Forum: Wirtschaft
Strommix: Windkraft überholt Atomenergie und Steinkohle
DPA

Es ist eine historische Verschiebung in der deutschen Energieversorgung: Die Windenergie ist 2017 zur zweitwichtigsten Stromquelle geworden. Nur die Braunkohle hat noch größere Bedeutung.

Seite 4 von 31
Etienne LM 20.12.2017, 11:53
30. Fast geschafft

Nur doppelt so viele Windräder wie jetzt und wir können die Steinkohle abschaffen. Und dann nur nochmal doppelt so viele und wir können Braunkohle und Gas abschaffen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
günter1934 20.12.2017, 11:54
31.

Zitat von almeo
Gab es hier nicht letztens erst einen Artikel darüber, das neueste Untersuchungen gezeigt haben, dass die Offshore-Windparks 98% des Jahres (oder so ähnlich) Strom produzieren?
Klar, offshore WKAs produzieren 98% des Jahres Strom.
Fragt sich nur, wieviel!
Die letzten 48 Stunden zum Bleistift zwischen 0,1 GW und 0,7 GW.
Weniger als 10% der installierten möglichen Leistung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Alle_Rechte_vorbehalten 20.12.2017, 12:00
32. Prozentrechung?

Zitat von Flari
Gemessen an den üblichen EE-Artikeln bei Spon ist dieser insb. im Mittelteil mal sehr realistisch.
Aber Prozentrechnung klappt noch? Die Idee mal eben den erzeugten Strom zu berechnen und sich ein Ergebnis damit hinzutüfteln, ist ja nicht neu. Allerdings redet die Physik nach wie vor ein gewaltiges Wort mit und lässt sich halt weder politisch noch "im Mittel" hinters Licht führen.

Ansonsten einfach mal alles abschalten, was nicht gefällt und schauen, wo man "im Mittel" landet mit der Energieversorgung dieses Landes.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
knuty 20.12.2017, 12:00
33.

Zitat von schlob
Statt der klimafreundlichen AKW haben wir nun volles Rohr Braunkohle.Zu den Kosten von z Zt 1000 Mrd ,die sich auf 2000 Mrd erhöhen müssen,wenn man so weiter macht ...
Nö, die Braunkohle-KW gab es auch schon vor dem EEG, bloß noch etwas mehr davon als jetzt. Braunkohle-KW gab es sogar schon vor dem ersten AKW.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rex_danny 20.12.2017, 12:02
34.

Zitat von 112211
Was ist eigentlich aus den ach-so-sorgenvollen Bayern geworden, die auf keinen Fall irgendwelche leistungsstarken Stromtrassen in ihrem geliebten Freistaat sehen wollten? Wird dort von Strom aus der Leitung bzw. Steckdose auf Strom vom Fahrraddynamo umgestellt?
Man baut soweit wie es geht, unterirdisch. Das ist vor allem teuer. Wie alles an der Energiewende, man lese die Gründe dazu, ist ja bekannt. Es wird daher keinesfalls günstiger werden, sondern ganz klar teurer.

Die Deutschen wollen das aber so. Also Ok. Ich hoffe nur, sie sind sich über die Langzeitfolgen klar. Es gibt bereits jetzt eine Zwei-Klassen-Gesellschaft - die einen zahlen die höchsten Strompreise, die es gibt, die anderen, die Industrie, ist davon ausgenommen, sonst sind sie nicht mehr wettbewerbsfähig und machen hier zu.

Überall auf dieser globalen Welt sind Länder auf dem Sprung zur Industriegesellschaft und bald werden sie das teure Deutschland in den Schatten stellen, denn sie werden ihre Energie billig erzeugen und auch sonst in jeder Hinsicht keine überzogene Auflagen in jeder Richtung haben.

Die USA schauen auch eher robust auf gegenwärtige Probleme, als auf umweltpolitische Traumschlösser.

Letztlich verschlafen wir hier in der BRD moderne Entwicklungen bei der Atomkraft, bei der wenig Atommüll anfällt und die sicher zu betreiben sind.

