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Stromspeicher für jedermann: US-Energieminister lobt Teslas Hausbatterie
REUTERS

Das US-Unternehmen Tesla will einen Stromspeicher für Haushalte auf den Markt bringen. Vom amerikanischen Energieminister gibt es dafür viel Lob - aber auch ein paar Bedenken.

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diospam 13.05.2015, 14:12
50. re

Zitat von bill_dauterive
Dann wirds noch wesentlich teuerer. Die "ganze Anlage" kostet wesentlich mehr als $300/kWh. Das sind nur die Kosten für den heizkörperförmigen Akkublock.
es ist sinnlos, die Lieschen Müllers der Öko-Ideologie werden niemals das Konzept von Vollkosten verstehen. Genauso wenig verstehen die das Konzept des diskontierten Cashflows zur Renditeermittlung.

Dennoch, die Batterien sind eine super Sache, für Netzbetreiber. Es gibt viele Anwendungen wo die 1€/kWh Batteriestrom Kostendeckend sind im Verlgeich zum Ausbau von Spitzenlastfähigkeiten in einem Netz.
(Ein zusätzlicher Ausbau eines Netztes, welches nur zu 1% der Zeit gebraucht wird, würde extrem hohe Kosten pro kWh erzeugen)

Otto-Normalnutzer wird davon niemals was mitbekommen, aber die Neztkosten würden sich um ein zehntel Cent reduzieren, oder so ähnlich. Der geneigte Leser würde aber mitbekommen, dass Re-dispatching Maßnahmen abnehmen würden und das die Kapazität der Minutenreserven Ausschreibungen auch abnehnem würde.

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bill_dauterive 13.05.2015, 14:14
51.

Zitat von tempus fugit
...Der Musk sollte - wie Sie! - 40-50.000 km im Jahr quer durch Europa brettern, damit ihm solche Flausen und überhaupt dumme Gedanken vergehen...
Es wäre wirklich ganz wunderbar (für alle Beteiligten vermutlich) wenn Sie ausnahmsweise mal mit Fakten kontern würden anstatt mit blödem Kindergartengetrolle.
"litholas" schafft es doch auch, sich wie ein normaler Mensch auszudrücken, auch wenn er zu 100% anderer Meinung ist.

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terramunda 13.05.2015, 14:16
52.

Zitat von c218605
Was meinen sie mit verguckt - haben Sie denn schon irgendwo eine solche Hausbatterie im Betrieb gesichtet, geschweige denn Kenndaten? Und waehlen kann der Verbraucher heute nicht. Strom vom Dach fürs ganze Haus im ganzen Jahr, wo steht ein solches privat finanziertes in Deutschland? Wird ja schon schwierig und teuer wer autark mehr als warmes Wasser haben will, der finanzielle Aufwand sich erst in Jahrzehnten amortisiert. Ich habe auch gedacht, Solarzellen aufs Dach, Heisswasser und Heizung reicht mir. Leider ist mein Dach zu klein und das liegt noch in Nord-Westrichtung. Da brauchte es schon eine richtig fette fette Hausbatterie um damit wie ein Hamster im Sommer für den Winter zu sammeln.
1. Seit der Veröffentlichung durch Tesla glauben leider hierzulande viele, dass Musk den Stromspeicher fürs Eigenheim erfunden hat. So ein Quatsch. Er versucht nur, seine Autobatterie anders zu promoten und dreht dafür ordentlich am Marketing-Rad. Viele Journalisten lesen Tesla und fallen ebenfalls darauf rein, ohne saubere Recherche
2. denn es gibt deutsche Anbieter, die bessere Lösungen mit teilweise gleicher Batterie haben (Panasonic) und die komplette Leistungselektronik samt WR etc. entwickeln (z.B. E3/DC) und
3. ja, die Investition ist nicht ohne, aber es lohnt sich zunehmend und es gibt genügend Privathaushalte in D, die das praktizieren und es werden täglich mehr. In Ergänzung mit KWK oder Wärmepumpe z.B. lassen sich höchste Autarkiegrade erzielen.
Warum nur immer diese Skepsis und Besserwisserei?

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bill_dauterive 13.05.2015, 14:21
53.

Zitat von tempus fugit
....machen keine 'Vollzyklen' und warum eine Hausbatterie nicht ähnlich arbeiten sollte - es wird entnommen und ein gespeist - nicht leergefahren auf Teufel komm' raus.
Aber dann wird der Mist doch NOCH unwirtschaftlicher wenn man die Kapazitât nicht ausnutzt!!!

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tempus fugit 13.05.2015, 14:25
54. Endlich kann ich Ihnen mal....

Zitat von diospam
es ist sinnlos, die Lieschen Müllers der Öko-Ideologie werden niemals das Konzept von Vollkosten verstehen. Genauso wenig verstehen die das Konzept des diskontierten Cashflows zur Renditeermittlung. Dennoch, die Batterien sind eine super Sache, für Netzbetreiber. Es gibt viele Anwendungen wo die 1€/kWh Batteriestrom Kostendeckend sind im Verlgeich zum Ausbau von Spitzenlastfähigkeiten in einem Netz. (Ein zusätzlicher Ausbau eines Netztes, welches nur zu 1% der Zeit gebraucht wird, würde extrem hohe Kosten pro kWh erzeugen) Otto-Normalnutzer wird davon niemals was mitbekommen, aber die Neztkosten würden sich um ein zehntel Cent reduzieren, oder so ähnlich. Der geneigte Leser würde aber mitbekommen, dass Re-dispatching Maßnahmen abnehmen würden und das die Kapazität der Minutenreserven Ausschreibungen auch abnehnem würde.
...zustimmen.

