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Streit um EU-Reformen: Vermögensverwalter Blackrock dringt auf europäische Bankenunio
Getty Images/ Bloomberg

Die mächtigste Fondsgesellschaft der Welt, Blackrock, stellt sich hinter Frankreichs Präsident Macron. Vizechef Hildebrand fordert einen gemeinsamen Bankenmarkt - auch gegen Bedenken der Unionsparteien.

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phoeni 19.04.2018, 12:09
1. ...

Wenn einer der Krisenverursacher, Krisenprofiteur oder wie mancher umgangspsrachlich schreibt 'Heuschrecke' fordert, wir brauchen was, sollte das eigentlich das Zeichen sein, dass das genau das letzte ist, was die Menschen auf diesem Kontinent brauchen... und die Chancen steigen dass wir das alternativlos vorgesetzt bekommen.

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gatoalforno 19.04.2018, 12:11
2. Man muss sich schon fragen...

Wozu braucht man überhaupt noch solche Marionetten wie Macron. Soll doch die Wallstreet gleich die Regierung übernehmen. Die Fäden führen sie sowieso schon, jetzt nicht mehr im Hintergrund.

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chilischweiz 19.04.2018, 12:12
3. Das "Wie" ist entscheidend

Die Bankenunion darf nicht dazu führen, dass Deutschland die bislang schwachen Reformbemühungen der Mittelmeerländer finanziert. Wenn das gewährleistet ist und wenn Deutschland in dem Masse von seinen Garantiepflichten gegenüber der EZB entlastet wird, in dem es Garantien für nicht-deutsche Banken in Europa eingeht, wird der Widerstand abnehmen.

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go-west 19.04.2018, 12:13
4. Merkel und die CDU

wären gut beraten, die kleingeistigen Geizreflexe beiseite zu lassen und in die Zukunft zu investieren. Deutschland ist auch heute schon nicht nur Zahlungsmeister, sondern auch größter Nutznießer des europäischen Binnenmarktes. Macrons Vorstöße nicht aufzugreifen wäre ein großer Fehler. BTW, so einen Mann bräuchte Deutschland auch. Dringend.

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Bondurant 19.04.2018, 12:23
5. Der Artikel ist vermutlich satirisch gemeint

Hildebrand schlägt sich in dem Streit auf die Seite der Franzosen und macht sich dafür stark, die Bemühungen vor allem auf eine Reform des zersplitterten und schwachen europäischen Bankensektors zu richten. "Ich teile die französische Sicht, dass man sich zuerst auf die Vollendung der Bankenunion konzentrieren sollte", sagte der Schweizer.

denn dass ein Hauptvertreter der Profitinteressen des Finanzkapitals eine europäische Haftungsunion für wünschenswert befindet, bestätigt eigentlich die schlimmsten Befürchtungen. Allein diese statements sollten Grund genug sein, von so etwas erst einmal abzusehen. Soll "Blackrock" doch seine Risken alleine tragen, wie es sich für "Anleger" eigentlich gehört.

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Bundestrainer 19.04.2018, 12:24
6. Logisch ...

Logisch, dass Blackrock und alle europäischen Pleitestaaten eine Banken (Haftungs-) union fordern. Denn was ist besser als windige süd-west-europäische Schuldner, hinter denen ein unbegrenzt solventer Bürge (wie z.B. der deutsche Steuerzahler) steht?

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spiegelleser-rs 19.04.2018, 12:24
7. Blackrock, da ist ja ALLES klar

Naja, dieser Unterstützer spricht wohl für sich selbst und ordnet Macron eindeutig zu.
Zum Wohle der Menschen würde diese Politik bestimmt nicht sein.
Oder kann jemand von Segnungen für die Völker Europas seitens Blackrock berichten?

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RalfHenrichs 19.04.2018, 12:28
8. Wenn Blackrock etwas will,

sollte man das Gegenteil machen. Also keine Bankenunion sondern Zerschlagung der Banken, so dass es das too big to fail nicht mehr gibt sondern Banken auch pleite gehen können, wenn sie am Markt scheitern.

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hmueller0 19.04.2018, 12:31
9. Ratgeber oder Einflüsterer

Ich werde da immer sehr hellhörig, wenn aus der Ecke Investment-Gesellschaften, Investoren +co Ratschläge kommen, was man tun sollte und was gut für "alle" wäre. Evtl. sollte man da das genaue Gegenteil machen, wenn man wirklich die Interessen der Mehrheit im Blick hat. Mindestens sollte man sich aber fragen, welche, ganz eigenen Interessen hier verfolgt werden. Vor lauter Allgemeinwohl und Uneigennützigkeit sind diese ja in der Regel nicht zu den riesigen Summen gekommen, über die sie verfügen.

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