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Strukturwandel: Raus aus der Kohle - ohne Jobkahlschlag
DPA

Wie gelingt der Kohleausstieg, ohne dass Zehntausende Arbeitsplätze wegfallen? Die Regierung will erst nach der Wahl ein Konzept erarbeiten. Firmen und Gemeinden packen das Problem bereits jetzt an.

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nunu-na 09.05.2017, 15:30
110.

Zitat von tata-susi
Ganz sicher freuen sich die Brandenburger schon ganz dolle wenn hunderte neue Windräder die Landschaft verschandeln.
Oh je. Die Menschen, deren Heimatdörfer vom Braunkohletagebau ausgelöscht wurden, haben bestimmt massig Mitleid für diejenigen, deren Ausblick dank eines Windrades jetzt weniger "hübsch" ist. So ist halt jeder mal dran. Wer Strom haben will, sollte mit einem Windrad leben können, alles andere ist einfach nur zynisch denjenigen gegenüber, die Kohlekraftwerk, Braunkohletagebau oder Atomkraftwerk vor der Haustür ertragen mussten.

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nunu-na 09.05.2017, 15:36
111.

Zitat von Schmitz3.
Es geht mir nicht darum, zu sagen, dass ein Ausstieg aus der Kohle prinzipiell nicht möglich wäre, aber er ist es jetzt (!) mangels technisch ausgereifter und ökonomisch sinnvoller Alternativen nicht und führt in das Chaos.
Mit dieser Argumentation könnten Sie dabei zusehen, wie die Konzerne ihre gesamte Aktivität in die Lobbyarbeit legen, um die Politik auch weiterhin vom Ausstieg abzuhalten. Immerhin ist es am billigsten und am profitabelsten, einfach mit bestehendem weiterzuarbeiten.

Der Ausstieg wird ja auch nicht von heute auf morgen beschlossen werden. 15, 20 Jahre sind massig Zeit für die Forschung, aber damit die Konzerne auch einen Anreiz für den Wandel bekommen und investieren, braucht es eine Deadline. Sonst wird Däumchen gedreht bis zum Sankt-Nimmerlein-Tag. Nicht umsonst haben die gepamperten deutschen Autokonzerne den Elektroantrieb ziemlich verpennt.

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