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Strukturwandel: Brauchen wir noch Parteien?
DPA

Der Wahlkampf mag langweilig erscheinen - in Wahrheit erleben wir einen fundamentalen Strukturwandel der Politik. Willkommen im Zeitalter des Turbo-Demokratismus!

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kleinbürger 10.09.2017, 18:10
70. urlaub

Zitat von curly988
Ich werde Erstwähler sein. Ich gehe wählen aber gleichzeitig muss ich sagen das ich mich von keiner Partei vertreten fühle. Selbst "Jugendliche " Partein wie die Linke oder die Grünen machen gefühlsmäßig nur Politik für "die Alten". Daher kann ich nachvollziehen das viele in meiner Generation überhaupt nicht wählen möchten oder noch sehr unentschlossen sind
sorry, die parteien sind nicht nur für sie da !

sich nicht vertreten zu fühlen zeugt von einer ignoranz sich nicht tiefer mit dem praktikablen gefüge von demokratie beschäftigen zu wollen, sonst wüßten sie das die parteien durchaus ideologische ansätze ihr eigen nennen die eben nicht deckungsgleich sind.

ich kann verstehen das man nicht wählen geht weil man krank, im urlaub oder millionär ist, aber "weil man sich nicht vertreten fühlt" ist hybris.

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Hajopistensau 10.09.2017, 18:12
71. Nein ...

... ich halte es für völlig überholt notwendige Lösungen einer ideologischen Ausrichtung unterzuordnen. Übrigens hat die SPD mit der Agenda 2010 einen solchen Schritt unternommen. Darüber hinaus ist Vieles eh nur Kaspertheater, denn wer auch immer Kanzler wird, darf noch vor der Vereidigung die Kanzlerakte unterschreiben - naja - wir sind bei der UN nicht umsonst nur ein NGO - also eine Nicht- Regierungsorganisation. Lieber Gruß an die Allierten und deren Mdeienkontrolle - bin gespannt ob das hier erscheinen wird.

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twister13 10.09.2017, 18:13
72. Parteien überflüssig?

Hach, mal wieder ein echter Müller Artikel, reisserische Überschrift, aberwitzige These und kein Argument bei der Hand, wie immer.

Ja, die Parteienlandschaft ändert sich. Es bilden sich neue, alte gehen unter. So what.

Wenn die Piraten nicht so saudämlich organisiert gewesen wären würden die heute vielleicht auch im Bundestag sitzen.

Nur weil etwas in Bewegung ist, das Konstrukt Partei ansich in Frage zu stellen ist lächerlich. Und der Artikel liefert auch nicht ein Argument dafür und zeigt auch keine Alternativen zu Parteien auf.

Herr Müller hatte nur ein kurzes journalistischen Aufstossen zu Papier gebracht. Nichts was man sich merken müsste.

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Tyler85 10.09.2017, 18:16
73. Brauchen wir noch Politiker?

Ich würde noch weiter gehen...wenn wir keine Parteien mehr brauchen, brauchen wir eigtl. auch keine Politiker mehr. Direkte Demokratie einführen, Mehrheitsentscheidungen übers Internet, umsetzen, fertig.

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Gregor Taum 10.09.2017, 18:17
74. Ja bitte, mit mehr Volksnähe

