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Streit um Tarifvertrag: Ver.di ruft bei Amazon zum Streik auf - mitten im Weihnachtsg
DPA

Genau eine Woche vor Heiligabend hat die Gewerkschaft Ver.di Mitarbeiter von zwei Amazon-Standorten zum Streik aufgerufen - und schließt eine Ausweitung auf weitere Logistikzentren nicht aus.

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mannausbonn 17.12.2018, 07:25
1. die spinnen doch ...

die gewerkschaften. wer hat noch lust mit einer gewerkschaft sich zu solidarisieren die dermaßen plump vorgeht!?

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f-rust 17.12.2018, 07:38
2. Verdi will Kunden als Geiseln.

Es gibt keinen Grund, Logistikmitarbeiter (vulgo: Lageristen/innen) als Einzelhandelsverkäufer/innen (mit Beratungskompetenz) einzustufen.

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ramsis77 17.12.2018, 07:50
3. Alle Jahre wieder

Jedes Jahr vor Weihnachten muss Amazon, DHL, die Bahn, der ÖPNV und die Lufthansa streiken.
Schon im September werben alle für ein schönes Fest und wenns dann so weit sitzt man ohne Geschenke eben nicht unterm geplanten Baum sondern irgendwo, sondern auf irgendeinem Bahnhof.
Bei allem Verständnis für die Arbeitsbedingungen der Betroffenen, aber wer in solchen Tagen streikt, ist für mich in solchen Jobs ungeeignet. Das ist unanständig!
Es muss andere Mittel geben, als alljährlich vor Weihnachten Stress und Ärger zu streuen.
Wie wärs mit einem "faire Löhne Label", wo der Kunde selbst zustimmen kann, dass er paar Euro mehr für nen fairen Lohn zahlt.

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whiterussian 17.12.2018, 07:50
4. Vielen Dank für Ihre Nachricht

Zitat von mannausbonn
die gewerkschaften. wer hat noch lust mit einer gewerkschaft sich zu solidarisieren die dermaßen plump vorgeht!?
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Was ist ihr ganz konkreter Vorschlag um gegen diese miserablen Arbeitsbedingungen vorzugehen? Was wollen Sie wie wann wo genau machen?

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benmartin70 17.12.2018, 07:52
5.

Alle Jahre wieder.....
Wäre nett wenn Verdi sich mal um die Tarifverträge der anderen Sparten kümmern würde und dort mal wieder eine anständige Tariferhöhung rausholen würde. Seit die sich breit gemacht haben tut sich da nämlich nicht mehr viel. Ist halt nicht medienwirksam.

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nuramnoergeln 17.12.2018, 07:52
6. Streiks müssen weh tun,

sonst bewirken sie nichts.
ja auch wenn es uns Konsumenten trifft, Amazon trifft es noch mehr (Beschwerden, Rückgaben, Kundenverlust etc.). Die Streiks gehörten mal zu unserer Demokratiekultur dazu und nicht nur miteinander zum Konsenz kuscheln. In den 60er und 70er Jahre haben Sie viel bewirkt oder wer im Büro möchte noch Samstags arbeiten gehen. Später haben die Gewerkschaften kaum noch schmerzhafte Streiks gewagt und auch nicht mehr viel erreicht. Entsprechend gering ist die Präsenz der Gewerkschaften in den Betrieben. Ich drücke Verdi und der Amazon Belegschaft die Daumen, das sie etwas bewegen und standhaft bleiben.

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wasistlosnix 17.12.2018, 07:54
7. Wahl der Mittel

Welches Mittel hat den eine Gewerkschaft, außer zu streiken wo es weh tut.
Streiken wenn es niemand merkt ist sinnlos.

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daniel77b 17.12.2018, 08:00
8. Tradierte, aber richtige Antwort auf die Globalisierung

Man kann nur hoffen, dass der Organisationsgrad der Gewerkschaften hoch genug ist, damit sie genügend Durchschlagskraft haben! Amazon soll besser zahlen, sie erwirtschaften Gewinne auf den Rücken der ArbeitnehmerInnen. Und ja, es ist Versandhandel und nicht Logistik.

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derKremer 17.12.2018, 08:02
9. Sie wollen Amazon schaden und schaden sich selbst!

Wer jetzt zigtausenden Menschen die Geschenke für die Liebsten vorenthält, sollte nicht mit Rückhalt rechnen. Die letzten verzweifelten Zuckungen einer völlig aus der Zeit gefallenen Institution!

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