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Strommix: Windkraft überholt Atomenergie und Steinkohle
DPA

Es ist eine historische Verschiebung in der deutschen Energieversorgung: Die Windenergie ist 2017 zur zweitwichtigsten Stromquelle geworden. Nur die Braunkohle hat noch größere Bedeutung.

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schlob 20.12.2017, 10:56
1. Statt der klimafreundlichen AKW haben wir nun volles Rohr Braunkohle

Statt der klimafreundlichen AKW haben wir nun volles Rohr Braunkohle.Zu den Kosten von z Zt 1000 Mrd ,die sich auf 2000 Mrd erhöhen müssen,wenn man so weiter macht ...
Das alles werden die Erben von Merkels Politik bewältigen müssen -nebst Target 1000 Mrd, uswsuw

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MütterchenMüh 20.12.2017, 10:57
2. wird Strom auch irgendwann mal günstiger

Schön.
Jetzt interessiert mich nur noch, ob sich das _Ganze auch irgendwann, möglichst noch zu meinen Lebzeiten, kostensenkend auf einer Stromrechnung bemerkbar macht.

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Niteftef 20.12.2017, 10:58
3. Gute Nachricht

Allerdings stellt sich mir die Frage, warum behaupten unsere Politiker, das Klimaziel sei nicht zu schaffen und verringern dann die Förderung für erneuerbare?
Vielleicht wollen die Damen und Herren es mal wieder einfach nicht, weil sie zu viel Geld von der Kohlelobby kriegen, was?

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heikhen 20.12.2017, 10:59
4. nicht die Menge ist entscheidend

sondern die bedarfsgerechte Erzeugung und Versorgung mit Energie. D.h. Erzeugung und Verbrauch sind gekoppelt und nicht isoliert zu sehen. Was nutzt die Stromproduktion wenn z.Zt. kein entsprechender Bedarf vorhanden ist. Dann fallen Ausgleichs und Ersatzzahlungen an die natürlich zu Lasten des Verbrauchers gehen. Insofern macht ein weiterer Ausbau der Windenergie nur dann Sinn wenn er grundlasttauglich ist ansonsten leisten wir uns zwei Parallelsysteme und das ist sehr teuer.

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tinnytim 20.12.2017, 11:04
5.

So destilliert sich immer mehr heraus, dass Stromerzeugung durch Grundlastkraftwerke und jene aus volatilen Erneuerbaren Energien nicht zusammen passen. Grundlastkraftwerke müssen nach und nach durch grundlastfähige Kraftwerke (von Kohle zu Gas) ersetzt werden. Es ist günstiger ein Gaskraftwerk für 4000 Volllaststunden im Jahr vorzuhalten, als ein Kohlekraftwerk bei gleicher Auslastung. Das gefällt im Übrigen auch Siemens, deren Gebaren mir trotzdem etwas unverständlich bleibt (wieso man bei durch die Bank positiven Spartengewinnmargen in der Schwächsten Stellen abbauen muss, lernt man wohl erst im BWL-Masterstudium).

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ardbeg17 20.12.2017, 11:08
6.

Sehr schön. Die Diskussion droht auf "werhatdenlängsten"-Niveau zu rutschen. Den Stromkunden interessieren doch in erster Linie nicht die Bruttoproduktion, sondern die Verfügbarkeit. Und solange es keine effektive Speichermöglichkeit für den Strom gibt, MÜSSEN konventionelle Kraftwerke in der Kapazität des Spitzenbedarfs jederzeit und teuer einsatzbereit gehalten werden. Denn Dunkelflauten existieren wirklich! Daher ist es Augenwischerei grenzend an versuchter (und leider vielfach schon erfolgter) Volksverdummung, einfach nur die Strommengen als Maßstab heranzuziehen. Spätestens beim Blick auf die hier schon mehrfach angesprochenen Fraunhofer energy-charts wird dies klar.

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nordsued 20.12.2017, 11:11
7. Augenwischerei

Dann schauen wir mal wo heute unser Strom herkommt.
gemeldete Daten der Strombörse Leipzig, 9:00
Solar : 0,5 GW
Wind Offshore: 0,5 GW
Wind Onshore: 0,9 GW
Konventionel Atom, Gas, Kohle: 56,6 GW
Gesamtverbrauch Deutschland um 8:00 58,5 GW
Fakt ohne konventionelle Kraftwerke bliebe heute in Deutschland das Licht aus.
Datenj nachzulesen mit stündlicher Aktualisierungunter unter https://www.eex-tran....com/startseite

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Alle_Rechte_vorbehalten 20.12.2017, 11:15
8. Durchbruch?

"Auf die Windkraft entfielen 2017 bisher gut 18 Prozent, auf Biomasse 9, auf Solarenergie 7 und auf die Wasserkraft 4 Prozent."

Und das ist der also der Durchbruch? Zumal der Wind nicht jeden Tag weht und die Sonne gerade jetzt kaum scheint. Sry aber der Artikel ist pure Augenwischerei und Desinformation.

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mrotz 20.12.2017, 11:16
9.

Zitat von MütterchenMüh
Schön. Jetzt interessiert mich nur noch, ob sich das _Ganze auch irgendwann, möglichst noch zu meinen Lebzeiten, kostensenkend auf einer Stromrechnung bemerkbar macht.
Eine schweineteure, materialvergeudende, ineefektive Stromerzeugung wie Wind/PV wird den Strompreis definitiv nicht senken.

mfg

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