Parteien sind kein Selbstzweck, sie sollen der Willensbildung dienen, dem Volk sowieso. Sieht man sich aber unsere Parteienlandschaft an, so käme man eher auf den Gedanken, wir hätten eine Parteiendiktatur. Jedenfalls seit über einem Jahrzehnt, in dem es keine parlamentarische Opposition gegeben hat. Das Volk darf alle paar Jahre seine Stimme abgeben und hat fortan zu schweigen. Wer dies als Demokratie versteht, hat wohl nicht aufgepasst. So kam was kommen musste, die Parteien entfernten sich immer weiter vom Volk, hatten keinen Draht mehr zu ihm und wollten nicht hören, wo der Schuh drückt. So war es in der DDR und so ist es heute in Deutschland. Einfach mal 1,6 Mio Neubürger fremder Kultur reinlassen, großenteils ohne jede Kontrolle, ohne Pass oder Identifikation. "Wir schaffen das", aber wollten wir das überhaupt schaffen, was uns da aufgedrückt wurde? Wurde auch nur ein Bürger gefragt? Na klar, den Kriegsflüchtlingen helfen wir zeitweilig, aber die allermeisten waren Trittbrettfahrer, angelockt durch Merkels Versprechungen und dem Pullfaktor Sozialhilfe. Es blieb keine Zeit, um das Parlament zu befragen, die europäischen Partner? Wer soll das glauben? Jetzt sollen unsere Gäste den Nachbarn aufgedrückt werden, die aber ihr Volk schützen und die bei uns allerorten sichtbaren Veränderungen nicht haben wollen. Wer will schon Betonpoller vor jedes Strassenfest haben und die Frauen begrabschen lassen? Mal ganz abgesehen von den zu beklagenden Todesopfern, die durch kriminelle Zuwanderer ums Leben gekommen sind. Ja, wir brauchen Parteien, und jede Partei, die Volksnähe zeigt und dem Volk dient, ist willkommen. Parteien müssen dem Volk dienen und seinen Willen achten und ausführen. Genau hieran hapert es bei uns gewaltig, denn die Parteien handeln wie ein Fremdkörper ohne Bindung zum Volk. Das schafft Politikerverdrossenheit und die Leute sehen, daß ihre Stimme nicht gehört wird. So werfen sie aus lauter Frust Tomaten oder faule Eier und pfeifen ihre Trillerpfeifen. Und noch immer gibt es Menschen, die diese Leute als Pack oder rechtes Pack bezeichnen. Wer es bis dahin nicht verstanden hat, daß diese Enttäuschten nicht allesamt Nazis sind, der wir es wohl nie verstehen.

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Denkt mal selber nach 10.09.2017, 18:19
75. Ach Herr Müller

Jede Woche das gleiche Spiel. Sie verdrehen die Tatsachen als übelster Agitator der neolieralen Agenda. Ihre steilen Thesen sind so absurd, dass man schon gar nicht mehr an Tiefenindoktrination glauben mag, sondern nur an gut bezahlte PR denken kann. Man ist immer kurz davor wütend zu werden, aber dann muss man es positiv sehen.

Ihre offensichtliche Demokratiefindlichkeit und das logische Defizit ihrere kruden Thesen offenbaren immer mehr Mensche, wie menschenverachtend die von Ihnen vertretene Ideologie ist und wie sehr sie dem Sinne des vermeintlichen Souveräns widerspricht.

Das Grundgesetz ist Gott sei Dank ziemlich eindeutig und damit offen für notwendige Veränderungen, die ideologisch verblendete Menschen, wie Sie, so verabscheuen.

Wahrscheinlich müssen wir warten, bis ihr Ultraliberalen es endgültig vergeigt habt und für sie ausbaden. Aber sie können sicher, auf kurz oder lang werden wir eine Demokratie errichten, die den Namen auch verdient und nicht nur trägt, in der nicht massenhaft Kriege gegen den Willen der Bevölkerung geführt werden und die Errichtung eines globalen Feudlasimus über nicht legitimierte Institutionen erfolgt, so wie bei CETA und bald im zweiten Anlauf bei TTIP.
Ich gehe davon aus, dass sie genau wissen, was das bedeutet und hier nur Unsinn darüber verbreiten. Ich hoffe, sie werden das Desaster noch erleben, das Ideologen, wie sie gerade anrichten.

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böseronkel 10.09.2017, 18:24
76.

