Forum: Wirtschaft
Streit um Bonus-Zahlung: Ex-Manager fordert 1,4 Millionen Euro von VW
picture alliance / dpa

In Braunschweig ist eine Güteverhandlung zwischen VW und dem früheren Entwicklungsvorstand Heinz-Jakob Neußer angesetzt. Der ist seit dem Abgas-Skandal beurlaubt - will aber dennoch einen Bonus einfordern.

Seite 6 von 6
saarpirat 23.03.2017, 10:45
50.

Zitat von jschm
warum unbedingt mehr Frauen in die Vorstände und Aufsichtsräte müssen. Sie sind ethisch wesentlich gefestigter als die bösen Männer. Das kann man schön an Frau Hohmann-Dennhard (SPD) sehen, sie bekommt 12 Millionen fuer 1 Jahr VW Vorstand. Warum wird das eigentlich nicht polemisch von Links thematisiert?
Weil es so auch nicht stimmt.
Da ging es um 1,2 Mio. und die waren auch mehr eine Abwerbeprämie von Daimler. Ist natürlich doof, wenn VW die so schnell wieder loswerden will.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
j.vantast 23.03.2017, 13:06
51. Schluss damit

Ob Neußer nun schuldig ist oder nicht muss ja erst noch ermittelt werden. Das Problem bei den Boni sind doch die ausgehandelten Verträge die nicht eine gute Leistung als Bedingung fordern, sondern derart gestaltet sind dass die Boni eigentlich sowieso immer gezahlt werden müssen, selbst wenn die goldenen Löffel geklaut werden. Ich wette darauf das Neußer seinen Bonus erhält. Die Verträge basieren eben auf deutschem Recht und nicht auf Moral, leider.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mettwurstlolli 23.03.2017, 15:01
52.

Zitat von jschm
warum unbedingt mehr Frauen in die Vorstände und Aufsichtsräte müssen. Sie sind ethisch wesentlich gefestigter als die bösen Männer. Das kann man schön an Frau Hohmann-Dennhard (SPD) sehen, sie bekommt 12 Millionen fuer 1 Jahr VW Vorstand. Warum wird das eigentlich nicht polemisch von Links thematisiert?
Hoffmann Dennhardt hatte die Ansprüche größtenteils schon, als sie noch Vorstand bei Daimler war. VW wollte sie unbedingt abwerben und musste den Fortbestand ihrer Ansprüche zusichern. Übrigens etwas, was bei normalen Arbeitnehmern auch zigtausendfach passiert. Dass sie nur ein Jahr geblieben ist, ist Pech von VW- bzw. eingegangenes Vertragsrisiko. Sonst wäre sie nicht gekommen.
Es geht auch über Stammtischniveau...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ezechiel 23.03.2017, 16:17
53.

Zitat von benzle
Verwunderung über die Gehalts- und Boni-Regelung ist irreal. Leider hat man sich, mehr oder weniger, daran gewöhnt dassEntlohnung für Spitzenverdiener (Manager) nicht immer abhängig sind von ......
Aus dem Zitat:
Man hat einen Vertrag abgeschlossen und pocht rechtmäßig
auf Einhaltung.

Den Vertrag hatten die Autokäufer auch. Das diese auch bekommen was auf dem Papier steht war den Managern nicht so wichtig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
redwed11 23.03.2017, 16:36
54.

Zitat von jschm
warum unbedingt mehr Frauen in die Vorstände und Aufsichtsräte müssen. Sie sind ethisch wesentlich gefestigter als die bösen Männer. Das kann man schön an Frau Hohmann-Dennhard (SPD) sehen, sie bekommt 12 Millionen fuer 1 Jahr VW Vorstand. Warum wird das eigentlich nicht polemisch von Links thematisiert?
Eine Frau Hohmann-Dannhard gehört genauso zu dieser völlig charakterlosen Kaste wie dieser Herr Neußer und all die anderen von Gier getriebenen Vorstände. Es albern dies an der Parteizugehörigkeit festzumachen. Es ist der miese Charakter dieser Leute und nicht deren politische Richtung welche zu kritisieren sind. Diese Dame unterscheidet sich in Nichts von einen Neußer, einen Winterkorn und der vielen anderen Manager.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
redwed11 23.03.2017, 16:42
55.

