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Streit über Zeitarbeiter: Von der Leyen lässt Gewerkschaften abblitzen
DPA

Die Arbeitsministerin enttäuscht die Gewerkschaften. Ursula von der Leyen will kein Gesetz zur Gleichstellung von Zeitarbeitern und Stammbeschäftigten. Ihre Begründung: Die Tarifparteien hätten ja bereits deutliche Verbesserungen für die Leiharbeiter erreicht.

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Christian Guenter 18.07.2012, 10:05
10. Leiharbeiter

Was erwartet man von schwarz/gelb.
Soziale Marktwirtschaft? Hier werden nur die Klientel bedient also alle die im Dax unter den ersten 30 stehen. Verständlich, hier winken dann für unsere Volksvertreter dicke Posten oder wenigstens tolle Gagen für Beratung/Vorträge. Das ist der Skandal.

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h_harz 18.07.2012, 10:10
11. Zensursula hat wieder zugeschlagen....

Zitat von sysop
Die Arbeitsministerin enttäuscht die Gewerkschaften. Ursula von der Leyen will kein Gesetz zur Gleichstellung von Zeitarbeitern und Stammbeschäftigten. Ihre Begründung: Die Tarifparteien hätten ja bereits deutliche Verbesserungen für die Leiharbeiter erreicht.
Diese Frau ist so unfähig, dass es zum Himmel schreit.
Erst wollte sie das Internet zensieren, hat aber leider nicht verstanden, wie das Internet funktioniert und war anscheinend auch nicht in der Lage den ihr zur Verfügung gestellten Text ihrer Spezialisten zu verstehen.

Dann verkündet sie, dass man in Schweden eine Art Kreditkarte für Empfänger von staatlicher Unterstützung hätte und will das auch.
....was die Schweden verwirrt hat, die wussten da nämlich nichts von.
Gibt es dort auch nicht.
Nun hat sie Gott sei es geklagt, ein neues Ressort bekommen und davon versteht Sie auch nichts.

Frau von der Leyen hat offensichtlich nicht die leiseste Ahnung von irgendetwas mit dem sie bis jetzt betraut war.
Ich hoffe inständig, dass man sie bald nach Brüssel zu den anderen Politversagern abschiebt.

Sie ist ein perfektes Beispiel warum eine Quotenregelung nur Nachteile bringt.
Dann bekommt nicht die/der Beste den Job, sondern die/der der gebraucht wird, um die Quote zu erfüllen.
Frau von der Leyen ist ganz offensichtlich besetzt worden, um die Quote zu erfüllen...

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orchardton 18.07.2012, 10:11
12.

Politik-Marionetten, wie von der Leine, sind auch nur Zeitarbeiter
und sollten daher auschließlich nach dem Tarif ihrer christlichen Zeitarbeitsgewerkschaften entlohnt werden. Zudem sollten ihre überholten Rentenansprüche der bundesdeutschen Realität angepaßt werden. Nebenverdienste sollten grundsätzlich als Schwarzarbeit bzw. Bestechungsgelder vom Fiskus beschlagnahmt werden.

Zweitarbeitern steht ob ihrer Flexibilität ein höherer Lohn als der Stammbelegschaft zu, aber selbst kriecherische Verhandlungsangebote nach "equal-pay" werden abschlägig behandelt.

So laßt uns unsere Arbeitsspender weiterhin schäbig entlohnen, auf dass wir weiter unsere EU-Nachbarn niederkonkurrieren können, damit auch dort die Löhne unter das Existenzminimum gesenkt werden, um unsere hernach bedrohte Wettbewerbsfähigkeit durch weitere Lohnsenkungen auszugleichen.
Ja - das hört sich sinnvoll an.

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MrStoneStupid 18.07.2012, 10:15
13. Lösung: staatliche Zeitarbeitsfirmen

Mit staatlichen Zeitarbeitsfirmen enfällt die privatkapitalistische Ausbeutung, Zeitarbeit wird billiger. Der Staat hat zudem ein Interesse an Weiterbildung, kann auch mal Geld zuschießen. Davon können Zeitarbeiter, Gesellschaft und Unternehmen profitieren.

Ansonsten bin ich für Ursula von der Leyen und eher gewerkschaftskritisch. Man bedenke, dass Zeitarbeit unbeliebter ist und somit Festangestellte im Durchschnitt fähiger/qualifizierter sind, auch weil sie i.a. länger im Unternehmen arbeiten, also ist ein durchschnittlich geringerer Lohn für Zeitarbeiter naheliegend. (alles imho)

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Wofgang 18.07.2012, 10:18
14.

Die gesammte Arbeitswelt müßte neu geordnet werden. Die Aufteilung, speziell steuerlich, in Zeitarbeiter, Angestellte, Freiberufler, Selbstständige ist vollkommen überholt.

Für alle muss gelten, dass die Kosten, die mit der Abriet in Verbindung stehen steuerlich absetzbar sind. Das heißt Fahrtkosten, Arbeitsmaterialien, Arbeitszimmer, Weiterbildung, Kleidung müsen sich steuerlich auswirken. Damit könnte die Regierung ohne Gewerkschaften, Arbeitgeber usw. eine Erleichterung gerade für Zeit - und Leiharbeiter schaffen, die sich direkt im geldbeutel aus wirkt. Unsinnige Überprüfungen des Status und er Dauer der "Beschäftigung" würden sich damit auch erübrigen.

Speziell für die zeitarbeitsfirmen sollte eine maximale Marge pro Arbeiter von 20% vereinbart werden. Dadurch würden Sie gezwungen, auch im Sinne der Arbeiter sinnvoll zu verhandeln!

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angste 18.07.2012, 10:21
15.

