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Streit um Reparationszahlungen: Griechenland erwägt Pfändung von deutschem Besitz
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Die griechische Regierung will mit mehr Nachdruck Reparationszahlungen von Deutschland fordern. Nach SPIEGEL-Informationen aktiviert Athen dafür jetzt auch eine alte Drohung: die Beschlagnahmung von deutschem Eigentum.

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sischwiesisch 19.04.2019, 10:50
60. Zu Beitrag 15

Und andersherum: Griechenland hätte ein Mehrfaches von der Türkei zu bekommen.
Viel Spass beim Aufstellen der Liste.

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vicbrother 19.04.2019, 10:50
61. Griechenland wird der Sargnagel der EU

Erst das dysfunktionale Staats- und Steuerwesen Griechenlands gepaart mit Unvernunft und Nicht-Einsichtigkeit, nun also Reparationsforderungen welches zu Unfrieden und Klage gegen Resteuropa führt:
In Europa wird außer den Polen niemand zustimmen: Frankreich, UK, Portugal, Spanien und Italien haben sicherlich kein Interesse an einem Präzedenzfall, denn dann würden die ehemaligen Kolonien mit gigantischen Rechnungen daherkommen. Dazu müssten wir dann wohl wegen des 30jährigen Krieges die Schweden zur Kasse bitten (die anderen Nationen werden mit dem WK2-Schaden durch uns verrechnet). Danach fängt dann Irland an, UK zu verklagen und dann...

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Teutonengriller 19.04.2019, 10:50
62. Alleine die Ankündigung

kostet die Griechen bereits Geld. Außerdem haben die ja noch ein paar mehr Rechnungen offen, mit den Türken z.B..Man hätte diese verfilzte Bande bereits nie in die EU aufnehmen dürfen geschweige denn in den Euro. Und da können die Griechen um Verständnis werben wie sie wollen. Aber vielleicht findet sich ja eine griechische Great, die genug Teenis auf ihre Seite zieht,bis unsere Politiker , und der Papst , einknicken

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hup 19.04.2019, 10:51
63. Viel Glück beim Werben im EU Parlament

Griechenland wird etwas Zustimmung bei Ostblockstaaten finden, denen die Möglichkeit auf kostenlose Einwerbung von ein paar Milliarden die Dollarzeichen in die Augen treibt, weniger Liebe werden sie bei (noch) England, Frankreich, Spanien, Portugal, Italien und den Niederlanden finden, alles Staaten die selbst keine Lust haben Reparationsrechnungen aus ihren ehemaligen Kolonien auf dem Tisch zu vorzufinden.
Da solche Kriegsschulden ja nie terminiert sind sollte man Griechenland die Rechnung für Alexander „den Großen“ vorlegen. Dessen Plünderzüge durch Europa dürften bereinigt und verzinst ein mehrfaches aller Weltkriegsschulden betragen... das Römische Imperium... Schwedische Söldner plündern Deutschland im 30-jährigen Krieg... das englische Empire, die Unterwerfung Indiens... alle Afrikanischen Kolonien... die Wikinger... Österreich-Ungarn... Russlands Annektion Osteuropas...

Es wäre mal lustig hier eine tatsächliche Buchhaltung aufzumachen aller Schuld aller Länder gegeneinander... und welches Saldo wo hängen bleibt und von den ururururenkeln gelöhnt werden soll... verzinst natürlich.

Einzig die Schweiz dürfte da gut rauskommen...

Kurzum: Eine dumme populistische Strategie, die Griechenland wieder viel mehr kosten wird als sie haben wollen. Das ist nicht der Weg in eine moderne Gesellschaft. Für ein bisschen Wahlkampf werden die Beziehungen nachhaltig belastet und die Menschen wieder gegeneinander aufgehetzt. Die Idee eines geeinten Europas geht so auch über die Wupper... die EU wird immer töter, so wie sie aktuell gestrickt ist. Die schnelle Ausweitung ohne Anpassung der Struktur war ein schwerer Fehler und hat die EU immer inhomogener gemacht.