Zitat von benzle
Verwunderung über die Gehalts- und Boni-Regelung ist irreal. Leider hat man sich, mehr oder weniger, daran gewöhnt dass Entlohnung für Spitzenverdiener (Manager) nicht immer abhängig sind von erbrachter Leistung. Man hat einen Vertrag ......
Das Rumhacken auf die Politiker ist hier völlig verfehlt. Zum einen werden Politiker bei bei Vorsatz und bei grober Fahrlässigkeit zur Verantwortung gezogen. Zum anderen sind die Einkommen der Politiker gegenüber den Managern Trinkgelder. So beträgt das Jahreseinkommen der Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland ca. 300.000 Euro. Also weniger als 1/3 allein der Boni Klage dieses ehemaligen VW Vorstandes.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
redwed11 23.03.2017, 16:57
56.

Zitat von mettwurstlolli
Hoffmann Dennhardt hatte die Ansprüche größtenteils schon, als sie noch Vorstand bei Daimler war. VW wollte sie unbedingt abwerben und musste den Fortbestand ihrer Ansprüche zusichern. Übrigens etwas, was bei normalen ......
Es geht hier nicht darum welche Verträge diese Leute abgeschlossen haben sondern um diese grenzenlose Gier und die Amoral in diesen Kreisen. Ob das nun eine Frau Hohmann-Dennhardt oder ein Herr Neußer oder sonst wer aus dieser Kaste, die Leistung steht bei diesen Leuten im krassen Gegensatz zu ihren wirklichen Leistungen oder auch Nichtleistungen.
Man sollte mal ernsthaft überlegen, in wie weit diese Gierverträge sittenwidrig sind. Denn diese Verträge stören sehr nachhaltig den sozialen Frieden in diesem Land.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mettwurstlolli 23.03.2017, 18:07
57.

Zitat von redwed11
Es geht hier nicht darum welche Verträge diese Leute abgeschlossen haben sondern um diese grenzenlose Gier und die Amoral in diesen Kreisen. Ob das nun eine Frau Hohmann-Dennhardt oder ein Herr Neußer oder sonst wer aus dieser Kaste, die Leistung steht bei diesen Leuten im krassen Gegensatz zu ihren wirklichen Leistungen oder auch Nichtleistungen. Man sollte mal ernsthaft überlegen, in wie weit diese Gierverträge sittenwidrig sind. Denn diese Verträge stören sehr nachhaltig den sozialen Frieden in diesem Land.
Ehrlich gesagt, wenn die Verträge von nicht einmal 1000 Leuten den sozialen Frieden von 80 Mio. Stören, haben die 80 Mio offenbar zu viel Zeit und zu wenig echte Sorgen. Es gibt in diesem Land mehr Fussballmillionäre als Dax- Vorstände - über deren produktiven Beitrag Beitrag zur Gesellschaft man sich ernsthaft unterhalten könnte. Wer meint, sich über Vorstandsvergütungen aufregen zu müssen sollte einfach andere Zeitungen lesen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
redwed11 24.03.2017, 08:47
58.

Zitat von mettwurstlolli
Ehrlich gesagt, wenn die Verträge von nicht einmal 1000 Leuten den sozialen Frieden von 80 Mio. Stören, haben die 80 Mio offenbar zu viel Zeit und zu wenig echte Sorgen. Es gibt in diesem Land mehr Fussballmillionäre als Dax- Vorstände - über deren produktiven Beitrag Beitrag zur Gesellschaft man sich ernsthaft unterhalten könnte. Wer meint, sich über Vorstandsvergütungen aufregen zu müssen sollte einfach andere Zeitungen lesen.
Dieses Argument mit den Fußballern ist absoluter Unsinn. Die Fußballer werden von den Sponsorengeldern bezahlt und diese Sponsorengelder werden von den Vorständen der Unternehmen festgelegt. Damit legen auch die Vorstände aus der Wirtschaft die Anzahl der Fußballmillionäre fest. Hier legt der Abzocker die Millionen Euro für den anderen fest. Es besteht kein Gegensatz zwischen den Einkommen der Fußballer und den Einkommen der Vorstände. Beide Einkommen werden von den Vorständen vorgegeben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
artifex-2 24.03.2017, 11:25
59. Aber ,aber

Zitat von redwed11
Eine Frau Hohmann-Dannhard gehört genauso zu dieser völlig charakterlosen Kaste wie dieser Herr Neußer und all die anderen von Gier getriebenen Vorstände. Es albern dies an der Parteizugehörigkeit festzumachen. Es ist der miese Charakter dieser Leute und nicht deren politische Richtung welche zu kritisieren sind. Diese Dame unterscheidet sich in Nichts von einen Neußer, einen Winterkorn und der vielen anderen Manager.
Tssz , Tssz ; so was sagt man(n) doch nicht über eine ehemalige Richterin/Autokoryphäe , was sollen denn da die von dieser Dame verknackten Delinquenten , denken ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 6