Forum: Wirtschaft
Streit um Sonderprüfer: Verfassungsgericht lehnt VW-Einspruch ab
Volkswagen

VW-Aktionäre hatten einen Sonderprüfer durchgesetzt, der die Abgasaffäre untersuchen soll. Der Autobauer wehrte sich erbittert - und ist jetzt damit vor dem Bundesverfassungsgericht vorerst gescheitert.

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SvenMeier 29.12.2017, 16:29
1. Schön dass in Deutschland noch Recht gilt

Wenn nicht für Verbraucher, dann zumindest für die Aktionäre :P

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e.pudles 29.12.2017, 16:29
2. Irgend etwas ist doch nicht ganz koscher

bei VW, sonst würden sie sich doch nicht so vehement gegen eine "unparteiische" Untersuchung sträuben. Denn hätten sie nichts zu verbergen würden sie doch so einer Untersuchung zustimmen. Das könnte ja nur in ihrem Sinne sein, würden sie dadurch vielleicht so gar von sämtlichen Vorwürfen frei gesprochen. Vermutlich sind es die obersten Etagen von VW, welche sich vor einer Untersuchung fürchten, wie der Teufel vor dem Weihwasser.

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Analog 29.12.2017, 16:30
3. VW die kommen aus den Schlagzeilen überhaupt nicht mehr raus.

So kann man seinen Ruf ( ) auch komplett ruinieren. Interessant ist aber, das der Auftragseingang kaum schadet. Die haben die Kassen immer noch voll.

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alter_nativlos 29.12.2017, 16:36
4. Unabhängigkeit des Bundesverfassungsgerichts

Die Entscheidung beweist einmal mehr, dass eine funktionierende Gewaltenteilung in einer Demokratie unabdingbar ist. Nachdem die Exekutive (Regierung) im Dieselskandal (mit Rücksicht auf die spätere Weiterverwendung u.a. in der Automobilwirtschaft) versagt und zumindest mitgemauschelt hat, muss es wieder einmal die Jurisdiktion ( Bundesverfassungsgericht) richten. Die Vorstellung polnischer oder türkischer Verhältnisse, wo die Richterschaft inzwischen nach Gutdünken der Regierenden bestimmt und ausgetauscht wird muss jedem Bürger vor diesem Hintergrund Sorge bereiten.

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frankenbaer 29.12.2017, 16:36
5. Verbrauchermacht, wo bist du?

Ich verstehe nicht, weshalb Kunden sich nochfür ein Auto diese Konzerns entscheiden. An der Qualität und am Preis kann es doch wohl nicht liegen.
Wenn es Solidarität unter den Autokäufer gäbe, könnte man die Verantwortlichen schnell in die Schranken weisen.
Übrigens war das Verfassen dieser Zeilen sehr anstrengend, da ich die Schimpfworte, die nach außen drängten, zurückhalten musste.

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soldev 29.12.2017, 16:39
6.

Zitat von e.pudles
bei VW, sonst würden sie sich doch nicht so vehement gegen eine "unparteiische" Untersuchung sträuben. Denn hätten sie nichts zu verbergen würden sie doch so einer Untersuchung zustimmen. Das könnte ja nur in ihrem Sinne sein, würden sie dadurch vielleicht .....
Was meine Sie wohl, warum diese Christine Hohmann-Dennhardt mit Schweigegeld nach Hause geschickt wurde.

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sheffard 29.12.2017, 16:41
7. Selbst wenn der Vorstand

nichts wusste so trägt er trotzdem die Verantwortung. Dann eben weil er es nicht wusste. Ein Vorstand muss wissen was in seinem Laden vor sich geht und es handelt sich ja nicht um Peanuts. Wenn er von Abgasmanulipulationen nichts gewusst hat ist er unfähig.
Soll heissen selbstverständlich hat die Chefetage nicht nur davon gewusst sondern diese auch angeordnet. Und Das könnte bislang von ser Politik abgeblockt u vertuscht werden. Nun wird es brenzlig und bestimmt kommt alles ans Licht. Das wird noch ein ganz ganz grosser Skandal auf allen Ebenen.

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Le Commissaire 29.12.2017, 16:42
8. grotesk

Die Eigentümer von VW (bzw. ein qualifizierter Teil davon) wollen ihr Eigentum näher inspizieren. Statt diesem Verlangen freudig nachzugehen, geht der vom Eigentümer bestellte Vorstand gerichtlich dagegen vor. Ich hoffe, der Eigentümer entlässt den Vorstand.

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htapk 29.12.2017, 16:46
9. Hinter Schloß und Riegel

Ich habe lange genug bei einer Autofirma gearbeitet und weiß, das schon bei viel unwichtigeren Entscheidungen der Vorstand informiert werden musste. Des halb ist für mich klar, dass alle Vorstände von Anfang an über den Betrug informiert waren, weshalb sie wegen Betrugs angeklagt werden müssen und hinter Schloß und Riegel gehören.

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