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Das dazu 19.04.2019, 10:54
64. Zeitpunkt

Der Zeitpunkt ist doch eigentlich das Problem. Man hatte 74 Jahre Zeit, diese Rechnung zu präsentieren.
Ist nicht geschehen, jedenfalls nicht mit diesem Druck.
Nun, nachdem man Pleite ist, mit Hilfe der EU-Solidargemeinschaft über Wasser gehalten worden ist, will man sich so frei schwimmen?
Keine Frage, die Art und Weise, wie geholfen wurde, war eine Sauerei.
Aber wenn solche Forderungen erhoben werden, fragt man sich, wie das Auftreten der Griechen in den damaligen Konferenzen war. Schliesslich kam ja raus, wie es zu dieser Staatspleite kam.
Das warf und wirft kein helles Licht auf die dortigen Verantwortlichen und auch nicht auf die Bürger.
Sollten Enteignungen kommen, wäre es eindeutig rechtswidrig, da auch Griechenland dem 4+2 Vertrag zugestimmt hat.
Wer nun sagt, das wäre auf höheren Druck geschehen, dem muss man antworten, dann sollen sich die Griechen in ihrer Arroganz auch an diese höheren Stellen wenden.
Wie, das geht nicht?
Es geht aber immer, das Deutschland die Tasche aufmacht?
Leider scheint es in der derzeitigen Regierung ja keinen zu geben, der mal ein klares Nein artikulieren kann.
Das hat man bei vielen Entscheidungen der letzten Zeit beobachten können.

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nickleby 19.04.2019, 10:54
65. Für die Galerie

Das griechische Paralment und auch Regierung wissen genau, dass die aufgestellten Forderungen unrechtmäßig sind. Nun damit zu drohen, deutsches Eigentum in Griechenland zu enteignen, ist hilflos und entbehrt jeder völkerrechtlichen Grundlage... Ich hoffe nur, dass die deutsche Regierung der griechischen klar zu verstehen gibt, dass man nicht gewillt ist, irgendeiner griechischen Forderung nachzugeben, da das Thema abgehakt ist.

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mantrid 19.04.2019, 10:55
66. Rechtlich abgeschlossen

Nach internationalem Recht ist der Vorgang juristisch abgeschlossen. Und kaum ein Staat wird ernsthaft ewig währende Diskussionen über Reparationen wollen. Sonst könnte z.B. Mexiko wegen Kalifornien, Texas und Neu-Mexico Rückgabeansprüche an die USA haben, Syrien, Iran usw. könnten Ansprüche gegen Griechenland geltend machen (dort wird Alexander der Große als Grieche gesehen, weswegen Nord-Mazedonien auch nicht Mazedonien heißen darf). Die Italiener sähen sich wegen des römischen Imperiums ruinösen Forderung aus ganz Europa, Vorderasien und Nordafrika ausgesetzt und halb Europa hätte ein massives Problem wegen der kolonialen Vergangenheit. Selbst die Polen, die es in der Geschichte oft übel erwischt hat, müssten sich wegen ihrer Teilnahme am polnisch-litauischen Machtstreben ernste Sorgen machen. Ja, selbst Staaten, die wir heute als vorbildhaft freundlich ansehen, haben eine nicht immer rühmliche Vergangenheit, die dann teuer werden könnte, z.B. Dänemark, Holland, selbst Monaco und der Vatikanstaat.

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arminpillhofer 19.04.2019, 10:55
67. Linksextreme und Enteignungen

Es ist das gleiche wie in Deutschland: Sehr weit links stehende Parteien finden nichts dabei Reiche zu enteignen und damit Privatbesitz oder den Besitz anderer Staaten nicht anzuerkennen. Man kann so einen Streit nur über Gerichte lösen und nicht dadurch, dass eine linkpopulistische Regierung die Regeln des Rechtsstaat außer Kraft setzt und auf kommunistische Lösungen setzt.

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Ohne Worte ? 19.04.2019, 10:55
68.

Eigentlich ist das Thema zu komplex .
Relativ einfach gesagt –> raus aus dem Verein der sich EU nennt und die nur einen dummen suchen , der für alles gerade stehen soll .
Die „Kaste“ der Leute , die glauben regieren zu dürfen muss endlich ersetzt werden in diesem Land , damit das aussaugen der Bevölkerung endlich aufhört . Zuletzt die „gerechtere“Verteilung zur Berechnung der Grundsteuer.
Raus aus der EU .

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tinnytim 19.04.2019, 10:55
69. Ein Treppenwitz

Wenn man mal drüber nachdenkt, entbehrt die Nummer nicht einer gewissen Komik. Die gleichen Gemüter, die sich hier darüber echauffieren, dass die "faulen Griechen", die sowieso nur der Appendix der EU sind, versuchen, mit zwielichtigen Methoden den Staatshaushalt zu sanieren bilden in Griechenland die Fraktion der Hardliner, die unbedingt darauf bestehen, dass erlittene Schädigungen kompensiert werden.

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