Forum: Wirtschaft
Streit über Waffenexporte: Rüstungsindustrie droht mit Abwanderung aus Deutschland
DPA

Die deutsche Rüstungsindustrie verschärft den Ton im Streit um blockierte Waffenexporte. Entweder die Unternehmen müssten Arbeitsplätze abbauen oder ins Ausland gehen, verkündete der Branchenverband.

Seite 7 von 13
Demokrator2007 20.09.2014, 12:31
60. Reden wir mal über Business

Jeder Arbeitsplatz in der Rüstungsindustrie ist überflüssig. Andersherum könnt man auch behaupten, wenn man Drogenbanden das Handwerk legt, verlieren viele Helfer und Zuträger ihren Job, also müßte man auch diese Bereiche schützen.
Und die Bestattungsindustrie ist durch Pharmazeuten und Lebensmittelpanscher auch weiterhin gut im Geschäft-demnächst wohl durch TTIP noch besser.

Ciao
DerDemokrator

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Anur 20.09.2014, 12:33
61. Ja ja...

...mit Patriotismus und deutscher Wertarbeit Made in Germany werben, aber wenn der Geldbeutel leidet ist es plötzlich egal. Für eine Bundeswehr, die unsere Regierung nicht einmal mehr für die medizinische Versorgung in Ebola-Gebieten Afrikas einsetzen mag vor lauter Angst, dass Tote zurück kommen könnten, brauchen wir eh keinen einzigen Schuss Munition mehr. Lasst uns das leidige Militär endlich abschaffen. Die Bundespolizei etwas besser ausstatten und Ende.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
innosent 20.09.2014, 12:36
62. haha

Deutschland als 3 grösster Waffenexporteur, und wen wunderst wie da die Bundesregierung entscheidet.
Das ist Erpressung und müsste Strafrechtlich verfolgt werden.
Und ja wenn ihr gehen wollt, geht.... mögen die Wirkungen Eurer Produkte euch treffen, der Rückkopplung wegen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
martinm70 20.09.2014, 12:36
63. Wie heißt es so schön

Wenn wirs nicht machen, machts jemand anderes und dann hat man möglicherweise noch weniger Kontrolle darüber was mit Waffen passiert. Anderseits beweist diese Situation dann auch wieder das es doch keine Kontrolle geben kann weil sonst die Drohung kommt ins Ausland zu wandern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
elmond 20.09.2014, 12:37
64. Der Preis ist zu hoch

Gut und Böse sind reine subjektive Annahmen. Vor kurzen wird Land X mit Herrscher Y beliefert und ein paar Jahre später werden dessen "Feinde" belifert. Das ist ein nie endenter Todeskreislauf. Und Waffen sind da um zu töten. Warum kommt man nicht einfach darauf alternativen zu produzieren? z. B. Geräte zum Auffinden und Entschärfen von Minen oder man beschäftigt sich mit dem Thema "saubere" Energie... es gibt so viele Möglichkeiten die dem Wohle der Menschen dienen. Da sollte man auch nicht blind auf die hohen Profite schauen und sich als Politiker schon garnicht auf Erpressungen einlassen.
Es wird Zeit einen neuen Weg einzuschlagen. Einen Weg des wahren Friedens und der Versöhnung. Lasst uns aufeinander zugehen - aber nicht mehr mit Waffen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Himbeertoni Merkel 20.09.2014, 12:43
65. Na dann,

wünsche ich dieser Industrie und denen, die unbedingt an ihrer Arbeit darin festhalten wollen: viel Spass, macht es gut und lebt wohl! Ich werde Euch nicht vermissen.

Es versucht wieder ein Haar am Schwanz des Hundes mit dem Hund zu wackeln. Dabei ist das Geschäftsmodell "Rüstungsproduktion und -verkauf inkl. -export" doch selbstverständlich einem hohen Risiko unterworfen. In diesem Bereich gibt es Unsicherheiten, wie etwa die Änderung politischer Beziehungen und damit verbundene Exportbeschränkungen. Wenn das den Herren und Damen aus der Rüstungsindustrie nicht bekannt ist und sie sich nicht auf diese Risikien einstellen, wo liegt dann der Fehler? Warum sollte dann der Bund (sprich: der steuerpflichtige und -zahlende Bürger) geplatzte Risiken übernehmen? Ist mir nicht klar. Leute mit dieser Denke dürfe dann gerne nach Griechenland oder besser: noch weiter weg.

