Forum: Wirtschaft
Streit um die A1: Hedgefonds sollen Interesse an Autobahnbetreiber haben
DPA

Der Streit zwischen dem Autobahnbetreiber A1 Mobil und der Bundesregierung droht sich zu verschärfen. Laut einem Bericht wollen Hedgefonds versuchen, die Millionen-Forderungen der Betreiber gegenüber dem Bund einzuholen.

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Aberlour A ' Bunadh 09.09.2017, 18:40
130. Hallo Herr Fondsflüsterer

Zitat von dweik01
...so könnte man manchen Beitrag hier nennen. Große Aufregung im linken Lager, wieder eine neue Sau durch Dorf, erst mal empören, dann Schuldigen definieren (immer die Anderen) und nichts ändern, vor allem selbst nichts verstanden haben. Und nicht nachdenken. Es gibt in Deutschland und anderswo auch ein Insolvenzrecht. Das ist erst mal so, auch wenn man da manches differenziert sehen könnte. Es braucht kein TTIP, sondern nur sehr viel juristische und ökonomische Kompetenz, um über den Ankauf von Bankforderungen in den Gläubigerausschuß und damit in die Eigentümerrolle zu kommen. Das kann auch schief gehen, aber eben auch sehr lukrativ sein. Genau das machen die Funds hier. Ist nicht verboten, haben auch schon früher vor 50 Jahren einige ganze wenige Könner gemacht. Aber die mussten - bevor sie das konnten - richtig schuften, mit dem Hirn! Und by the way unser gesamtes Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell basiert auf der Eigentumsgarantie, der Freiheit und dem Willen einiger mehr zu erwirtschaften. Warum sollen dann Hedgefunds schlimmer sein als VW und Daimler, Google, Facebook oder irgendeine Biermarke, Hänchenproduzent oder jedwedes Unternehmen, deren Produkte garantiert von 99% der hier Kommentierenden konsumieren?! Abgesehen davon verwaltet Aurelius mit Sicherheit auch Gelder aus Pensionsfunds. Nur die Großinvestoren hinter diesen funds erlauben denen überhaupt solche Rieseninvestitionen zu tätigen. Und hinter denen steht dann ein Mensch mit Pensionsanspruch, der hier einen unqualifizierten Kommentar ablässt. Was soll das? Das ist hier eine einzige NEIDdebatte von Menschen, die nicht verstehen was und wie Hedgefunds tun und die von SPON hier auf populistische Art einen Bösewicht präsentiert bekommen. Armselig! Lieber SPON recherchiert umfassend und kommentiert NICHT einseitig, Liebe Leut informiert Euch erst (richtig), dann geht's auch wieder, ohne Spaltung der Gesellschaft.
Es gibt Unternehmer wie Ingvar Kamprad, die haben extra eine regelrechte Wagenburg gebaut, um vor Ihren tollen Hedgefonds optimal geschützt zu sein. Warum wohl? Außerdem sollte man wissen, wenn man sich mit Wirtschaft beschäftigt, dass die Kurzfristorientierung erst mit der Entwicklung der Kapitalmärkte seit den 80er Jahren in die Welt kam.

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passipaul 09.09.2017, 21:16
131. Wen wählen wir?

In Mehrheit wohl wieder CDU/CSU , die machen fröhlich weiter und verschachern unsere Netze jetzt halt die Autobahn und morgen die Wasserleitungen denn privat geht alles besser

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malanders-oder 09.09.2017, 22:26
132.

Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren- dieses Credo ist so alt, wie das Verleihen von Geld.
Und solange die Politik das nicht endlich unterbindet, sind wir alle -immer- die Deppen!

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der_weisse_wal 09.09.2017, 22:59
133.

Zitat von johnnypistolero
dann wissen wir auch, warum Privatisierung nötig ist... nä(h)mlich das sich wenige am Wohl aller bereichern können, und auch noch den Staat, die sogenannte Allgemeinheit verklagen können..... TTIP läßt grüßen... deswegen, wer mit Ansage beschissen werden möchte... in 2 Wochen FDP-CDU/CSU-SPD oder die Grünen wählen.... da weiß man was man hat
Aber hat die AfD sich nicht auch weitreichende Privatisierungen und "small government" auf die Fahnen geschrieben? Wo ist da die Alternative?
Die halbe Wahrheit zu sagen ist die schlimmste Lüge.