Vollkosten. Machen Sie mal die Rechnung auf für Atom- und Kohlestrom und deren ungelösten, 100te Mia. Zukunftskosten. Eher Richtung Billion, um mal dem CDU-Altmaier auch Recht zu geben.

Den Rest kann man sich sparen, bzw. durch aus Lieschen Müller überlassen...

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tempus fugit 13.05.2015, 14:26
55. Sorry,...

Zitat von bill_dauterive
Es wäre wirklich ganz wunderbar (für alle Beteiligten vermutlich) wenn Sie ausnahmsweise mal mit Fakten kontern würden anstatt mit blödem Kindergartengetrolle. "litholas" schafft es doch auch, sich wie ein normaler Mensch auszudrücken, auch wenn er zu 100% anderer Meinung ist.
...wer in den Wald reinruft, der muss auch hören, was
herausschallt.

Sie fahren doch jährlich so 40.000 km - und deshalb ist auch der Tesla kein Auto für Sie!

Und damit sind wir wieder bei Musk! (;>)))

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tempus fugit 13.05.2015, 14:36
56. Klar ist Mist,...

Zitat von bill_dauterive
Aber dann wird der Mist doch NOCH unwirtschaftlicher wenn man die Kapazitât nicht ausnutzt!!!
...was Sie nicht verstehen bzw. verstehen wollen.

Hab' hier doch eine recht einfache Rechnung eingestellt,
und da kommt man wohl auf Gesamtgestehungskosten von 18 Cts. über 10 Jahre aus einer PV-Anlage.

Über 20 Jahre noch deutlich weniger.


Um's mal ganz dumm zu erklären: Wenn bis zur Energiewende bei 80 GW Spitzenlast ingesamt 140 GW
Kapazität bereitstand - dann war das doch noch unwirtschaftlicherer Mist?

Im Umkehrschluss?


Auch ein Notstromaggregat ist irgendwie 'unwirtschaftlich'..

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bill_dauterive 13.05.2015, 14:42
57.

Zitat von tempus fugit
...wer in den Wald reinruft, der muss auch hören, was herausschallt.
Sie werden keinen einzigen Post von mir finden der vollkommen Inhaltslos ist und nur aus blöden, vollkommen themenfremden Beleidigungen, Emoticons und "Fischen" besteht.
Und jetzt ärgere ich mich, Sie von meiner Ignoreliste genommen zu haben und setze Sie wieder drauf.

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bill_dauterive 13.05.2015, 14:43
58.

Zitat von tempus fugit
...zustimmen. Vollkosten. Machen Sie mal die Rechnung auf für Atom- und Kohlestrom und deren ungelösten, 100te Mia. Zukunftskosten.
Es gibt keine ungelösten Zusatzkosten. Die gibt es nur bei der bescheuerten Energiewende.

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karl-felix 13.05.2015, 14:44
59. Nun

Zitat von mantrid
Nicht nur die Dinsosaurier der Energieversorgung, sind aktu vom Aussterben bedroht, weil ihr Geschäftsmodell nicht mehr in die neue Welt passt. Auch der Staat wird sich nach anderen Einnahmequellen umsehen müssen, wenn Bürger ihren Strom selbst produzieren, mit Wärmepumpen heizen und das Auto auch mit eigenproduzierter regenerativer Engerie betrieben wird. Das Bildugnssystem, die Feuerwehr, die Polizei usw. müssen ja irgendwie bezahlt werden. Das Geld dafür kann nur von uns, den Bügern, kommen.
dafür entfallen aber Milliardenkosten für die Folgen der nuklear/fossilen Energieversorgung und evtl. Billionenkosten für möglich Schäden.

Momentan ist der Nutzen der EE für die Volkswirtschaft
deutlich höher als die Kosten und die Erneuerbaren machen die Stromversorgung billiger.
Das Geld kommt dem Bürger zu Gute.
Nicht mehr an die Tankstelle zu müssen spart dem Bürger tausende, den Öltank nicht mehr zu füllen sind auch 3.000 Euro/anno nach heutigen Preisen und die Preise werden steigen. Wie Sie der Tagespresse entnehmen, entfallen die 30% deutscher Gasproduktion und müssen für teures Geld im Ausland eingekauft werden - oder durch Erneuerbare substituiert.

Unter Strich nicht so übel, oder ?

Ganz abgesehen davon, dass die hunderte von Milliarden, die jedes Jahr bei Ölscheichs, Blutkohlehändlern, russischen Oligarchen oder sonstwo landen , dann im Lande bleiben. Ich denke auch für die Steuereinnahmen des Staates entsteht da nur ein marginaler Einfluss. Im Gegenteil, durch die Anfeuerung des Binnenmarktes werden wohl mehr Steuereinnahmen entstehen als durch den Import fossiler Brennstoffe.
Bisher sprudeln jedenfalls die Steuereinnahmen Deutschlands immer kräftiger, je höher der Anteil des Stromes ohne Brennstoffkosten wird. Wir hatten noch nie so einen hohen Anteil an EE im Netz und noch nie so hohe Steuereinnahmen.

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