Ein Gehalt ist dann sittenwidrig, wenn ein auffälliges Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung vorliegt. Das ist der Fall, wenn die Arbeitsvergütung nicht einmal zwei Drittel eines in der betreffenden Branche und Wirtschaftsregion üblicherweise gezahlten Tariflohns erreicht.
(BAG v. 22.04.2009, 5 AZR 436/08)

Bei der Leiharbeit wird das aber gebilligt, man bezeichnet einfach die Leiharbeit als eigene Branche, obwohl sie das nicht ist, sie ist nur ein eigenes Geschäftsmodell.

Der volkswirtschaftlich Schaden durch niedrigere Einkünfte aus Einkommenssteuern, in die Sozialkassen, durch Aufstockung der Niedrigstlöhne wird zugunsten der Profite der Wirtschaft billigend in Kauf genommen, sogar noch mit den billigsten Argumenten unterstützt

"...sonst wären viele dieser Leute arbeitslos."
KEINE Firma stellt Leute ein, die sie nicht braucht. Auch keine Leiharbeiter.

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Andreas-Schindler 18.07.2012, 10:28
16. Lustige Frau

Zitat von sysop
Die Arbeitsministerin enttäuscht die Gewerkschaften. Ursula von der Leyen will kein Gesetz zur Gleichstellung von Zeitarbeitern und Stammbeschäftigten. Ihre Begründung: Die Tarifparteien hätten ja bereits deutliche Verbesserungen für die Leiharbeiter erreicht.
Es gibt seit Jahren eine Vorgabe von Brüssel das Zeitarbeiter mit der Stammbelegschaft Finanziell Gleichstellt. In Deutschland haben aber die Zeitarbeitsfirmen das Abgelehnt und gedroht 100.000 Zeitarbeiter zu Entlassen falls die Regierung das Durchsetzt. Zeitarbeiter die daraufhin geklagt haben haben bisher immer Recht bekommen und den selben Lohn bekommen wie die Stammbelegschaft.

Um was man sich noch Kümmern muss ist die Dauer wie lange Jemand in einer Firma als Zeitarbeiter Arbeiten darf und ab wann er in die Stammbelegschaft Aufgenommen werden sollte. Wer Jahrelang in einer Firma Eingesetzt ist kann ja nicht so schlecht sein das er nicht auch in die Stammbelegschaft wechseln könnte.

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Nachteuie 18.07.2012, 10:30
17. Leute, die Frau hat Verpflichtungen...

Mann muss der armen Frau von der Leyen doch zugestehen, dass sie halt Politik für ihre Gesellschaftsschicht macht. Wer dem alten Bremer/Niedersächsischen Geldadel angehört, auf nem großen Gut aufgewachsen ist, wessen Geschwister größe Firmen führen, wer immer eigene Bedienstete hatte die für ihn arbeiteten/arbeiten - wie bitte soll der Mitgefühl oder Interesse für die Lage von Leiharbeitern haben? Der Skandal ist wohl eher dass solche Leute wie die Frau von der Leyen es schaffen sich in unseren sogenannten Volksparteien in entscheidende Posten hinein zu schleimen und dann per Wahl bestätigt werden. Wer als Demokrat solche Leute aus diesen Gesellschaftsschichten wählt hat irgendwie das Grundprinzip der französischen Revolution nicht so ganz verstanden....

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angste 18.07.2012, 10:32
18.

Zitat von HäretikerX
.. und auch in der Zeit zwischen den Überlassungen bezahlt wird.
...aber da in der Praxis die Leiharbeitsvermittler nur Leute einstellen, die
gezielt für einen bestimmten Posten in einer bestimmten Firma

ausgesucht wurden, gibts keine "Zeit zwischen den Überlassungen".

Wird der Leiharbeiter in der ausleihenden Firma nicht mehr benötigt, erhält er die Kündigung von der Verleihfirma.

Fachleute auf Vorrat gibts auch da nicht.

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astrid1814 18.07.2012, 10:33
19. Lesen behindert die Dummheit und Zensur behindert das Lesen

Zitat von h_harz
Diese Frau ist so unfähig, dass es zum Himmel schreit. Erst wollte sie das Internet zensieren, hat aber leider nicht verstanden, wie das Internet funktioniert und war anscheinend auch nicht in der Lage den ihr zur Verfügung gestellten Text ihrer Spezialisten zu verstehen. Dann verkündet sie, dass man in Schweden eine Art Kreditkarte für Empfänger von staatlicher Unterstützung hätte und will das auch. ....was die Schweden verwirrt hat, die wussten da nämlich nichts von. Gibt es dort auch nicht. Nun hat sie Gott sei es geklagt, ein neues Ressort bekommen und davon versteht Sie auch nichts. Frau von der Leyen hat offensichtlich nicht die leiseste Ahnung von irgendetwas mit dem sie bis jetzt betraut war. Ich hoffe inständig, dass man sie bald nach Brüssel zu den anderen Politversagern abschiebt. Sie ist ein perfektes Beispiel warum eine Quotenregelung nur Nachteile bringt. Dann bekommt nicht die/der Beste den Job, sondern die/der der gebraucht wird, um die Quote zu erfüllen. Frau von der Leyen ist ganz offensichtlich besetzt worden, um die Quote zu erfüllen...
Ich glaube, dass Sie gewaltig irren, wenn Sie glauben, dass Frau vdL eine Quotenfrau ist. Frau vdL wurden bewusst ausgewählt, weil sie voll hinter dem neoliberalen Stil von Schwarz-Gelb steht, wahrscheinlich ist sie sogar eine aktive Neoliberale. Ihre Herkunft, Vater Albrecht, würde dafür sprechen.

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