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Hoberg 10.09.2017, 00:01
134. jeder Verkehrsminister gehört entlassen

wenn wirklich ein Erstattungsanspruch erwirkt werden könnte . Hier haben Zocker Glücksspiel betrieben . Das Blatt ist im Moment wohl nicht so gut. Jetzt soll die Bank dir Einsätze zurückgeben? In jedem Casino würden die Spieler rausgeschmissen und gesperrt . In Las Vegas würde der Croupier erschlossen wenn er den Einsatz auszahlt ..,

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Stäffelesrutscher 10.09.2017, 00:27
135.

Wie man wieder mal sieht, ist Kapitalismus mit Demokratie unvereinbar.

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wll 10.09.2017, 08:13
136. Kein Titel

Leider wird auch in diesem Artikel wieder nicht thematisiert, wie die Betreiberfirma überhaupt auf die Idee kommt, die Bundesregierung zu verklagen. Was feststeht ist, dass die tatsächlichen Einnahmen aus dem Anteil an der Maut deutlich geringer sind, als von der Firma ursprünglich kalkuliert. Schön und gut, aber was hat das mit der Bundesregierung zu tun? Man kan diese ja wohl schwerlich verantwortlich machen, wenn weniger LKW als erwartet auf besagtem Autobahnteilstück fahren. Ich gehe jetzt einmal nicht davon aus, dass der Bund den Mautanteil der Firma nicht oder nicht vollständig abführt. Oder wurde am Ende dem Unternehmen eine Unsatzgarantie gegeben? Das würde erklären, warum derlei Verträge geheim gehalten werden - was imho verboten gehört, da es dem Transparenzgebot eklatant widerspricht. Falls der Spiegel sich nicht doch noch investigativ betätigen möchte (das war immerhin mal quasi der "Markenkern"), dann wird man wohl das Verfahren abwarten müssen - wenn das dann nicht auch unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt wird. Falls mein Verdacht zutreffen sollte, erwarte ich allerdings ohnehin, dass die Bundesregierung sich mit der Firma zulasten des Steuerzahlers vergleichen wird. Allein schon, um die Sache hübsch leise unter den Teppich zu kehren. Wenigstens dürfe dieses Debakel - hoffentlich - der Sargnagel für den imho idiotischen PPP - Ansatz sein.

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JochenHallo 10.09.2017, 08:34
137. Ist doch Lustig

wo es um viel Geld geht drängen sich sofort die Ganoven in den Vordergrund.

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joking_hazard 10.09.2017, 08:34
138. Die privatisierte Gesellschaft

Die Politiker machen den Bürger dumm und machtlos, die Konzerne machen den Bürger arm und machtlos. Der Bürger bürgt für das 'Money for nothing' der Profitgeier, die SOWOHL Arbeitskraft ALS AUCH Kaufkraft der Bürger als ihr Eigentum betrachten, inklusive natürlich dem Ersparten und bisher erarbeitetem. Das Problem sind nicht die Kleinanleger sondern die Kapitalmonster und Konzerne. Geld ist Macht, und Macht braucht Kontrolle und Grenzen. Sonst ist und bleibt der Bürger und die Gesellschaft nur die Zahlviehherde.

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cave68 10.09.2017, 08:42
139. Hatten wir...

...in der Vergangenheit nicht schon genug Städte,die probiert haben mit dubiosen Finanzierungsmodellen ihre Finanzen in den Griff zu bekommen?
Wird so etwas nun als Allheilmittel gepriesen?Wenn für etwas kein Geld da ist kann es auch nicht gebaut werden...daran sollte man sich mal halten bevor man immer neue Strassen aus dem Boden stampft.Übrigens war doch vor Jahren mal von einer Verkehrswende die Rede?

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