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Streit um Altersvorsorge: IG Metall fordert deutliche Rentenzuwächse
DPA

Wie geht es weiter mit der Rente? Kurz bevor die Rentenkommission der Bundesregierung ihre Arbeit aufnimmt, stellt die IG Metall klare Forderungen.

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klausbrause 03.05.2018, 09:39
1.

Und wer soll das bezahlen? Und keiner denkt an die Kinder. Und die Beamten.

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yvowald@freenet.de 03.05.2018, 10:01
2. Alle müssen in die Rentenkasse einzahlen, von allen Einkünften

Zitat von klausbrause
Und wer soll das bezahlen? Und keiner denkt an die Kinder. Und die Beamten.
Wer soll das bezahlen? Naive Frage.
Wenn - wie etwa in der Schweiz - alle von allen ihren Einkünften in die Rentenkasse einzahlen würden, wären die Altersrenten überhaupt kein Problem.
Aber dagegen sperren sich die Spitzenverdienenden und die Vermögenden.
Und wer bestimmt "die Richtlinien der Politik"?
Nicht etwa der Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin, sondern die Lobbyisten der Bezieher Leistungsloser Einkommen (Eigentümer der Produktionsmittel, die keinen Handschlag tun, aber Multimillionäre oder gar Milliardäre sind).

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GSYBE 03.05.2018, 10:06
3. Falsch

Zitat von klausbrause
Und wer soll das bezahlen? Und keiner denkt an die Kinder. Und die Beamten.
Falsch!

Richtig muss es lauten:
...und keiner denkt an die Wohlhabenden und Reichen, die sich bequem und von der Politik geschützt vor den Sozialabgaben für ein gesellschaftliches Miteinander drücken können.

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olliver_123 03.05.2018, 10:18
4. Auch an Pensionen denken

Wenn man die Pensionsansprüche 10-15% senkt (womit diese immernoch weit über Rentenniveau lägen) könnte man damit ab 2035 sicherlich schonmal locker 40 der 80 Milliarden jährlich für die Rente frei bekommen. Aber da getraut sich ja keiner ran, will sich ja keiner ins eigene Fleisch schneiden.

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alkib 03.05.2018, 10:27
5. Schlecht informiert

Wer über Rente schreibt und nochnicht einmal über die Erhöhung zum 1.7.18 richtig berichten kann, nämlich 3,2% und nicht 1,9%, zeigt seine Ahnungslosigkeit. Und dann noch den kaffeesatzleser Hörschäden-Susan, ein Mietkauf der Versicherungswirtschaft, als kündigen Experten anzuführen, liegt völlig daneben.

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nic 03.05.2018, 10:30
6.

Zitat von yvowald@freenet.de
Wer soll das bezahlen? Naive Frage. Wenn - wie etwa in der Schweiz - alle von allen ihren Einkünften in die Rentenkasse einzahlen würden, wären die Altersrenten überhaupt kein Problem. Aber dagegen sperren sich die Spitzenverdienenden und die Vermögenden. Und wer bestimmt "die Richtlinien der Politik"? Nicht etwa der Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin, sondern die Lobbyisten der Bezieher Leistungsloser Einkommen (Eigentümer der Produktionsmittel, die keinen Handschlag tun, aber Multimillionäre oder gar Milliardäre sind).
Richtig, klappt auch in Österreich und anderen Ländern. Nur in einem Deutschland welches von Politikern regiert wird, deren Politik seit Jahrzehnten darauf ausgerichtet ist Superreiche noch reicher zu machen, eben nicht.

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three-horses 03.05.2018, 10:32
7. Dienner.

Zitat von klausbrause
Und wer soll das bezahlen? Und keiner denkt an die Kinder. Und die Beamten.
Die Rentner. Man kann die Behoerden Verwaltung uebernehmen.
Ist eh leichte Arbeit und Qualifiziert sind die Rentner in jedemFall. Und die Rentner werden fuer die Buerger da. Nicht
umgekehrt wie es momentan der Fall ist. Dienner, nichtHerrscher. Entweder man krempelt der Saat endlich umauf billiger oder man riskiert ein Aufstand.

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nic 03.05.2018, 10:33
8.

Zitat von olliver_123
Wenn man die Pensionsansprüche 10-15% senkt (womit diese immernoch weit über Rentenniveau lägen) könnte man damit ab 2035 sicherlich schonmal locker 40 der 80 Milliarden jährlich für die Rente frei bekommen. Aber da getraut sich ja keiner ran, will sich ja keiner ins eigene Fleisch schneiden.
10% mehr Steuern bei 1% der Bevölkerung ganz oben, brächte 200 Milliarden im Jahr. Die Beamten könnten allerdings trotz dem ganz "normal" in die Rentenkasse einzahlen.

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unky 03.05.2018, 10:34
9. Reformiert endlich das Rentensystem!

Aber dann auch richtig: A l l e müssen in die Rentenkassen einzahlen, also auch Beamte und Selbstständige. Und findet qualifizierte Möglichkeiten, bei steter Digitalisierung der Arbeitswelt und dem daraus resultierenden Wegfall von menschlichen Arbeitsplätzen Einkommen und Renten für alle zu sichern. Das ist eine große Aufgabe - aber der müssen sich Politiker heute stellen. Dafür wurden sie gewählt - und nicht, um nur Sonntagsreden zu halten. Und wenn ihnen der Sachverstand zur Lösung dieser Aufgaben fehlt, müssen sie ihn sich bei Wissenschaftlern holen, aber nicht bei denen von der neoliberalen Wirtschaftsfront.

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