Unsere hochverehrte Alternativlose lässt mit allen verfügbaren Lärminstrumenten verbreiten den Deutschen ging es noch nie so gut wie gegenwärtig. Ditmar Bartsch ich und ein Millionenheer weiterer Rentner, in billige Leihsklaverei Gepresste, Dauerbefristete, in billige Scheinwerkverträge Gepresste usw. wissen es natürlich besser. Die personifizierte Höllengeburt Sahra Wagenknecht sagte die leitungslosen Milliardeneinkommen der Quandts seien unanständig. Was sollen von dieser Unverfrorenheit die in bittere Armut geborenen Neubundesbürger und deren Eltern von derartigen kühnen Sprüchen halten? Den Deutschen ging es noch nie so gut wie heute und basta.

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anyone 10.09.2017, 18:25
77.

Zitat von curly988
Ich werde Erstwähler sein. Ich gehe wählen aber gleichzeitig muss ich sagen das ich mich von keiner Partei vertreten fühle. Selbst "Jugendliche " Partein wie die Linke oder die Grünen machen gefühlsmäßig nur Politik für "die Alten". Daher kann ich nachvollziehen das viele in meiner Generation überhaupt nicht wählen möchten oder noch sehr unentschlossen sind
Eine Partei, bei der Sie sich in allen Punkten vertreten fühlen, müssten Sie sich schon selbst backen ;-) Eine weitgehend passende würden Sie vermutlich am ehesten unter einigen neuen Parteien finden. Ich bin vor einigen Tagen rein zufällig über Demokratie in Bewegung (DiB) gestolpert und war überrascht von deren zukunftsorientiertem Programm und Ansatz einer Basis-Demokratie, die m. E. vor allem junge Leute ansprechen müsste. Einziges Problem: Die Partei ist noch so jung, dass sie vermutlich nicht einmal die 5 %-Hürde erreichen dürfte.

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Denkt mal selber nach 10.09.2017, 18:26
78.

Zitat von hm2013_3
Die Demokratie entstand damals in Griechenland; jeder Bürger hatte ein Stimmrecht. Es wurde für alles abgestimmt, zig mal im Jahr. Momentan ist es auch möglich. Jeder Bürger hat ein Smartphone (oder auch mehrere, manche haben keins), aber das lässt sich schon regulieren. So, für alle Fragen kann jedes Mal eine Volksabstimmung per Handy geben. Es sind da keine Minister mehr notwendig, oder gar keine Abgeordeneten. Das Volk regiert per Handy. Ich bin sicher, wir werden das erleben.
Ich bin mir sicher, das wäre die schlimmste denkbare Form. Nach Snowden sollte auch der letzte aufgewacht sein, dass Digitalismus nicht taugt für demokratische Teilhabe.

Wen etwas entscheiden möchte, was ihm wichitg ist soll und muss das tun dürfen. Aber bitte er möge dann seine Verantowrtung wahrnehmen und eben auch eine Wahlschein ausfüllen.

Das Schweizer Modell ist nicht der Weiheit letzter Schluss, aber es ist zumindest sicher vor digitalen Angreifern und es gibt dem Souverän eine tasächliche Mitbestimmungsmöglichkeit in konreten Fragen. Dazu braucht es kein Smartphone, bei dem die NSA im besten Fall weiß, was man angekreuz hat und im schlimmsten sogar das Kreuz für sie an der richtigen Stelle tätigt.

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WiderstandsgewächsII 10.09.2017, 18:32
79. ja eben,

die Parteien wirken mit, und schon viel zu lange bestimmen die Parteien, mit einer Mehrheit, die ihr verfassungsmäßig gar nicht zu steht! Vielleicht begreift man endlich mal, dass eben nicht dass Parteibuch entscheidet, über Karriere, über Entscheidungshoheit in Ämtern, über Schulbildung über Rauchfreihheit oder die Freigabe von Drogen, über Dieselabgase oder Berliner Flughäfen, sondern die Mehrheit!
Für Verlage, Schuldirektionen und Verwaltungseinheiten, wo bisher Parteibuchproporz herrschte mag dies schwierig werden, aber im Leben muss die Bevormundung durch Parteipolitik endlich aufhören!

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