Alles wird übertönt durch unsere ausgezeichneten Wirtschaftsdaten, aber die beruhen allein darauf, dass wir Lohnverzicht üben, unsere (Nullzinspolitik) Ersparnisse vernichten und immer mehr arbeiten. Also auf deutschen Tugenden wie Fleiß, Zuverlässigkeit und Sorgfalt. Diese sind aber komplett auf dem Rückzug, gute Fachkräfte sind Mangelware.

In absehbarer Zeit werden wir eine Nation mit der höchsten Lohnbelastung, den höchsten Steuern und den teuersten Preisen sein. Wenn es dann keine Arbeit mehr gibt, weil unsere Wirtschaft dann doch irgendwann nicht mehr mithalten kann, dann wird es bitter.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
imo27 20.12.2017, 12:03
35.

Wenn die Stromkosten für die Endverbraucher über denen im EU-Durchschnitt liegt, besteht politischer Handlungsbedarf. So etwas kann man den Menschen in diesem Lande nicht vermitteln

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jozu2 20.12.2017, 12:04
36. Herumdoktorn an Symptomen

Ohne Stromspeicher sind die erneuerbaren Energien nur eine teure Spielerei. Energie wird es nie ohne Folgen geben. Selbst wenn der Traum der Kernfusion wahr wird - der Durchbruch wird ja seit Jahrzehnten auf "in 30 Jahren" verschoben - muss man sich bewußt sein, dass auch das Nebenwirkungen haben wird. Unser allergrößtes Problem, dass weder angesprochen, geschweige denn mit konkreten Lösungsvorschlägen diskutiert wird, ist die Überbevölkerung. Wenn es auf der Erde nur 05 Mrd. Menschen gäbe, könnte man die Energieprobleme vielleicht mit Staudämmen und (für 7 Mrd. Menschen leider zu ineffektiven) Stromspeichern lösen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
knuty 20.12.2017, 12:06
37.

Zitat von ole#frosch
Was interessiert es mich, was alle Kraftwerke mit erneuerbaren Energien maximal zu leisten im Stande sind, oder was sie als Mittelwert im Jahr geleistet haben. Mich interessiert nur die Grundlast, also was war die geringste verfügbare Leistung im Jahr, die alle Stromerzeuger aus erneuerbaren Energien zusammen geleistet haben? Der Wert zeigt uns, wie weit wir bei der Energiewende sind und was die staatlichen Milliardeninvestitionen (eventuell auch Billionen) der letzten 20 Jahre in diesen Sektor gebracht haben.
Nur die Grundlast abzudecken, bringt überhaupt nichts. Es muss jederzeit der gesamte Bedarf abgedeckt werden können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
echoanswer 20.12.2017, 12:07
38. Dann ist die Windenergie ...

lange in der Gewinnzone und der deutsche Bürger muss weiter EEG zahlen. Danke Merkel für diesen Betrug am Steuerzahler.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
darthmax 20.12.2017, 12:08
39. Biomasse

Zitat von Ein_denkender_Querulant
Und für dieser vier Wochen im Jahr, die wir überbrücken müssen, würde Biomasse völlig ausreichen. Dazu noch andere Speicher. Billiger, als offen herum liegende Kohle zu verbrennen wird es nie werden, aber viel sauberer. Eigentlich sollte noch ca. eine Billion Euro an Erbmasse der jetzt sterbenden Generation eingesammelt werden, die vom billigen Strom der Kernkraftwerke profitierten und die Kosten der Endlagerung auf die nächsten 1000 Generationen verschoben haben. 50 Millionen zur Bewachung der Endlager pro Jahr ist nicht wirklich viel.
dass ist ja wohl die schlimmste Umweltpest die Sie vorschlage , erst tüchtig glypho oder schlimmere Unkrautvernichtungsmitte, dann tüchtig NO2 dann den Mais ernten und ab in die Biomasse , vielleicht angeeichert mit etwas Gülle.
Schaun sie sich aber mal an, wie die Windkraftstromerzeugung soo über den Tag verteilt ist, dann teilen sie und mit, wie diePausen ausgefüllt werden sollen.
Arbeit nur wenn das Rad läuft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 31