben. Es ist eh Wahnsinn Waffen an den Golf bzw nach Nordafrika zu liefern. Zumindest sollte man immer nach der Devise verfahren das man nicht mehr und bessere Waffen dahin verkauft als man selbst hat. Die Isis wird dank den Golf Staaten und Saudi Arabien im Irak gewinnen. Danach geben die aber keine Ruhe sondern es geht dann weiter. Also werden das dann die Waffen sein durch welche unsere Soldaten sterben werden wenn sie uns gegen diese Steinzeitfundis verteidigen müssen. Wer meint das man sich ja nicht wehren soll kann sich ja mal die Kreuzigungen ansehen.

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Ratzbär 01.07.2014, 13:57
45. Glauben

Zitat von sysop
Neue Runde im Streit um Waffenexporte: Wirtschaftsminister Gabriel pochtdarauf, dass die Ausfuhr von Kriegsgerät restriktiver gestaltet werden müsse. Deutsche Rüstungskonzerne sollten stärker auf den Zivilmarkt setzen.
Ich kann es nicht recht glauben: DAS(!) ist unser Wirtschaftsminister? Der kommt mit so einer sinnbefreiten Idee an die Öffentlichkeit?

Meine Güte ist mir das peinlich ...

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Ratzbär 01.07.2014, 14:02
46. Nebeneffekt

Zitat von asmael666
Na endlich. Ich wünsch mir schon lange ne 2 cm - FLAK auf der Motorhaube, das würde manche Autobahnfahrt erträglicher machen
... und innerhalb kürzester Zeit die Vollbeschäftigung in Deutschland herstellen!
Goldene Zeiten!^^

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kopw 01.07.2014, 14:09
47. Stärkt Deutschlands Wirtschaft

Zitat von sysop
Neue Runde im Streit um Waffenexporte: Wirtschaftsminister Gabriel pochtdarauf, dass die Ausfuhr von Kriegsgerät restriktiver gestaltet werden müsse. Deutsche Rüstungskonzerne sollten stärker auf den Zivilmarkt setzen.
Was für ein Wirtschaftsminister. Anstatt zu unterstützen, blockiert er. Kurbelt weiterhin die Wirtschaft an damit sich die Arbeitslosigkeit verringert.

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rainer_d 01.07.2014, 14:11
48. Ein Witz, das Ganze

Ein Rüstungskonzern stellt eben per Definition Rüstungsgüter her. Wenn er etwas anderes herstellen könnte, das genauso profitabel wäre, würde er das jetzt schon machen.
Wenn man diese Güter nicht (produziert haben) will, wird man auf die Arbeitsplätze verzichten müssen.
Aber da hilft dann auch kein Jammern und Wehklagen.

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multi_io 01.07.2014, 14:15
49.

Zitat von hubie
So ein Mumpitz. Sie sagen, wenn wir sie nicht liefern, tun es andere. Also liefern auch andere an Leute, wo wir unsere Waffen nicht sehen wollen, somit entkräften sie ihr eigenes Argument der Kontrolle der Waffenexporte... Übrigens, .....
Naja, mit schlechteren Knarren würden die Leute sich auch umbringen, nur mehr Munition verbraten :-P

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