Außerdem: Wenn ein Sensenhersteller keine Sensen mehr verkaufen kann (aus welchen Gründen auch immer), diese aber weiter herstellen möchte und sich von seiner Geschäftsidee nicht trennen mag. Wo liegt dann der Fehler? Beim Markt? Bei den Sensen? Die Hersteller, die diese Fragen bejahen, bedürften mal einer Schulung in Reflexion eigenen Handelns und der Verantwortung hierfür. Eine Psychotherapie könnte dabei helfen.

Ärgerlich: Jeder kleine Betrieb der aus ähnlichen Gründen in wirtschaftliche Schwierigkeiten schlittert, muss zusehen, wie er klarkommt. Niemand weint dem eine Träne hinterher, wenn er seine Geschäfte ändert. Und auch nicht, wenn er seine Geschäfte einstellt oder ins Ausland verlegt. Hier wird sowas eben nicht gebraucht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Valis 20.09.2014, 12:47
66. Verständlich

Deutschland denkt die tun etwas gutes mit den Exportverboten in Krisenländern! Die Wahrheit ist das diese Krisenländern oftmals von unseren eigenen Natopartnern dann beliefert werden die sich daran eine goldene Nase verdienen! Kein Land was Waffensysteme kaufen möchte lässt sich davon abhalten weil due von Deutschland nicht beliefert werden! Rheinmetall und Co. haben absolut Recht.Sie bleiben nicht Wettbewerbs fähig wenn amerikanische, französische oder russische Rüstungsindustrien diese Auflagen nicht besitzen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zeckenzange 20.09.2014, 12:49
67. Enteingnen und die Rüstungsindustrie zerstören.

So einfach könnte man weltweite Kriege vehindern. Keine Waffen, keine Kriege. Andersherum müsste man die Rüstungindustrie in regress für die zerstörten Häuser und Länder nehmen, von den Toten noch nicht einmal gesprochen. Produzenten von Tötungsmaschinerie haben auf dieser Erde nichts mehr verloren. Die Regierungen dieser Erde sollten sich lieber um dessen erhalt kümmern, als diese ständig weiter zu zerstören. Setzt diesem Aufbau des militärisch-industriellen Komplexes ein Ende!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Oberleerer 20.09.2014, 12:50
68.

Auch wenn es nicht in manche Ideologie paßt, Kriege werden nicht durch die Waffenindustrie initiert oder geführt. Profitiert wird auch meist nur von Waffen, die auf Vorrat gekauft werden, denn es gibt Konkurrenten, Ausschreibungen und staatliche Prüfverfahren. Im Kriegsfall sind Waffenschmieden das oberste Ziel.

Bei der Ölindustrie ist das anders.

Wenn aus Deutschland nicht geliefert werden darf, dann liefert China, Russland, Pakistan, Israel, USA. Oder wir bauen Fabriken im Ausland, die in Lizenz herstellen und somit völlig der hiesigen Regierungsgewalt entzogen sind. Genau so sind die deutschen Waffen auch in Libyen angekommen - aus Lizenzfertigung.

Wenn ein Waffenproduzent an beide Kriegsparteien liefert, ist die nur empörend für Sympathisanten. Die im amerikanischen Bürgerkrieg um 1850 mußen beide Kriegsparteien (Interessengruppen) Spenden sammeln und sind damit an die Waffenhändler harangetreten.
Nur in Diktaturen gehören Wehrpflicht und staatliche Rüstungsproduktion zusammen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
veremont 20.09.2014, 12:52
69. Träum weiter

Zitat von spontanistin
Sollen sie, die potentiellen Kriegsgewinnler, doch abwandern. So kann keiner mehr sagen: Der Tod ist ein Meister aus Deutschland. Außerdem werden die modernen Kämpfe um Macht und Vorherrschaft eh im Cyber Space ausgetragen. Hier sind wir eh hoffnungslos im Rückstand. Baut also Rüstungsprodukte zur Verstümmelung von Menschen und primär Zivilisten im Ausland!
Oh ja, natürlich!

Putin hat die Krim quasi gehackt... im "Cyberspace"...

Leute kommt mal wieder von eurer rosaroten Wolke herunter, diese völlig abgehobenen Meinungen die hier verbreitet werden zeigen nur wie wenig ihr in den letzten Tagen Zeitung gelesen habt.

Die Rüstungsindustrie ist nicht weniger gefährlich als unsere Banken oder die Nahrungsmittelindustrie.
Sollen die jetzt alle aus dem Land geschmissen werden?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 7 von 13